Gewusst wie: Clever sanieren und kräftig sparen!

Modernisierungskompass von Zukunft ERDGAS zeigt Hauseigentümern, welche Maßnahmen sich lohnen.

Berlin, 8. Mai 2014. Was lohnt sich für den Hauseigentümer am meisten, wenn es ums Energiesparen geht? Die Antwort auf diese Frage gibt Zukunft ERDGAS mit dem neuen Modernisierungskompass. Die Studie des Instituts für technische Gebäudeausrüstung in Dresden bietet einen Überblick, was verschiedene Varianten der Anlagensanierung und der Dämmung kosten, wie schnell sie sich bezahlt machen und wie viel Energiekosten sich dadurch einsparen lassen.

Wer sein Haus energetisch optimiert, möchte vor allem eins: Heizkosten sparen. Der Heizungstausch hat dabei klar die Nase vorn. „Eine neue Anlage verursacht vergleichsweise geringe Investitionskosten und bringt eine hohe Energieeinsparung“; erklärt Werner Willmes, Vorstand von Zukunft ERDGAS. „Der Heizungstausch ist daher der perfekte erste Schritt einer energetischen Sanierung und erschließt finanzielle Spielräume für die Zukunft.“

Gleiche Ersparnis für ein Drittel der Kosten

Eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung bringt den Vorteil auf den Punkt: Die vollständige Dämmung eines Einfamilienhauses mit 150 Quadratmetern Wohnfläche und dem energetischen Stand nach Wärmeschutzverordnung 1984 kostet rund 54.000 Euro. Die Eigentümer sparen damit 36 Prozent Energiekosten – das sind 1.263 Euro pro Jahr.

Würden dieselben Eigentümer statt der Dämmung ihren alten Öl-Kessel gegen eine Kombination aus Erdgas-Brennwertanlage und Solaranlage zur Trinkwassererwärmung austauschen, müssten sie mit rund 16.000 Euro weniger als ein Drittel der Dämmkosten investieren. Die Energieersparnis läge auf gleicher Höhe. Und dank des Wechsels von Heizöl zu günstigem ERDGAS blieben sogar 39 Prozent der Energiekosten auf dem Haushaltskonto, so die Studie. Das macht pro Jahr 1.372 Euro. Willmes: „Da sich moderne Heizanlagen ohne Effizienzverlust auf den tatsächlichen Wärmebedarf einstellen, ist eine Dämmung zu einem späteren Zeitpunkt weiterhin problemlos möglich.“

Keine Dämmung ohne Heizungstausch

Bis die Dämmung über die gesparten Energiekosten ihre Investition wieder eingespielt hat, vergehen fast 40 Jahre. Die Heizung hat sich in diesem Beispiel schon in rund zehn Jahren abbezahlt. „Wer dämmen will, sollte daher auf jeden Fall auch seine Heizung austauschen“, rät Willmes. Denn dann verkürzt sich die Amortisationszeit der Dämmung auf rund 27 Jahre.

Technologien und Dämmvarianten im Überblick

Die Erdgas-Brennwert-Solar-Kombination und die vollständige Dämmung sind nur zwei Varianten, die der Modernisierungskompass aufführt. Insgesamt werden zehn verschiedene Heiztechniken betrachtet. Auf der baulichen Seite untersucht die Studie zusätzlich auch die Teilsanierungen Fenstertausch, Dämmung von Fassade und Fenster sowie Dämmung von Kellerdecke und Dach. Willmes resümiert: „So ist der Modernisierungskompass eine praxisnahe Hilfestellung für alle Hauseigentümer.“

E-Mail senden

Ihre Ansprechpartnerin bei Medienanfragen

Christina Heß
Pressesprecherin
Tel.: 030 4606015-63

E-Mail senden

Sie möchten regelmäßig über die aktuellen Pressemitteilungen des Zukunft ERDGAS e.V. informiert werden? Tragen Sie sich in unseren Presseverteiler ein und bleiben Sie so immer auf dem Laufenden.

Anmeldung Presseverteiler