Quartierskonzepte: Gas bleibt erste Wahl für Neubau und Bestand

Auf der E-world vorgestellt: Branchenkompass Nahwärme; vl: Feicht, Kehler, Nymoen, Fuhl

Auf der E-world vorgestellt: Branchenkompass Nahwärme; vl: Feicht, Kehler, Nymoen, Fuhl

"Branchenkompass Nahwärme" unterstreicht die Bedeutung von ERDGAS und grünem Gas für eine bezahlbare Wärmewende

Quartierslösungen mit gasbetriebener Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) können einen wichtigen Beitrag für eine günstige und klimaschonende Wärmeversorgung leisten. Entsprechende Berechnungen der nymoen Strategieberatung stellte Zukunft ERDGAS jetzt auf der Branchenmesse E-world vor. Sowohl im Neubau als auch im Bestand zeigen die Modellrechnungen, dass gasbasierte KWK die kostengünstigsten und saubersten Lösungen bereitstellen. "Wenn wir eine kostengünstige und klimaschonende Wärmeversorgung wollen, führt an Gas kein Weg vorbei", kommentierte Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS.

Die Berechnungen der Experten vergleichen verschiedene Heizungsoptionen für ein Neubauquartier und für ein Bestandsquartier. In beiden Fällen liegen die Emissionen mit Gas-KWK rund ein Drittel unter denen vergleichbarer Lösungen. Gleichzeitig ist die Gas-Lösung mit geringeren Kosten verbunden. "Gas bleibt im Vergleich alternativer Heizungslösungen auf absehbare Zeit erste Wahl – egal ob im Einfamilienhaus oder im Quartier, egal ob im Bestand oder im Neubau", ordnete Kehler die Ergebnisse ein. 

In der Modellrechnung wird bei der Gas-KWK eine Biomethan-Beimischung von 30 Prozent angenommen. Eine Befragung unter Betreibern von Nahwärmenetzen hatte ergeben, dass in nahezu jeder zweiten Gas-KWK Biomethan eingesetzt wird. Kehler: "Grünes Gas kann in Zukunft eine gewichtige Rolle spielen, gerade in der Nahwärme. Hier können wir beweisen: Gas kann grün und ist damit ein Schlüsselelement der Sektorenkoppelung."

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen und die nächsten Schritte der Energiewende mahnte Kehler Technologieoffenheit an: "Eine erfolgreiche Energiewende, die ernsthaften Klimaschutz bezahlbar erreichen will, integriert strom- und gasbasierte Technologien und deren Infrastrukturen." Auch Andreas Feicht, Vizepräsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) und Geschäftsführer der Wuppertaler Stadtwerke WSW, äußerte sich auf der Pressekonferenz: "Die Erdgasinfrastruktur kann einen essenziellen Beitrag zur Energiewende leisten. Sie ist unabdingbar, damit Deutschland seine energie- und klimapolitischen Ziele erreicht."

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