Nur mit ERDGAS gelingt schneller und bezahlbarer Klimaschutz

Deutschland verfehlt das Klimaziel 2020. Zur Erreichung des langfristigen Klimschutzziels – mindestens 80 Prozent weniger CO2 bis 2050 – müssen die bisherigen Anstrengungen verstärkt werden. Die Leitstudie "Integrierte Energiewende" der Deutschen Energie-Agentur (dena) zeigt deutlich: Technologieoffenheit ist der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele! Gas übernimmt auch in Zukunft eine entscheidende Rolle bei der Energieversorgung für Wirtschaft, Haushalte und Verkehr!

Die Energiewende erfährt nur mit einem breiten Technologiemix Akzeptanz

Die Bezahlbarkeit der Energiewende ist eine Grundvoraussetzung für eine breite Akzeptanz dieser in der Bevölkerung. Mit einer technologieoffenen Energiewende, die einen breiten Mix an Energieträgern zulässt, lassen sich die gleichen Mengen CO2 zu deutlich geringeren Kosten einsparen als bei einer Voll-Elektrifizierung! Gas spielt hier eine zentrale Rolle.

Mehrkosten Voll-Elektrifizierung Energiesystem
Mehrkosten im Verhältnis zum Referenzszenario der dena-Leitstudie

Der Gebäudesektor sichert den Erfolg

Im Gebäudesektor lassen sich bis 2050 bis zu 64 Prozent Endenergie im Vergleich zu 2015 einsparen. Dieses Potenzial kann bei einer Voll-Elektrifizierung des Wärmemarktes nur mit großen Anstrenungen und hohen Mehrkosten gehoben werden. Deutlich kostengünstiger: ERDGAS + Solar und Wärmepumpen werden zu den führenden Heiztechniken.

CO2-Einsparung: Die größten Potenziale stecken in der Stromerzeugung

Bis zu 355 Millionen Tonnen CO2 können bis 2050 reduziert werden – und das nur bei der Stromerzeugung. Die dena-Leitstudie zeigt, dass Gas neben den Erneuerbaren zur zweiten Säule des zukünftigen Energiesystems wird. Gaskraftwerke bilden durch ihre hohe Flexibilität das wichtige Back-up für die Erneuerbaren und sichern so die zuverlässige Energieversorgung.

Gasinfrastruktur: Batterie der Energiewende

Die bestehende Gasinfrastruktur ist hervorragend ausgebaut und muss nicht aufwendig ertüchtigt oder neu gebaut werden. Mit der Power-to-Gas-Technologie kann diese Infrastruktur eine wichtige neue Funktion in einem technologieoffenen Energiesystem übernehmen, zum Beispiel durch den Transport erneuerbaren Gases.

Gasförmige Kraftstoffe übernehmen eine Führungsrolle

Die dena-Leitstudie zeigt: Mit CNG, LNG oder Wasserstoff betriebene Fahrzeuge werden mit bis zu 34 Prozent eine Führungsrolle im Verkehrssektor der Zukunft übernehmen. Im Transportsektor werden bei einer technologieoffenen Energiewende mehr als die Hälfte aller Lkw und Transporter gasbetrieben sein.

Integrierte Energiewende

Die dena-Leitstudie "Integrierte Energiewende" untersucht den Einfluss der Sektoren Energieerzeugung und -verteilung, Gebäude, Verkehr und Industrie und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen und Anbhängigkeiten, um eine sektorübergreifende Gesamtstrategie für eine integrierte Energiewende ableiten zu können. Mit 60 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wurden im Rahmen der Studie mögliche Transformationspfade und Handlungsempfehlungen erarbeitet.