Die ERDGAS Zahl des Monats November: Minus 163

ERDGAS Zahl des Monats

Auf -163 Grad Celsius wird ERDGAS heruntergekühlt, um es zu verflüssigen

Berlin, 18. November 2015. ERDGAS ist nicht immer gasförmig. Kühlt man es ab auf tiefkalte -163 Grad Celsius, kondensiert ERDGAS und wird flüssig. Man spricht dann von Liquefied Natural Gas – LNG. Dieses Verfahren eröffnet neue Bezugswege per Schiff, ermöglicht neue Formen der Mobilität und trägt entscheidend dazu bei, dass ein wirklicher Weltmarkt für ERDGAS entsteht.

Bei -163 Grad Celsius ist ERDGAS nicht nur flüssig, der eigentliche Vorteil liegt im Platzbedarf: Das Volumen von LNG beträgt nur ein Sechshundertstel des Volumens von gasförmigem ERDGAS. So komprimiert kann es problemlos auf Schiffen transportiert werden. Nach Mitteleuropa kann ERDGAS damit nicht mehr nur aus Russland, Norwegen oder den Niederlanden, sondern auch aus Katar, den USA oder Australien kommen. LNG trägt somit zur Diversifikation der Bezugswege und zur Sicherheit der Versorgung mit ERDGAS bei. 

In Europa angekommen kann das verflüssigte ERDGAS entweder regasifiziert und in das Gasnetz eingespeist werden oder – etwa im Bereich der LKW oder Schiffe – als Treibstoff zur Anwendung kommen. Dann wird LNG zur Alternative zu Diesel, mit klaren Vorteilen bei CO2-Emissionen, Stickoxiden oder auch Feinstaub. 

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