Runder Tisch für Erdgasmobilität nimmt Arbeit auf

Runder Tisch für Erdgasmobilität nimmt Arbeit auf

Timm Kehler: „Wir brauchen eine echte Alternative zum Diesel“

Auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums kamen heute in Berlin Vertreter von Bundesregierung, Wirtschaft und Umweltverbänden zusammen, um über Perspektiven für die Erdgasmobilität zu beraten. Aufgabe des Runden Tischs ist es, das im Winter 2015 erklärte Ziel, bis 2020 vier Prozent des Fahrzeugbestands auf ERDGAS (CNG) umzustellen, mit einem konkreten Aktionsplan zu hinterlegen. Hierauf hatte die Gaswirtschaft vehement gedrängt, entsprechend äußerte sich Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS: „Schon das Zustandekommen des Runden Tischs ist für uns ein Erfolg. Aber natürlich müssen konkrete Maßnahmen folgen. Wohlklingende Ziele bringen nichts, wenn nicht handfeste Maßnahmen dahinterstehen.“

Gegenstand der ersten Zusammenkunft war es zunächst, ein Arbeitsprogramm zu bestimmen und das weitere Vorgehen festzulegen. Ergebnisse in Form eines Maßnahmenplans wollen die Teilnehmer bis Ende Januar 2017 vorlegen. „ERDGAS als Kraftstoff ist der alternative Antrieb, der heute verfügbar ist und sich in der Praxis schon bewährt hat. Doch wir brauchen jetzt Unterstützung, um uns im Massenmarkt endlich durchzusetzen“, erläuterte Kehler. So fordert Zukunft ERDGAS unter anderem mehr Transparenz bei der Preisauszeichnung, bessere und verlässlichere Steuervorteile gegenüber konventionellen Kraftstoffen und einen Rabatt auf Netzentgelte, um den Ausbau des Tankstellennetzes weiter voranzubringen.

Von der Politik fordert Kehler vor allem Konsequenz: „Wir freuen uns, dass sich das Wirtschaftsministerium klar zum Ziel des Ausbaus von ERDGAS als Kraftstoff bekennt. Gleichzeitig legt aber das Umweltministerium einen Klimaschutzplan vor, der ERDGAS als Kraftstoff ignoriert und Diesel als klimaschonende Lösung beschreibt. Da passt noch manches nicht zusammen.“

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