Erdgasbranche ruft zu Innovationsoffensive auf

Innovationsoffensive ERDGAS

Andreas Schuh, Obermeister der Innung SHK Berlin, Dr. Doris Schmack, Geschäftsführerin MicrobEnergy und Dr. Timm Kehler, Vorstand Zukunft ERDGAS, informieren über den Beitrag von innovativen Erdgas-Technologien für einen dekarbonisierten Wärmemarkt.

Die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS hat auf der Technologiemesse ISH zu einer Innovationsoffensive aufgerufen

"Die Brennstoffzellen-Heizung ist ein Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende. Diese Technologie gehört nicht nur in Messehallen. Hochtechnologie gehört in den Heizungskeller", so Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS. Es gelte veraltete Heizkessel schnell durch moderne Gas-Technologien abzulösen, um zügig und effizient das Klima zu entlasten.

Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, muss die Wärmewende deutlich an Fahrt aufnehmen. Die Technologien dafür sind verfügbar und werden stetig optimiert, doch die Realität in den deutschen Heizungskellern ist hiervon oft noch sehr weit entfernt. Selbst die seit Anfang der 90er Jahre verfügbare Brennwert-Technologie hat bislang eine Marktdurchdringung von nur rund 25 Prozent erreicht. Kehler: "Wir brauchen eine Innovationsoffensive in der Praxis. Die Zeit ist reif für einen Technologiesprung in deutschen Heizungskellern."

Zukunft ERDGAS legt dabei 2017 einen besonderen Schwerpunkt auf die Brennstoffzellen-Heizung, das effizienteste am Markt verfügbare Heizsystem. Auf ihrem Messestand auf der ISH präsentiert die Initiative vier Geräte der Fachöffentlichkeit und kündigte an, die gemeinsam mit dem Zentralverband des SHK-Handwerks (ZVSHK) getragene Veranstaltungsreihe "SHK-Technikforen" im laufenden Jahr unter anderem dieser Zukunftstechnologie zu widmen. "Mit der Brennstoffzelle lassen sich die CO2-Emissionen eines Gebäudes auf einen Schlag um mindestens 40 Prozent verringern, gleichzeitig bringt die Brennstoffzelle die niedrigsten Energiekosten für den Haushalt", erklärt Kehler.

Noch sauberer wird die Technologie, wenn der Energieträger grüner wird. Deshalb präsentiert Zukunft ERDGAS im Rahmen der Messe auch das Verfahren Power-to-Gas, bei dem aus erneuerbarem Strom regeneratives ERDGAS gewonnen wird. "Bis 2050 könnten wir 35 Prozent unseres Gasverbrauchs aus regenerativen Quellen decken. Wer also heute auf moderne Erdgas-Technologien setzt, spart nicht nur Energiekosten sondern auch CO2 und setzt langfristig auf die richtige Lösung. In Kombination mit der Power-to-Gas-Technologie werden Brennstoffzellen sogar komplett CO2-neutral", so Kehler weiter. "Wir rufen Politik, Marktpartner und Verbraucher auf, mit uns gemeinsam diese Innovationen voranzubringen und den Wärmemarkt fit zu machen für eine innovative und klimafreundliche Zukunft."

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