Klimapolitik: Erdgas ist Teil der Lösung

Bundesministerin Dr. Hendricks, Bild Sina Görtz für DIE ZEIT

ZEIT-Konferenz diskutiert den Beitrag von ERDGAS zum Klimaschutz

Berlin, 13. Oktober 2014. Unter der Fragestellung „ERDGAS und Klimaschutz - Wie ökologisch und bezahlbar ist die Klimawende ‚Made in Germany‘?“ kamen am 9. Oktober 2014 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung zu einer Konferenz von ZEIT-Verlag und Zukunft ERDGAS e. V. in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin zusammen. Die Redner betonten die Bedeutung des Klimaschutzes und zeigten auf, welchen Beitrag ERDGAS hierzu international und national leisten könne.

 

ERDGAS als Partner der Erneuerbaren

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks würdigte ERDGAS als Teil der deutschen Energiewende: „ERDGAS ist ein guter Partner für erneuerbare Energien“, sagte die Ministerin. Aktuelle Reformvorhaben der Bundesregierung wie das neue Strommarktdesign, das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 und der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz würden die Rolle des Energieträgers unterm Strich weiter stärken. Hendricks mahnte an, die Aufmerksamkeit künftig stärker auf den Wärmebereich zu richten. Nicht jeder könne sich eine Komplettsanierung seines Gebäudes leisten, auch Teilschritte seien wichtig und sinnvoll.

Das Ziel „klarziehen“

Prof. Ottmar Edenhofer vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) übte Kritik an der Umsetzung der Energiewende: „Wir sind definitiv nicht auf Kurs“, so der Wissenschaftler. „Wir erhöhen den Anteil erneuerbarer Energien und gleichzeitig erhöhen wir die Emissionen“, beschrieb Edenhofer das Kernproblem. Die deutsche Energiewende sei bislang „ein sehr teurer Weg sehr wenig zu erreichen“, kritisierte auch Dr. Bjørn Lomborg vom Copenhagen Consensus Center. Die Welt brauche intelligentere Antworten. Lomborg: „Gas ist Teil der Lösung“. Der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover, Michael Feist, formulierte als Wunsch an die Politik: „Wir müssen das Ziel der Energiewende klarziehen“. Maßnahmen und Instrumente sollten klarer am Klimaschutz ausgerichtet werden.

Weitere Sprecher auf der Konferenz waren Stefan Wenzel, Umweltminister des Landes Niedersachsen, Dr. Robert Ichord, Deputy Assistant Secretary am Bureau of Energy Ressources der US-Regierung, Klaus-Peter Dietmayer, Geschäftsführer von Erdgas Schwaben, Dr. Timm Kehler, Sprecher des Vorstands von Zukunft ERDGAS, Manfred Greis, Präsident des BDH und Generalbevollmächtiger der Firma Viessmann, Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentralen Bundesverbands, Dr. Felix Matthes vom Öko-Institut und Prof. Udo Kuckartz von der Universität Marburg.

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