Umfrage: Schlechte Noten für die Klimapolitik der Bundesregierung und klares Signal an die Kohlekommission

Klimaschutz für alle

Mit der öffentlichkeitswirksamen Kampagne "Klimaschutz für alle" zeigt Zukunft ERDGAS, wie jeder Einzelne mit der Entscheidung für Erdgas zum Schutz des Klimas beitragen kann. Foto: Zukunft ERDGAS

Ein Großteil der Deutschen bewertet die Klimaschutz-Bemühungen der Bundesregierung als ungenügend.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von Zukunft ERDGAS. Um die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen, müssen die CO2-Emissionen schnell gesenkt werden. Erdgas bietet hierfür kosteneffiziente Lösungen, die derzeit noch zu wenig genutzt werden – sowohl im Heizungskeller als auch im Kraftwerkspark. Mit der jetzt gestarteten Kampagne "Klimaschutz für alle" macht die Branche auf ihre Lösungen aufmerksam.

Sechs von zehn Befragten (61,1 Prozent) gaben an, dass die Maßnahmen der Bundesregierung zur Reduzierung der deutschen CO2-Emissionen nicht ausreichen, um das Klima zu schützen. Emissionsarme Erdgaslösungen könnten bereits heute im Wärmemarkt und in der Stromversorgung kosteneffizient zum Klimaschutz beitragen. Gleichzeitig könnte beispielsweise ein Ausstieg aus der Braunkohleverstromung Abhilfe schaffen. Fast zwei Drittel der Befragten (64,7 Prozent) halten dies für eine sinnvolle Maßnahme. 

"Das Ergebnis ist ein klarer Auftrag an die Bundesregierung: Sie muss ihre Klimaschutzstrategie neu ausrichten und auf schnell wirkende Maßnahmen setzen. Ein ‚Weiter so‘ wird auch die Klimaziele für 2030 in weite Ferne rücken. Das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag, möglichst viel Klimaschutz pro Euro zu ermöglichen, sollte auch die sich jetzt formierende Kohlekommission leiten. Der deutsche Gaskraftwerkspark steht bereit, um effizienten Klimaschutz zu realisieren", kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS, die Umfrageergebnisse.

Doch Klimaschutz ist nicht nur Sache der Politik. Jeder Einzelne kann zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen, indem er sich für klimaeffiziente Erdgastechnologien entscheidet – beispielsweise im Heizungskeller. Wie aktuelle Zahlen der Deutschen Umwelthilfe bestätigen, kann der Wechsel von einer alten Heizung zu einem neuen Gasbrennwertgerät erheblich zur CO2-Minderung beitragen. 

"Drei von vier Heizungen in Deutschland entsprechen nicht dem Stand der Technik und stoßen somit sehr viel mehr CO2 aus als moderne Heizgeräte. Hier schlummert ein riesiges Klimaschutzpotenzial. Der Kesseltausch gehört zu den schnell umsetzbaren Klimaschutzmaßnahmen, die sich jeder leisten kann – auch Dank der Förderung durch die Politik. Das muss auch in Zukunft so bleiben", fordert Kehler abschließend. 


Das Meinungsforschungsinstitut Civey berücksichtigte für das repräsentative Ergebnis die Antworten von über 5025 Teilnehmern vom 12. bis 16. April 2018. Weitere Informationen zur Methodik finden Sie hier.

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