zukunft.erdgas.info https://zukunft.erdgas.info Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de Zukunft Erdgas e.V. Tue, 19 Mar 2019 09:09:55 +0100 Tue, 19 Mar 2019 09:09:55 +0100 TYPO3 news-349 Thu, 12 Sep 2019 14:16:00 +0200 IAA Pkw 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/iaa-pkw-2019 12. bis 22. September 2019, Frankfurt am Main

Die IAA Pkw in Frankfurt am Main ist die bedeutendste Mobilitäts-Messe weltweit. Fast eine Million Besucher und über 10.000 Journalisten erleben auf der IAA in der Messe Frankfurt die Zukunft der Mobilität in all ihren Facetten. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 230.000 m² präsentieren mehr als 1.000 Aussteller ihre Produktpremieren. Neben Pkw, Tuning und Sonderfahrzeugen sowie Anhängern gehören Teile, Zubehör und Telematik zu den traditionellen Schwerpunkten. Neben dem breiten Angebot an Symposien für Fachbesucher ergänzt eine Fülle an Aktionen und Events das Rahmenprogramm der IAA in Frankfurt, insbesondere die New Mobility World, die mit fünf Themenblöcken und drei Eventformaten die weltweit umfassendste Plattform für die Mobilität der Zukunft ist.

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news-345 Wed, 05 Jun 2019 15:58:00 +0200 BDEW Kongress https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/bdew-kongress-1 Das muss JETZT! bewältigt werden

5. bis 6. Juni 2019, Berlin. Unter dem Motto JETZT! will der BDEW Kongress 2019 in die zweite Phase der Energiewende durchstarten. Große Aufgaben liegen vor uns, die JETZT! bewältigt werden müssen: 65 % Erneuerbare Energien, Netzausbau, Digitalisierung, Verkehrs- und Wärmewende, Sektorenkopplung und Power-to-X, CO2-Bepreisung im Non-ETS-Bereich und Flexibilitäts-Management.

JETZT! müssen dringende Entscheidungen getroffen werden. Welche Ideen führen zum Ziel und was ist zu tun? Hierüber können sich Interessierte vor Ort austauschen: Freuen Sie sich auf zwei Tage voller spannender und lebhafter Diskussionen mit vielen Anregungen für das tägliche Geschäft und die strategische Entwicklung Ihrer Unternehmen.

Auch Zukunft ERDGAS wird vor Ort als Aussteller vertreten sein und über die vielfältigen Potenziale des emissionsarmen Energieträgers Erdgas informieren. 

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news-344 Mon, 20 May 2019 15:53:00 +0200 Berliner Energietage https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/berliner-energietage-1 Energiewende in Deutschland

20. bis 22. Mai 2019, Berlin. Als Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland bieten die ENERGIETAGE einen einmaligen Überblick über die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen. Die über 50 Fachveranstaltungen mit mehr als 350 Referentinnen und Referenten richten sich an Entscheider aus Politik, Verwaltung, Verbänden, an Experten aus der Energie- und Wohnungswirtschaft oder öffentliche Einrichtungen sowie an Architekten, Ingenieure und Consultants.

Die Energietage sind in der deutschen Energiewende-Debatte dabei bereits seit 2000 fest etabliert und bilden jährlich eine zentrale Plattform für den Austausch von Politik, Praxis und Forschung auf Bundesebene. Jährlich im Frühsommer finden sich unter dem Dach des Kongresses alleine auf Veranstalter*innen-Seite zwischen 60 bis 100 meinungsbildende Institutionen zusammen, die gemeinsam an drei Tagen über 200 Stunden Kongressprogramm mit über 300 Referent*innen anbieten, um aktuelle Trends und Initiativen vorzustellen oder die großen Leitplanken der Energiewende in Deutschland und in Europa zu diskutieren.

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news-346 Mon, 13 May 2019 11:23:00 +0200 Flame 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/flame-2019 Europe’s leading Gas LNG Conference

Die über die Grenzen Europas hinaus bekannte FLAME-Konferenz geht 2019 in die 25. Runde und findet von 13. bis 15. Mai 2019 im Okura Hotel Amsterdam statt.

Es freut uns ankündigen zu dürfen, dass unser Vorstand Herr Dr. Kehler am 13. Mai beim Global LNG Summit um 17.40 Uhr zur Rolle von LNG in der Schifffahrt diskutieren wird. Zudem wird Herr Kehler am ersten Haupt-Konferenztag der FLAME Teil des German Energy Policy Panels sein und um 16.50 Uhr dabei die Potenziale von Gas im Rahmen der deutschen Energiewende-Transformation erläutern. 

Mitglieder von Zukunft ERDGAS erhalten einen 20 % Rabatt auf den Standardticket-Preis. Geben Sie dabei einfach den Rabatt-Code "FKA2689ERDGAS" bei der Buchung an.

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news-343 Wed, 08 May 2019 15:47:00 +0200 VKU Forum Energiewende https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/vku-forum-energiewende-1 Die Energiewende in Deutschland – Der Energiesektor im Umbruch

8. bis 9. Mai 2019, Tübingen. Die Energiewende ist beschlossen. Die Intention einer vollständigen Dekarbonisierung als Ziel formuliert. Doch während sich der Energiemarkt mitten in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befindet und die künftigen Rahmenbedingungen häufig noch unklar sind, müssen die Energieversorger schon heute die richtigen Weichen für anstehende Investitionen stellen:

  • Welche Geschäftsmodelle sind für die Zukunft sinnvoll, welche wirtschaftlich lukrativ?
  • Wie können Flexibilitätsoptionen genutzt werden, um die wachsenden Anforderungen durch den Ausbau erneuerbarer Energien zu meistern und gleichzeitig neue Erlösfelder zu erschließen?
  • Welche Erzeugungsformen sind im zukünftigen Energiesystem wirtschaftlich rentabel?
  • Welche Rolle spielen Konzepte zur Wärmeversorgung bei der Dekarbonisierung?
  • Und wie lassen sich Systemdienstleistungen gestalten, mit denen die eigene Marktposition ausgebaut und gefestigt werden kann?

Das VKU-Forum Energiewende bringt Vorstände, Geschäftsführer sowie Fach- und Führungskräfte aus Stadtwerken und EVU zusammen, um über Unternehmensstrategie, Energiepolitik, Produktentwicklung und Umgang mit erneuerbaren Energien zu diskutieren. Im Fokus der Jahrestagung steht der Austausch über die aktuellen Rahmenbedingungen und daraus die Ableitung erfolgversprechender und gleichermaßen nachhaltiger Geschäftsmodelle für die zukünftige Ausrichtung kommunaler Unternehmen.

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news-355 Wed, 13 Mar 2019 12:26:37 +0100 "Raustauschwochen": Modernisierern winkt Prämie für Heizungstausch https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/raustauschwochen-modernisierern-winkt-praemie-fuer-heizungstausch Zukunft ERDGAS startet die dritte Runde der erfolgreichen Modernisierungsaktion Frankfurt am Main, 13. März 2019. Gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), dem Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW) sowie dem SHK-Fachhandwerk und den Schornsteinfegern hat die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS heute auf der Weltleitmesse ISH die dritte Runde der Heizungsmodernisierungsaktion "Raustauschwochen" eingeläutet. Die Aktion findet von März bis Oktober 2019 in acht Bundesländern statt. Modernisierer erhalten eine Prämie in Höhe von mindestens 200 Euro zusätzlich zur staatlichen Förderung. 

"Durch den Austausch aller alter Öl- und Gasheizgeräte in Deutschland durch moderne Gasbrennwertgeräte und Hybridsysteme in den Bestandsgebäuden können der Energieverbrauch Deutschlands und die CO2-Emissionen maßgeblich reduziert werden. Dadurch können wir die Klimaschutzziele für 2030 im Gebäudebereich erreichen. Und die Endverbraucher sparen noch dazu bei ihren Energiekosten", sagte Uwe Glock, Präsident des BDH, anlässlich des Startschusses der Modernisierungsaktion.

Vor zwei Jahren haben Zukunft ERDGAS und der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. (LDEW) die "Raustauschwochen" ins Leben gerufen, um die Wärmewende voranzutreiben. Gemeinsam ist es den Aktionspartnern seitdem gelungen, über 11.500 Heizungsmodernisierungen anzuregen. Über die gesamte Lebensdauer der neuen Heizungsanlagen werden so mehr als 700.000 Tonnen CO2 eingespart. 

"Wir wollen mit der Aktion ,Raustauschwochen' die Potenziale des Heizungstausches für die energetische Modernisierung und den Klimaschutz stärker in das Bewusstsein rücken. Rund zwölf Millionen Heizungen im Bestand sind veraltet und arbeiten ineffizient. Mit der Förderung des Kesseltausches bringen die regionalen Energieversorger zusammen mit den Heizgeräteherstellern die Wärmewende voran", sagte Dr. Constantin Alsheimer, Vorsitzender des LDEW. 

"Trotz aller Bekenntnisse zum Klimaschutz nutzt Deutschland bei der Wärmewende sein Potenzial nicht. Denn mit einer Modernisierungsquote von knapp drei Prozent verläuft die Heizungserneuerung äußerst schleppend. Wenn wir es mit den Klimazielen ernst meinen, müssen wir die Sanierungsquote daher schnellstmöglich von den heutigen drei auf rund sieben Prozent anheben. Mit den ‚Raustauschwochen‘ setzen wir hier einen wichtigen Impuls. Denn zum Klimaschutz kann jeder beitragen", erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS. 

Hausbesitzer, die ihre alte Heizung gegen ein effizientes Erdgasmodell tauschen, unterstützen nicht nur den Klimaschutz. Sie profitieren auch finanziell, und das in mehrfacher Hinsicht: Neben der "Raustauschwochen"-Prämie, die von der Heizgeräteindustrie gestellt und von den Energieversorgern individuell aufgestockt wird, winken staatliche Fördermittel von bis zu 15 Prozent der Investitionssumme, beispielsweise über die KfW.

Neben Berlin, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein beteiligen sich in diesem Jahr auch Niedersachsen und Bremen an der Aktion. Mehr als 60 regionale Stadtwerke und Energieversorger sowie die Gerätehersteller Brötje, Bosch, Buderus, MHG, Remeha, Vaillant, Viessmann und Wolf unterstützen die Aktion.

Auf der Webseite www.raustauschwochen.de können sich Modernisierer über beteiligte Versorgungsunternehmen in ihrer Region informieren und die finanziellen Vorteile kennenlernen. Darüber hinaus bieten die teilnehmenden Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerke auf ihren Webseiten und Kundenzentren ausführliche Beratung zum Heizungstausch, zu Fördermöglichkeiten und den Vorteilen der "Raustauschwochen".

Die Aktion läuft bis zum 31. Oktober 2019. Medial und kommunikativ werden die "Raustauschwochen" durch Zukunft ERDGAS begleitet und unterstützt.

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news-353 Tue, 12 Mar 2019 12:30:00 +0100 Gebäudesanierung: Fördergelder stärker an CO2-Einsparungen ausrichten https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/gebaeudesanierung-foerdergelder-staerker-an-co2-einsparungen-ausrichten Gemeinsame Pressemitteilung: Im Bestand noch 13 Millionen veraltete Heizungen / Moderne Gastechnologien ermöglichen erhebliche CO2-Reduktion Frankfurt am Main, 12. März 2019. Mit dem Entwurf des Klimaschutzgesetzes ist die Diskussion um Klimaziele für einzelne Sektoren wieder in Bewegung gekommen. Um 67 Prozent soll der CO2-Ausstoß des Gebäudesektors bis 2030 gegenüber 1990 schrumpfen. Für dieses ambitionierte Ziel muss die Förderstrategie stärker an den CO2-Einsparungen ausgerichtet werden, fordern der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS heute auf der Weltleitmesse ISH.

ERDGAS führt die Liste der beliebtesten Heizenergien in Deutschland weiterhin an. Auch im Jahr 2018 entschieden sich laut aktuellen Zahlen des BDEW knapp 40 Prozent der Bauherren neuer Gebäude für eine Erdgasheizung. Ein Blick auf den Gesamtmarkt der Wärmeerzeuger zeichnet ein noch deutlicheres Bild: Drei von vier Modernisierern und Bauherren setzten bei der Wahl der Heiztechnik auf Gas. Der Löwenanteil entfiel dabei auf die Gas-Brennwertheizung, die mit 67 Prozent sogar ein Plus von 4 Prozent gegenüber 2017 verzeichnete. Die Stellung von ERDGAS im Wärmemarkt hat sich damit weiter gefestigt. 

"Die effiziente Brennwerttechnik ist zwar mit großem Abstand Marktführer, allerdings hat sie gerade einmal gut ein Drittel des Bestandes durchdrungen. Rund 13 Millionen Heizungen in Deutschland warten noch auf ihre Modernisierung", so Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS. Staatliche Förderungen sind ein wesentliches Instrument, die Sanierungsquote zu steigern. So hat im Jahr 2018 die KfW 4,8 Milliarden Euro Fördergelder im Umfeld von Gebäudesanierungen ausgeschüttet.

"Jede zweite deutsche Wohnung heizt mit ERDGAS und ist damit gut aufgestellt für die Wärmewende. Heute heizen sie noch mit klassischem ERDGAS, morgen ist es zunehmend grünes Gas. Je mehr grünes Gas genutzt wird, desto besser wird auch die CO2-Bilanz des Gebäudebestands", konstatiert Dr. Anke Tuschek, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung. "Installateure beraten Hausbesitzer tagtäglich bei der Heizungswahl. Sie sind die Botschafter, die diesen entscheidenden Vorteil der Gaslösungen an die Verbraucher kommunizieren", so Tuschek.

Eine Untersuchung des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Zukunft ERDGAS zeigt, dass bei den geförderten Maßnahmen die Heizungsmodernisierung die größten CO2-Einsparungen pro Fördereuro erzielt. "Statt die Förderung für Modernisierungen auf Brennwerttechnik zu streichen, wie es die Förderstrategie des Bundes vorsieht, muss dringend über die Beibehaltung und die Neuausrichtung der derzeitigen Förderung an der erzielten CO2-Reduktion gesprochen werden", fordert Kehler.

Nicht nur die flächendeckende Einführung des Brennwert-Standards kann den CO2-Fußabdruck des Sektors deutlich verkleinern. Insbesondere Lösungen, die sowohl Wärme als auch Strom erzeugen, sind geeignet, den CO2-Ausstoß kostengünstig zu senken, wie der neue ‚Modernisierungskompass‘ zeigt. Mit einer Gas-Brennwertheizung im Keller und einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sparen Hausbesitzer gegenüber einem alten Gaskessel mehr als ein Drittel CO2 und knapp 60 Prozent der Heizkosten ein. Mit der stromerzeugenden Brennstoffzellen-Heizung erhöht sich die CO2-Reduktion sogar auf rund 70 Prozent. 

Die Studie "Effizienter Sanieren: Ein CO2-optimiertes Förderregime für die Gebäudemodernisierung" des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) finden Sie hier.

Den "Modernisierungskompass 2019" können Sie hier herunterladen. 

Die Ergebnisse der BDEW-Positionierungsstudie Erdgas finden Sie hier.

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Allgemein
news-354 Mon, 11 Mar 2019 14:15:00 +0100 BDH, EEBus, KNX, ZVSHK und Zukunft ERDGAS kooperieren bei "Smart Living" im Heizungsmarkt https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/bdh-eebus-knx-zvshk-und-zukunft-erdgas-kooperieren-bei-smart-living-im-heizungsmarkt Gemeinsame Pressemitteilung: Neue Veranstaltungsreihe informiert über Vernetzung innovativer Heizungstechnologien in "Smart Living" Frankfurt am Main, 11. März 2019. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS haben am Montag am Rande der Weltleitmesse ISH ein "Memorandum of Understanding" unterzeichnet. Darin vereinbaren die Verbände, gemeinsame Informationsveranstaltungen für das SHK-Handwerk zum Thema "Smart Living im Heizungsmarkt" auszurichten. Weitere Unterzeichner der Absichtserklärung sind der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), die Initiative EEBus und die KNX Association. Gemeinsam mit dem ZVSHK gehören sie zu den Teilnehmern der ersten Stunde der Wirtschaftsinitiative "Smart Living", die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie politisch flankiert wird. 

Kaffee kochen, Licht einschalten, Rollläden herunterlassen, Lüftung und Temperatur regulieren – durch die Automatisierung von tagtäglichen Abläufen spart das vernetzte Haus von morgen dem Bewohner wertvolle Zeit. Gleichzeitig sind Smart-Home-Systeme ein wichtiger Treiber für mehr Energieeffizienz, denn durch eine intelligente Steuerung können Hausgeräte und Haustechnik bestmöglich aufeinander abgestimmt werden. Das spart Energie und Kosten. 

Mit der Absichtserklärung haben sich die Projektpartner das Ziel gesetzt, die Integration innovativer Heiztechnologien im vernetzten Haus voranzutreiben. Im Rahmen der praxisnahen Veranstaltungen soll das SHK-Handwerk über die Vorteile moderner Heizgeräte und ihre Einbindung ins smarte Haus informiert werden, um zu entsprechenden Technologien im Endkundenbereich kompetent zu beraten. Ein Baustein hierbei ist die Brennstoffzellenheizung. 

Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium: "Der Zukunftsmarkt ‚Smart Living’ bietet enormes Wachstumspotenzial, aber nur durch branchenübergreifendes Handeln kann Deutschland hier auch zum Vorreiter werden. Mit ihrer heute vereinbarten Initiative setzen die Projektpartner daher ein wichtiges Zeichen für den Markt."

"Mit der Brennstoffzelle zieht ein echtes High-Tech-Produkt in den Heizkeller ein. Die Kopplung mit einem Energie-Management-System in einem intelligent vernetzten Haus passt daher hervorragend", so Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS. "Das Technologieeinführungsprogramm für die Brennstoffzelle läuft bereits sehr erfolgreich. Die jetzt vereinbarten Weiterbildungen sollen unter anderem den Markthochlauf der Technik noch weiter vorantreiben. Unser Vorbild ist Japan: Hier versorgt sie bereits mehr als 200.000 Häuser mit Energie."

Für das Handwerk sind Smart-Living-Technologien ein entscheidender Schlüssel, um die Wärmewende voranzubringen. "Smart Living und Energiewende ergänzen sich", urteilt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. "Mit der neutralen Beratung zu und optimalen Nutzbarmachung von smarten Produkten und Technologien fällt dem Handwerk im Gebäudesektor die entscheidende Rolle zu, um Lasten im energetischen Bereich zu verschieben und CO2-Neutralität zu gestalten."

Die Zusammenarbeit der Projektpartner wird sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken. Die beteiligten Akteure wollen sich sowohl finanziell als auch fachlich in die Gestaltung der Veranstaltungen einbringen. Auf der nächsten ISH im Jahr 2021 soll dem Bundeswirtschaftsministerium eine Zusammenfassung der Ergebnisse überreicht werden.

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news-327 Mon, 11 Mar 2019 01:01:00 +0100 ISH 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/ish-2019 Stand der deutschen Gaswirtschaft: "ERDGAS – für heute, für morgen, für alle" Gemeinschaftsstand E 31 in Halle 11.1

Zusammen mit den Partnern ASUE, BDEW, Initiative Brennstoffzelle und VNG werden wir das gesamte Spektrum der Erdgas-Innovationen präsentieren: grünes Gas, Brennstoffzellen, Vernetzung und Mobilität. Mit einem vielfältigen Programm und persönlichen Beratungen vermitteln wir Architekten, TGA-Planern und dem SHK-Handwerk was ERDGAS heute und in Zukunft leisten kann.

Mitglieder von Zukunft ERDGAS und Aktionsteilnehmer der Raustauschwochen erhalten zwei Messetickets kostenfrei. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets und nutzen Sie den Stand der Gaswirtschaft als Plattform zum Netzwerken. 

Stand-Highlights

  • Power-to-Gas-Modell:
  • Audi A5 g-tron
  • Modell des ersten mit ERDGAS betriebenen Kreuzfahrtschiffs "AIDAnova"
  • Brennstoffzellen-Heizungen
  • Pressekonferenz am zweiten Messetag
  • offizieller Kick-Off "Raustauschwochen 2019"
  • Vortragsprogramm am Stand
  • moderierter Innovationsrundgang 

Programm am Gemeinschaftsstand


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news-326 Thu, 07 Mar 2019 01:01:00 +0100 Genfer Autosalon 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/genfer-autosalon-2019 Genf, 07.03. - 17.03.2019

Der Genfer Autosalon in Genf ist der internationale Automobil-Salon für Autos und Zubehör. 

Rund 180 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren auf dem Autosalon Genf rund 900 Automodelle und zeigen weit über hundert Neuheiten in den Bereichen Technologie, Design, Sicherheit und Komfort. Auf der Hallenfläche von mehr als 100.000 m2 und dem Freigelände mit rund 20.000 m2 des Genfer Autosalon präsentieren die Hersteller fast aller Auto-Marken ihre Neuheiten und innovative Fahrantriebe. 

Die Hersteller fast aller Auto-Marken präsentieren auf dem Genfer Autosalon ihre Neuheiten und zeigen Autos, die Sie morgen auf den Straßen sehen. Der Automobilsalon Genf gehört zu den 5 wichtigsten Automessen weltweit und ist die einzige Automesse in Europa, die alljährlich im Frühling stattfindet.

Fahrzeuge mit Elektro- oder Alternativantrieb, aber auch Zubehör und Dienstleistungen in Verbindung mit der Automobilbranche gehören zur Messepräsentation.

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news-351 Wed, 27 Feb 2019 15:01:19 +0100 Brennstoffzelle: "Förderprogramm ist ein voller Erfolg" https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/brennstoffzelle-foerderprogramm-ist-ein-voller-erfolg Mit über 5.700 bewilligten Förderanträgen übertrifft die Marktentwicklung alle Erwartungen Berlin, 27. Februar 2019. Die hocheffiziente Brennstoffzelle erzeugt Wärme und Strom und senkt somit sowohl die Emissionen als auch die Energiekosten in Neu- und Bestandsgebäuden nachhaltig. Die Marktentwicklung der Technologie in Deutschland zeichnet einen positiven Trend ab und verdeutlicht den Erfolg des KfW-Förderprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Seit Beginn des KfW-Förderprogramms 433 "Zuschuss Brennstoffzelle" im Sommer 2016 wurden knapp 5.700 Förderanträge bewilligt, wie aktuelle Zahlen des BMWi zeigen. Das entspricht einem Fördervolumen von rund 85,2 Millionen Euro. Allein im Januar 2019 wurden über 300 Anträge gewährt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Förderung mindestens bis Ende 2019 uneingeschränkt fortgeführt, bestätigt das Ministerium. Sobald ausreichend Marktdaten vorliegen, wird die Förderstrategie evaluiert und gegebenenfalls überarbeitet.

"Die neuen Zahlen belegen: High-Tech ist nicht mehr nur etwas für Auto oder Handy. Auch im Heizungskeller wollen viele Verbraucher nicht mehr hinter dem Stand der Technik zurückbleiben. Wir glauben daher fest daran, dass der Wachstumspfad weitergeht und wir die Nachfragezahlen von 2018 in diesem Jahr deutlich übertreffen werden", so Dr. Timm Kehler, Sprecher der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) und Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. "Jetzt muss das Tempo weiter hochgehalten werden: Mit dem Förderprogramm wurde ein wichtiger Impuls gesetzt und ins Schwarze getroffen – die Förderung ist ein voller Erfolg. Sie sollte daher auch nach 2019 weitergeführt werden, um einen Markthochlauf der Technologie zu gewährleisten und Geräteherstellern längerfristig Investitionssicherheit zu bieten."

Der Brennstoffzelle kommt als effizientester Art der Wärme- und Stromerzeugung eine tragende Rolle bei der Energiewende zu. Durch den Ausstieg aus der Atom- und der Kohleverstromung werden in Deutschland immer mehr dezentrale Energieerzeuger benötigt. Die Brennstoffzellentechnologie bietet hier eine attraktive Lösung, die gleichzeitig das Klima schont: Denn gegenüber einer alten Gasheizung werden knapp 70 Prozent CO2 eingespart; zusätzlich sinken die Energiekosten um rund zwei Drittel. Die Stromerzeugung im Heizungskeller ist somit effizienter als die meisten Großkraftwerke. 

"Der Handlungsdruck im Gebäudesektor ist gewaltig: Die energetische Gebäudesanierung kommt nicht vom Fleck. Etwa 60 Prozent der in Deutschland eingebauten Heizungen sind technisch veraltet und arbeiten daher ineffizient. Statt sich nur auf die Regulierung des Neubaus einzuschießen, muss endlich der Bestand in den Fokus rücken – hier liegt das größere Problem, das es anzugehen gilt. Die Brennstoffzellenheizung benötigt keine umfassende Gebäudesanierung. Sie ist quasi das Schweizer Taschenmesser unter den Heizungen und kann sowohl im Neubau als auch im Bestand für echten Klimaschutz sorgen", fasst Kehler zusammen.

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news-350 Tue, 26 Feb 2019 11:00:00 +0100 Gasbranche: "Politik fährt beim Klimaschutz im Verkehr in eine Sackgasse" https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/gasbranche-politik-faehrt-beim-klimaschutz-im-verkehr-in-eine-sackgasse Gemeinsame Pressemitteilung: DVGW und Zukunft ERDGAS zu den Mobilitätsoptionen der Gaswirtschaft Berlin, 26. Februar 2019 – Angesichts der steigenden CO2-Emissionen des Verkehrs greift die Politik energisch ins Steuer: Die kürzlich von der EU definierten scharfen Flottengrenzwerte von minus 30 Prozent bis 2030 für schwere Lkw sollen die Kehrtwende einleiten. Zugleich verbessern Steuererleichterungen und Mautbefreiung für erdgasbetriebene Nutzfahrzeuge die Marktbedingungen alternativer Kraftstoffe. Auf dem Symposium "Zukunft Gas-Mobilität" präsentiert die Gasbranche heute in Berlin verschiedene gasbasierte Kraftstoff-Alternativen zu Diesel und Benzin. Das Symposium wird vom DVGW und der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS ausgerichtet. 

"Besonders großes Potenzial bietet ERDGAS im Schwerlastverkehr, wo eine Elektrifizierung weder wirtschaftlich noch technisch sinnvoll ist. Hier können gasbasierte Kraftstoffe die klima- und umweltschädlichen Emissionen massiv senken und perspektivisch auf Null herunterfahren. Für den Verkehrssektor insgesamt bedeutet die Ablösung von Diesel und Benzin durch ERDGAS CO2-Einsparungen von 39 Millionen Tonnen und weiteren 14 Millionen bei der Umstellung des Schwerlastverkehrs auf grüne Gase", betonte der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke am Rande der Veranstaltung.
Würden die rund 2,6 Millionen Diesel-Lkw auf Deutschlands Straßen mit Gas betrieben, hätten sie auf dem Weg zur sauberen Mobilität schon eine große Etappe zurückgelegt. Denn Gas-Lkw emittieren im Vergleich zu Diesel-Fahrzeugen – inklusive Euro VI – bis zu 90 Prozent weniger Feinstaub und etwa 80 Prozent weniger Stickoxid. Zudem wird der CO2-Ausstoß um rund ein Viertel reduziert. Die Lärmbelastung sinkt um die Hälfte, wodurch auch nachts Waren geräuscharm in städtische Zentren geliefert werden können. Mit einer Tankfüllung flüssigem ERDGAS (LNG) können aufgrund der hohen Energiedichte über 1.500 Kilometer zurückgelegt werden. 

Durch die Nutzung von grünem Gas aus Biogas- oder Power-to-Gas-Anlagen können Gasfahrzeuge aber schon heute CO2-neutral fahren. "Leider hat die EU bei den Neuregelungen der CO2-Flottengrenzwerte für Pkw und Lkw die Chance versäumt, die Berechnungskriterien an die Realität anzupassen. Nur eine Gesamtbetrachtung im Sinne des 'Well-to-Wheel'-Ansatzes liefert realistische Ergebnisse. Gerade erneuerbares Gas wird daher noch immer nicht berücksichtigt. Die Folge ist eine erzwungene Elektro-Offensive der Fahrzeughersteller, deren Klimaschutzwirkung auf sich warten lassen und möglicherweise in einer Sackgasse münden wird. Es ist erstaunlich, dass bei dieser zentralen Zukunftsfrage die Politik alle Eier in einen Korb legt", sagte Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS und Vizepräsident des europäischen Gasfahrzeugverbands NGVA. 

In Deutschland produzieren rund 200 Biogasanlagen etwa 10 TWh Biomethan pro Jahr. Damit steht ausreichend grüner Kraftstoff zur Verfügung, um in einem ersten Schritt beispielsweise die etwa 35.000 Busse des ÖPNV zu versorgen. "Kommunen, die mit ihren knappen Geldern den größtmöglichen Klimaschutz erreichen wollen, setzen auf Busse mit erneuerbarem Gas", erklärte Kehler. "Sie sind nicht nur technisch voll ausgereift und sofort verfügbar. Sie sind zudem derzeit die ökologischste und ökonomischste Alternative zum Diesel, wie unsere ÖPNV-Studie belegt." Berechnungen des DVGW zeigen, dass sich mit erneuerbarem LNG darüber hinaus große Teile des Lkw-Verkehrs in Deutschland bis 2050 emissionsfrei stellen lassen. 

Die Infrastruktur für LNG steht noch am Anfang. "Die Pläne für ein eigenes LNG-Importterminal werden immer konkreter. Aber auch die Tankstellen-Infrastruktur für flüssiges ERDGAS muss ausgebaut werden. Damit der Markt für LNG wachsen kann, brauchen wir sowohl für Schiffe als auch für Lkw genügend Betankungsmöglichkeiten. Die vier LNG-Tankstellen für Lkw sind viel zu wenig, für eine flächendeckende Versorgung in Deutschland wären 50 erforderlich. Hier muss die Branche zügig nachlegen", mahnte Linke abschließend. 

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news-318 Tue, 26 Feb 2019 10:36:00 +0100 Zukunft Gas-Mobilität 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/zukunft-gas-mobilitaet-2019 CNG, LNG und erneuerbare Gase

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums "Zukunft Gas-Mobilität 2019" möchte die DVGW Kongress GmbH im Namen des DVGW e.V. und Zukunft Erdgas e.V. vom 26.-27. Februar 2019 in Berlin die führenden Branchenköpfe vereinen und neue Chancen und Wege der Gas-Mobilität beleuchten.

Ziel des Symposiums ist es, die Experten der Branche zusammenzuführen, ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu bieten und einen Überblick der aktuellen Entwicklungen der Mobilität mit Fokus auf CNG, LNG und Erneuerbare Gase zu eröffnen.

Das Symposium bietet eine ausgewogene Mischung aus technischen, politischen und wirtschaftlichen Aspekten und genügend Raum für die Diskussion mit den Experten. 

Rabatt für Mitglieder von Zukunft ERDGAS

Als Mitglied des Zukunft ERDGAS e.V. profitieren Sie von einem Rabatt bei der Teilnahmegebühr: 980 € statt 1.150 €. Bitte beachten Sie dabei, dass eine Anmeldung nur durch Zusendung per E-Mail unter: anmeldung@dvgw-kongress.de oder alternativ durch das Ausfüllen des Anmeldeformulars auf der letzten Seite des Programm-Flyers möglich ist (nicht aber über die Homepage).

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news-348 Thu, 21 Feb 2019 13:36:30 +0100 Deutschland braucht ein Ausbauziel für grünes Gas https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/deutschland-braucht-ein-ausbauziel-fuer-gruenes-gas Gasbranche diskutiert Potenzial von Wasserstoff-Projekten für eine kosteneffiziente Energiewende Grüne Gase im deutschen Erdgasnetz werden einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Senkung der CO2-Emissionen leisten. Darüber waren sich die Teilnehmer des Wasserstoff-Workshops einig, den die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS gestern in Düsseldorf abgehalten hat. Bei dem Treffen wurden die Perspektiven von Wasserstoff-Projekten in Deutschland mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft erörtert. Ein Schwerpunkt der Diskussion lag auf der Praxisanwendung des vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelten Verfahrens zur Dekarbonisierung von Erdgas. 

Die Wissenschaftler des KIT haben ein Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff entwickelt, das die Freisetzung von CO2 vermeidet. Dabei wird Erdgas konstant durch hocherhitztes, flüssiges Metall geleitet und so in seine elementaren Bestandteile gespalten. Es entstehen fester Kohlenstoff und gasförmiger Wasserstoff. Der Kohlenstoff ist leicht handhabbar und kann als Industrierohstoff genutzt werden, während der Wasserstoff ins Gasnetz eingespeist werden kann. Für ihren innovativen Ansatz haben die Forscher Ende 2018 den Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft erhalten. Unter anderem der Energiekonzern Gazprom setzt in seiner Wasserstoff-Strategie auf das neuartige Verfahren.

Auch die Bundesregierung hat das Potenzial von grünem Gas für die Energiewende erkannt und die Markteinführung von Sektorenkopplungs- und Wasserstoff-Technologien als einen Förderschwerpunkt in das 7. Energieforschungsprogramm aufgenommen. Im Februar 2019 startete die Bewerbungsphase für die erste Ausschreibungsrunde der sogenannten „Reallabore der Energiewende“. Sie sollen Innovationen den Übergang vom Entwicklungsstadium zur Marktdurchdringung erleichtern. Zwischen 2019 und 2022 sind dafür Fördermittel von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen. 

„Ohne grünes Gas wird die Energiewende teuer und kompliziert. Deutschland braucht Wasserstoff, Biomethan und synthetisches Erdgas, um seine Klimaziele so kosteneffizient wie möglich zu erreichen“, so Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS. „Die Reallabore sind ein wichtiger Schritt, um die dafür dringend benötigten Technologien in größerem Maßstab zu demonstrieren. Ich erwarte aber auch, dass durch sie eine Debatte über das Regelwerk beginnt: Die gesetzlichen Schranken, die ein Durchstarten der Grüngas-Verfahren bisher verhindert haben, müssen abgebaut werden. Förderprojekte allein werden aber nicht ausreichen, um die Branche dazu zu bringen, Millionen von Euro in den Ausbau der Technologien zu investieren. Was wir brauchen, ist ein Ausbauziel für grünes Gas und ein daraus erwachsender Markt.“

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news-347 Tue, 19 Feb 2019 10:00:00 +0100 ISH 2019: "ERDGAS – für heute, für morgen, für alle" https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/ish-2019-erdgas-fuer-heute-fuer-morgen-fuer-alle Deutsche Gasbranche präsentiert vielfältige Einsatzmöglichkeiten des umweltschonenden Energieträgers Berlin, 19. Februar 2019. Unter dem Motto "ERDGAS – für heute, für morgen, für alle" präsentiert die deutsche Gasbranche auf der Weltleitmesse ISH in Frankfurt zwischen dem 11. und 15. März 2019 die vielfältigen Anwendungsbereiche von umweltschonendem ERDGAS für heute und morgen. Vertreter der Verbände BDEW, ASUE, Zukunft ERDGAS sowie der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) informieren am Gemeinschaftsstand über das gesamte Leistungsspektrum. Unterstützt wird der Messeauftritt durch den diesjährigen Partner, die VNG AG. Besucher erwartet ein facettenreiches Programm mit Hintergrundgesprächen, anschaulichen Exponaten und interaktiven Angeboten.

Aus nächster Nähe lässt sich am ERDGAS Stand innovative Heiztechnik in Form der Brennstoffzelle bestaunen. Anhand von Exponaten wird die Schlüsseltechnologie der Wärmewende live demonstriert. Einen ganzen Städtetrip durch innovative Energie-Technologien bietet die neue "Smart-Energy-City"-App des BDEW. Sie macht interaktiv und plastisch die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Gas, den Transportwegen und der zunehmend grünen Erzeugung erlebbar.

Interessante Hintergrundinformationen zum Thema energetische Sanierung präsentiert die Branche am 12. März von 11:15 bis 12:30 Uhr auf einer Pressekonferenz, in deren Rahmen die Studie "Modernisierungskompass 2019" vorgestellt wird. Wie es aktuell um die Energiewende im Wärmemarkt steht, erfahren Besucher auch beim offiziellen Startschuss-Event der diesjährigen "Raustauschwochen". Hier blickt die Branche auf die vergangenen beiden Aktionsjahre zurück und gibt einen Ausblick auf die dritte Runde der erfolgreichen Modernisierungsaktion.

Energiezukunft zum Anfassen winkt darüber hinaus am Power-to-Gas-Modell: Vor den Augen Neugieriger wird Energie aus Öko-Strom in Form von grünem Gas gespeichert – so wird Sektorenkopplung greifbar und die Energiewende zum Erfolg. Auch nebenan heißt es zeitgleich: Gas geben für den Klimaschutz. Dank einem Audi A5 g-tron und einem Modell des ersten mit ERDGAS betriebenen Kreuzfahrtschiffs "AIDAnova" wird Gasmobilität an Land und auf dem Wasser zum echten Erlebnis.

Abgerundet wird der Messeauftritt durch ein kurzweiliges Vortragsprogramm zu einer Vielzahl an Themen. Von den neusten Entwicklungen der Mobilitätsbranche über technologische Neuerungen hin zur Vorstellung innovativer Gasprojekte – für einen unterhaltsamen und informativen Messebesuch ist in jedem Fall gesorgt. Starten auch Sie Ihre Reise in die Energiezukunft mit Gas – zum Beispiel mit einem moderierten Innovationsrundgang am Gemeinschaftsstand am Stand E31 in Halle 11.1! 

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news-342 Tue, 12 Feb 2019 17:02:48 +0100 Deutschland braucht ein eigenes LNG-Terminal https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/deutschland-braucht-ein-eigenes-lng-terminal Mitteilung für die Presse: Kommentar von Dr. Timm Kehler anlässlich der LNG-Konferenz des BMWi

Berlin, 12. Februar 2019. Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute zur deutsch-amerikanischen LNG-Konferenz nach Berlin eingeladen. Dabei wurden unter anderem die derzeit in Deutschland diskutierten LNG-Infrastrukturprojekte vorgestellt. Im Rahmen der Konferenz hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zudem ein Eckpunktepapier vorgelegt, das den Rechtsrahmen für LNG-Terminals neu ausrichten soll. Die Entwicklungen kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS:

"Die Bedeutung von ERDGAS für eine jederzeit sichere und bezahlbare Energieversorgung wächst stetig. Zusätzlich befeuert wird sie durch den Kohleausstieg mehrerer europäischer Länder. In Zukunft benötigen Deutschland und seine europäischen Nachbarn mehr ERDGAS – zunächst in der Form von konventionellem Gas, bald schon in der Form von grünem Gas. Schon heute müssen wir daher klären, wie wir diesen Mehrbedarf an günstigem, emissionsarmem Gas künftig decken wollen und die dafür notwendigen Weichen stellen.

Der absolute ‚game changer‘ im Gasmarkt ist flüssiges ERDGAS, kurz LNG. Die Einführung von LNG hat den Markt massiv erweitert, auf einst regionalen Märkten wird nun global gehandelt. Dadurch ist die Zahl der Produzenten deutlich gestiegen, mit Ländern wie Australien und USA haben sich gänzlich neue Player am Weltmarkt etabliert. Sie alle wollen Europa – den größten Gasmarkt der Welt – mit günstigem Gas bedienen. Die LNG-Infrastruktur ist bereits gut ausgebaut: Europäische LNG-Terminals können über 200 Mrd. Kubikmeter ERDGAS jährlich importieren, was etwa 45 Prozent des EU-Gasbedarfs entspricht.

Auch hierzulande soll ein Terminal errichtet werden, um die Gasbezugsquellen weiter zu diversifizieren. Endlich, denn wir brauchen dringend ein eigenes Importterminal, um großen LNG-Frachtern eine Anlaufstelle zu bieten und so aktiv am Markt teilzunehmen. Denn auch im Schiffsverkehr und bei LKWs zeichnen sich Wachstumsmärkte für LNG mit großem Potenzial ab. Wichtig ist jetzt, dass die Standortentscheidung mit Weitsicht getroffen wird: Nötig sind flexible Lösungen, die sich schnell und kostengünstig realisieren lassen. 

Mit den geplanten rechtlichen Anpassungen schreitet das Wirtschaftsministerium entschieden voran und stellt Importe von flüssigem und gasförmigem ERDGAS auf eine Stufe, allein der Preis entscheidet. Damit ist es künftig egal, ob ERDGAS per Pipeline oder Schiff nach Deutschland kommt. Die Politik legt so den Grundstein für noch mehr Wettbewerb im Markt. Und das kommt vor allem den Verbrauchern zugute, denn mehr Wettbewerb bedeutet mehr Versorgungssicherheit. Auch gut für den Wettbewerb ist, dass die LNG-Terminalbetreiber an den Anschlusskosten beteiligt werden. So wird sichergestellt, dass nur solche Anbindungsleitungen gebaut werden, die auch wirklich gebraucht werden."

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news-341 Mon, 11 Feb 2019 11:20:51 +0100 Im Trend: Absatz emissionsarmer Erdgasheizungen steigt https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/im-trend-absatz-emissionsarmer-erdgasheizungen-steigt 2018 waren drei von vier neu installierten Heizungen Erdgassysteme

Berlin, 11. Februar 2019. Auch im Jahr 2018 konnte ERDGAS seine Stellung als gefragteste Heizenergie in Deutschland behaupten. Über 75 Prozent der Modernisierer und Bauherren setzten bei der Wahl eines neuen Heizgeräts auf Gastechnologien, wie aktuelle Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) belegen.

732.000 Wärmeerzeuger wurden 2018 in Deutschland abgesetzt. Drei von vier Geräten entfielen dabei auf neue Gasheizsysteme. Die beliebteste Heizung war mit über 67 Prozent der neu installierten Geräte auch im letzten Jahr wieder die Gasbrennwerttechnik. Sie verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4 Prozent und erreichte so ein neues Rekordhoch. 

Effiziente Gasheizungen mit Brennwerttechnik bieten deutliche Klima- und Kostenvorteile. Durch ihren hohen Wirkungsgrad lassen sich Energieverbrauch und Heizkosten merklich senken, im Vergleich zu alten Ölheizgeräten um bis zu 33 Prozent. Die Technologie nutzt die Kondensationswärme des Abgases auch für die Wärmeerzeugung, wodurch Brennstoffnutzungsgrade von rund 108 Prozent erreicht werden. Der niedrigere Energieverbrauch reduziert außerdem den CO2-Ausstoß um etwa ein Drittel. Langfristig ist sogar klimaneutrales Heizen möglich, da Gas durch Biomethan, synthetisches ERDGAS und Wasserstoff selbst immer grüner wird. Diese effiziente Technologie ist aber noch nicht flächendeckend eingeführt: Aktuell laufen in Deutschland insgesamt etwa 44 Prozent der Gas- und nur 12 Prozent der Ölheizungen mit Brennwerttechnik.

"Beim Thema Klimaschutz stehen Energieerzeugung und Verkehr häufig im Fokus. Dabei besteht auch im Wärmemarkt dringender Handlungsbedarf", erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. "Millionen ineffizienter Heizungen blasen in Deutschland aktuell unnötig viel CO2 in die Luft. Ein Wechsel zu gasbetriebenen Brennwertgeräten kann die Emissionen des Sektors drastisch senken – und zwar zu sozial verträglichen Preisen."

Die derzeit effizienteste verfügbare Art der Wärmeerzeugung ist die stromerzeugende Brennstoffzellenheizung. Mit ihr hat die Branche ein High-Tech-Produkt auf den Markt gebracht, das den CO2-Ausstoß maßgeblich reduzieren kann. Gleichzeitig bietet sie gegenüber anderen Heiztechnologien die geringsten Energiekosten. Knapp 3.500 Brennstoffzellengeräte wurden 2018 bundesweit auch dank des Technologieeinführungsprogramms installiert. Zunehmend betrieben mit Wasserstoff ebnet die Technik zudem den Weg in die Welt des grünen Gases. 

Kehler: "Die Zahlen zeigen einen klaren Positivtrend bei Gasheizungen. Damit ist der erste Schritt in Richtung Wärmewende gemacht. Die Zuwächse sind aber in erster Linie auf den Neubau zurückzuführen, der Bestand altert weiter. Dabei bedarf der Markt dringend einer Frischzellenkur in Form eines breitflächigen Heizungstauschs. Diese kann nur von allen Akteuren gemeinsam verabreicht werden. Die Politik sollte ihren Teil dazu beitragen und den klimaschonenden Effekt des Heizungstauschs durch eine verlängerte Förderung weiter belohnen."

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news-340 Wed, 06 Feb 2019 10:36:06 +0100 Kohlekompromiss: ERDGAS steigt zur zweitwichtigsten Säule der Stromerzeugung auf https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/kohlekompromiss-erdgas-steigt-zur-zweitwichtigsten-saeule-der-stromerzeugung-auf Gasinfrastruktur kann steigenden Gasbedarf verkraften

Essen, 6. Februar 2019. Deutschland verfügt über ausreichend Gaskraftwerkskapazitäten für einen geordneten Kohleausstieg im Sinne der Kohlekommission. Das zeigt eine Kurzstudie von Aurora Energy Research im Auftrag von Zukunft ERDGAS. Die Vorschläge der Kommission stützen die Ergebnisse der Studie, wie die Brancheninitiative heute auf der E-world in Essen gezeigt hat.

Abzüglich der ohnehin erwarteten Rückbauten an Kohlekraftwerken würden laut Kommissionsbericht bis 2022 rund 7 Gigawatt Kohlekraftwerksleistung zusätzlich vom Netz gehen. Die Analyse von Aurora zeigt, dass durch eine höhere Auslastung der Gas- und Steinkohlekraftwerke bis 2023 sogar bis zu 9 Gigawatt Braunkohle stillgelegt werden könnten. "Der bestehende Gaskraftwerkspark ermöglicht somit den Einstieg in den Kohleausstieg", kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS, das Ergebnis.

Würde die Stromerzeugung der von der Kommission zur Stilllegung angezeigten Kohlekraftwerke durch Steinkohle- und Gaskraftwerke übernommen, würde ein zusätzlicher Gasbedarf von 30 bis 50 Terawattstunden entstehen. Das zeigen erste Berechnungen von Zukunft ERDGAS. Ein vollständiger Ersatz durch Gas würde den Zusatzbedarf auf rund 81 Terawattstunden erhöhen. Der Gasbedarf in Deutschland würde dadurch bis 2022 um bis zu 8 Prozent ansteigen. Die bestehende Gasinfrastruktur ist bereits heute dafür ausgelegt. Neue LNG-Terminals, die Vollendung der Integration des europäischen Gasmarkts sowie neue Pipelines werden die Versorgung in Zukunft noch weiter absichern.

"Mit diesen Ergebnissen liefern wir eine erste Einschätzung, wie sich die Empfehlungen der Kohlekommission auswirken könnten. Klar ist: Die Bedeutung der Gaskraftwerke wird erheblich steigen. Durch die Vorschläge der Kommission wird Gas neben den erneuerbaren Energien zur zweiten Säule des Energiesystems. Das wurde bereits durch die dena-Leitstudie vorgezeichnet. Dafür muss allerdings der Gaskraftwerksbestand vor weiteren Stilllegungen bewahrt werden. Nur so kann das hohe Niveau der Versorgungssicherheit in Deutschland garantiert bleiben", so Kehler.

In der Stromerzeugung stehen derzeit rund 30 Gigawatt als gesicherte Gaskraftwerksleistung zur Verfügung. 2018 waren die deutschen Gaskraftwerke im Schnitt jedoch nur zu 38 Prozent ausgelastet, wie die Kurzstudie von Aurora Energy zeigt. Emissionsintensive Braunkohlekraftwerke waren hingegen zu über 80 Prozent im Einsatz, Steinkohlekraftwerke zu 40 Prozent.

"Die Diagnose steht fest: Die Energieerzeugung ist der größte CO2-Verursacher in Deutschland. Mit dem Bericht der Kommission hält die Politik jetzt das Rezept für bezahlbaren Klimaschutz in der Stromerzeugung in den Händen. Um ein weiteres Verschleppen zu vermeiden, muss die Bundesregierung die darin formulierten Empfehlungen jetzt zügig in Gesetze überführen. Priorität haben Maßnahmen, die den Gaskraftwerksbestand sichern und den Neubau von emissionsarmen Kraftwerken anreizen. Eine Erweiterung der KWK-Förderung und ein qualifizierter Kapazitätsmarkt sind gute Lösungsansätze, um den Kraftwerkspark fit für die Zukunft zu machen. Zudem sollte die Bundesregierung ein verlässliches Monitoring zur regelmäßigen Überprüfung der Ergebnisse sicherstellen", betont Stephan Kohler, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Zukunft ERDGAS.

Factsheet ERDGAS

Summary Aurora Studie

Folien Aurora Studie

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news-325 Tue, 05 Feb 2019 01:01:00 +0100 E-World 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/e-world-2019 Essen, 05. - 07.02.2019

Die Leitmesse der internationalen Energiewirtschaft öffnet ihre Tore: Aussteller und Besucher aus über 70 Nationen kommen in Essen zusammen, um sich über die neuesten Marktentwicklungen auszutauschen. Im Fokus der Messe stehen Produkte und Technologien aus den Bereichen Energiedienstleistungen, Informationstechnologie und Energiehandel. 

Zur Messe

Zukunft ERDGAS auf der E-world

Zukunft ERDGAS ist am Stand der VNG AG in Halle 1 vertreten. Zudem veranstalten wir am Mittwoch, den 6. Februar 2019 unsere Pressekonferenz "Endspurt Klimaziel 2020: Welche Rolle spielt ERDGAS in der Energieerzeugung?" 

Denn 2019 hat gerade erst begonnen oder anders: Noch etwas mehr als 300 Tage bis zum Jahr 2020. Die Bundesregierung hat sich für die Jahrzehntwende ein ambitioniertes Klimaziel gesteckt – minus 40 Prozent CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990. Wo steht Deutschland kurz vor der ersten Zielmarke beim Klimaschutz? Und wie können die Anstrengungen auf den letzten Metern vor allem in der derzeit im Fokus stehenden Energieerzeugung maximiert werden, ohne dabei die Verbraucher beim Strompreis übermäßig zu belasten? Die Gaswirtschaft stellt sich diesen Fragen und gibt Antworten. 

Als Referenten dürfen wir begrüßen:

  • Stephan Kohler, Aufsichtsratsvorsitzender, Zukunft ERDGAS
  • Gundolf Schweppe, Vorsitzender der Geschäftsführung, Uniper Energy Sales
  • Hanns Koenig, Projektleiter, Aurora Energy Research
  • Dr. Timm Kehler, Vorstand, Zukunft ERDGAS 

Im Rahmen der Pressekonferenz stellen wir auch die Ergebnisse der Aurora Energy Kurzstudie "Auswirkungen der Schließung von Braunkohlekraftwerken auf den deutschen Strommarkt" vor. Darüber hinaus präsentieren wir die Bilanz von ERDGAS in Deutschland im Jahr 2018.

Mittwoch, 6. Februar 2019
10:30 - 11:30 Uhr
Saal Mailand
Congress Center West, Messe Essen
Ecke Norbertstraße und Lührmannstraße, 45131 Essen

Um eine Anmeldung wird bis zum 30. Januar 2019 gebeten.

Jetzt anmelden

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Veranstaltungen & Termine
news-339 Mon, 28 Jan 2019 11:34:15 +0100 Kohleausstieg: Klarer Fahrplan, fairer Kompromiss https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/kohleausstieg-klarer-fahrplan-fairer-kompromiss Mitteilung für die Presse: Dr. Timm Kehler zum Ergebnisbericht der Kohlekommission

Berlin, 28. Januar 2019. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission hat am Samstag ihren Abschlussbericht vorgelegt. Darin wird ein schrittweiser Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 empfohlen. Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, zu den Ergebnissen:

"Der Bericht markiert eine entscheidende Zäsur in der deutschen Klimapolitik. Mit ihm wurde der Weg nach vorn in Richtung einer klimaschonenden Energieerzeugung geebnet. Die Branche hat jetzt einen klaren Fahrplan, der von allen Interessensgruppen mitgetragen wird, und so Planungs- und Investitionssicherheit für Kraftwerksbetreiber liefert. 

Besonders erfreulich ist, dass die Kommission die Rolle von Gas als Backup und Speichersystem stärken will. Die geplante Verlängerung der KWK-Förderung und die zusätzlichen Investitionsanreize zur Erweiterung des Gaskraftwerksparks sind wichtige Schritte, um diesen Umwandlungsprozess zu beschleunigen und die Emissionen in der Stromerzeugung zügig zu senken. Auch, dass die Kopplung der Strom- und Gasinfrastrukturen durch die Innovationstechnologie Power-to-Gas vorangetrieben werden soll, ist ein gutes Signal. Jetzt gilt es, dieses noch vage Vorhaben mit einem Ausbauziel für grünes Gas zu konkretisieren. 

Klar ist: Der jetzt vorliegende Kompromiss ist der lang ersehnte Durchbruch am Ende eines teils steinigen Diskussionsprozesses. Wir appellieren daher an die Bundesregierung, die Empfehlungen des Expertengremiums anzunehmen und rasch in konkrete Gesetze umzusetzen. Die Gasbranche steht bereit, um die erforderlichen Investitionen zu tätigen."

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