Klimavorteil von ERDGAS: Fachstudie widerlegt Aussagen der Europäischen Kommission

Der Klimavorteil von ERDGAS ist auch dann gegeben, wenn die Vorkettenemissionen durch Gewinnung und Transport mit in die Betrachtung einbezogen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie des Fachinstituts DBI.

Der Klimavorteil von ERDGAS ist auch dann gegeben, wenn die Vorkettenemissionen durch Gewinnung und Transport mit in die Betrachtung einbezogen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie des Fachinstituts DBI.

Bislang umfangreichste Fachstudie zu Vorkettenemissionen von ERDGAS heute durch DBI vorgelegt

ERDGAS bestätigt seine Rolle als klimaschonender Energieträger, auch wenn die Vorkettenemissionen durch Gewinnung und Transport mit in die Betrachtung einbezogen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie des Fachinstituts DBI Gas- und Umwelttechnik im Auftrag von Zukunft ERDGAS.

„Wenn es je Zweifel an den Vorteilen von ERDGAS gab, dann sind sie mit dieser Studie ausgeräumt“, kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, die Ergebnisse. ERDGAS gilt schon lange als der klimaschonendste fossile Energieträger, doch eine für die EU-Kommission 2015 erstellte Studie („Study on actual GHG data for diesel, petrol, kerosene and natural gas“) hatte behauptet, die Vorkettenemissionen von ERDGAS seien bislang deutlich unterschätzt worden. Das DBI hat nun das gleiche Modell mit aktuelleren und genaueren Daten aus Förderländern und Transportunternehmen angewandt und kommt zu einem anderen Schluss: So sind die tatsächlichen Vorkettenemissionen von ERDGAS in Zentraleuropa nahezu nur halb so hoch wie in der Vorgängerstudie behauptet. „Die nun vorgelegte Studie schafft an einer wichtigen Stelle Klarheit: Für die Entlastung des Klimas ist ERDGAS eine gute Wahl“, so Kehler. Außerdem bestätigt die Studie eine kontinuierliche Reduzierung der bereits geringen Vorkettenemissionen von ERDGAS: Durch Effizienzsteigerungen bei Förderung, Aufbereitung und Transport sind diese innerhalb von drei Jahren um circa 10 Prozent gesunken.

Die Vorkettenemissionen aus Produktion, Aufbereitung und Transport machen bei ERDGAS laut Studie 29 Gramm CO2-Äquivalent pro Kilowattstunde aus. Darin enthalten sind auch Methanemissionen: 0,6 Prozent des transportierten Methans gehen laut Studie im Prozess verloren und werden nach der Berechnungsme-thode des IPCC mit 11 Gramm CO2-Äquivalent berücksichtigt. Gerade unter Einbezug der Vorketten ist ein erheblicher Klimavorteil von ERDGAS gegenüber anderen Energieträgern gegeben, wie der Vergleich mit Werten aus anderen Studien ergibt. Dieser Vorteil ist tatsächlich noch größer, wenn man die deutlich höheren Wirkungsgrade von Gastechnologien berücksichtigt. Kehler fordert: „ERDGAS muss als klimaschonender Energieträger elementarer Teil der Energiewende sein. Nur mit mehr ERDGAS und weniger Kohle und Öl wird Deutschland die Klimaschutzziele erreichen. Es wird Zeit, dass die Politik die Rolle von ERDGAS für die Energiewende stärkt.“

Die Studie des DBI Gas- und Umwelttechnik-Instituts ist abrufbar unter: www.dbi-gut.de/emissionen.html.

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