Immissionsschutzverordnung öffnet Quotenhandel für CNG

Zukunft ERDGAS weitet Dienstleistungsangebot für Tankstellenbetreiber aus

Die Neuauflage der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) bietet neue Geschäftschancen für Betreiber von CNG-Tankstellen – häufig Stadtwerke. Künftig können nicht nur mit dem Verkauf von Biomethan Emissionsminderungsverpflichtungen der Mineralölunternehmen übernommen werden, sondern auch beim Verkauf von konventionellem ERDGAS (CNG oder LNG). Zukunft ERDGAS weitet ab 2018 sein Dienstleistungsportfolio entsprechend aus und bietet Tankstellenbetreibern umfassenden Service im Bereich Quotenhandel. 

Im Zuge der Verkehrswende verschärft der Gesetzgeber schrittweise die Verpflichtung für Unternehmen, die Otto- und Dieselkraftstoffe in Verkehr bringen, emissionsarme Kraftstoffe in den Markt einzuführen. Gleichzeitig eröffnet die neue Verordnung zusätzliche Optionen, diese Emissionsminderung zu erreichen. Wurden bislang nur biogene Kraftstoffe für die erforderliche Treibhausgasminderung genutzt, werden jetzt auch emissionsarme Kraftstoffe – insbesondere CNG, LNG und Strom für Elektrofahrzeuge – berücksichtigt. "ERDGAS als Kraftstoff wird damit als Erfüllungsoption zur Treibhausgasminderung im Kraftstoffmarkt anerkannt. Das ist mehr als ein wichtiges Symbol: Es eröffnet neue Erlösmöglichkeiten für die Betreiber von Erdgastankstellen", erläutert Michael Schaarschmidt, verantwortlich für CNG & LNG Services bei Zukunft ERDGAS. 

Aus dem Verkauf von CNG und LNG, der in der Regel auf Rechnung von Energieversorgern erfolgt, werden Treibhausgase eingespart. Mit dieser Emissionseinsparung kann die Einsparungsverpflichtung von Mineralölunternehmen übernommen werden, damit diese ihre gesetzlichen Vorgaben erfüllen. "Seit der Novellierung des Biokraftstoffquotengesetzes im Jahr 2009 unterstützt Zukunft ERDGAS als erstes Unternehmen die Betreiber von Erdgastankstellen bei der Vermittlung ihrer freien Biomethan-Quoten“, so Schaarschmidt. Während der letzten acht Jahre baute Zukunft ERDGAS ein umfassendes Netzwerk zu potenziellen Kunden aus der Mineralölwirtschaft auf. Die Brancheninitiative nutzt die bisherigen Erfahrungen und Kontakte, um freie Treibhausgasminderungsquoten aus dem Verkauf von CNG und Strom im Namen der Energieversorger zu vermitteln. 

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