zukunft.erdgas.info https://zukunft.erdgas.info Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de Zukunft Erdgas e.V. Fri, 16 Nov 2018 11:55:54 +0100 Fri, 16 Nov 2018 11:55:54 +0100 TYPO3 news-318 Tue, 26 Feb 2019 10:36:00 +0100 Zukunft Gas-Mobilität 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/zukunft-gas-mobilitaet-2019 CNG, LNG und erneuerbare Gase

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums "Zukunft Gas-Mobilität 2019" möchte die DVGW Kongress GmbH im Namen des DVGW e.V. und Zukunft Erdgas e.V. vom 26.-27. Februar 2019 in Berlin die führenden Branchenköpfe vereinen und neue Chancen und Wege der Gas-Mobilität beleuchten.

Ziel des Symposiums ist es, die Experten der Branche zusammenzuführen, ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu bieten und einen Überblick der aktuellen Entwicklungen der Mobilität mit Fokus auf CNG, LNG und Erneuerbare Gase zu eröffnen.

Das Symposium bietet eine ausgewogene Mischung aus technischen, politischen und wirtschaftlichen Aspekten und genügend Raum für die Diskussion mit den Experten. 

Rabatt für Mitglieder von Zukunft ERDGAS

Als Mitglied des Zukunft ERDGAS e.V. profitieren Sie von einem Rabatt bei der Teilnahmegebühr: 980 € statt 1.150 €. Bitte beachten Sie dabei, dass eine Anmeldung nur durch Zusendung per E-Mail unter: anmeldung@dvgw-kongress.de oder alternativ durch das Ausfüllen des Anmeldeformulars auf der letzten Seite des Programm-Flyers möglich ist (nicht aber über die Homepage).

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news-320 Mon, 28 Jan 2019 09:08:00 +0100 European Gas Conference 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/european-gas-conference-2019 Promoting dialogue between Europe and its main suppliers Von 28. bis 30. Januar findet die "European Gas Conference" (EGC2019) zum 12. Mal in Wien statt, erneut mit Unterstützung durch den Gastgeber OMV. Auch 2019 unterstützt Zukunft ERDGAS die Veranstaltung als Partnerverband. 

Bei Interesse an einem exklusiven Rabatt für Zukunft ERDGAS Mitglieder von 10 % auf den Standardticketpreis kontaktieren Sie bitte unsere Kollegin Frau Friedl.

Die 2019 Ausgabe der Konferenz nimmt die immer bedeutsamere Rolle von LNG, Erneuerbaren, Fortschritte bei den wichtigen europäischen Pipeline-Projekten sowie die zukünftige Bedeutung von Gas im Rahmen der Energiewende-Transformation in den Fokus. In diesem Zusammenhang stellt die European Gas Conference die ideale Plattform für EU Institutionen, EU Mitgliedsstaaten sowie führende Unternehmen und Lieferländer zur Diskussion entscheidender Fragen zur Zukunft der Energieversorgung Europas dar. Neben der starken Präsenz des Eventpartners OMV, bringt die European Gas Conference die größte Gazprom-Delegation nach Wien und zielt auf das Etablieren & Festigen von wichtigen Geschäftsbeziehungen und das Zusammenbringen der östlichen und westlichen europäischen Gasmärkte ab.

Mehr Infos zur Veranstaltung sowie das aktuelle Programm finden Sie auf der Webseite der EGC2019.

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news-286 Mon, 03 Dec 2018 00:01:00 +0100 UN-Klimakonferenz COP24 Katowice (Polen) https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/un-klimakonferenz-cop24-katowice-polen 03. - 14.12.2018

COP24 ist die informelle Bezeichnung für die 24. Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC).

Die UNFCCC ist eine von drei "Rio-Konventionen", die auf dem "Rio Earth Summit" 1992 verabschiedet wurden. Die UNFCCC trat am 21. März 1994 in Kraft. Die Länder, die das Übereinkommen ratifiziert haben, werden als Vertragsparteien des Übereinkommens bezeichnet. Die Vermeidung "gefährdender" menschlicher Eingriffe in das Klimasystem ist das oberste Ziel des UNFCCC.

Die Konferenz der Vertragsparteien (Conference of Parties, COP) ist das oberste Organ der UNFCCC-Konvention. Es besteht aus den Vertretern der Vertragsparteien des Übereinkommens. Es hält seine Sitzungen jedes Jahr ab. Die COP trifft Entscheidungen, die notwendig sind, um die effektive Umsetzung der Bestimmungen des Übereinkommens zu gewährleisten, und überprüft regelmäßig die Umsetzung dieser Bestimmungen.

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news-285 Mon, 26 Nov 2018 00:01:00 +0100 dena-Kongress 2018 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/dena-kongress-2018 26. - 27.11.2018 in Berlin

Was auf uns zukommt, wird anspruchsvoll wie nie: Die neue Phase der Energiewende. Ihre Erfolgsfaktoren sind bekannt: Digitalisierung, Dezentralisierung, Sektorkopplung und Netzflexibilität. Doch wie genau macht man daraus ein leistungsfähiges Energiesystem mit Zukunft?

  • Wie integrieren wir die wetterabhängige Stromerzeugung in eine nachhaltige und belastbare Stromverteilung?
  • Wie gestalten wir unsere Städte zukunftsfähig?
  • Wie bauen wir unser Verkehrssystem um?
  • Und welche Chancen, Risiken und Geschäftsmodelle ergeben sich aus alldem?

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news-305 Thu, 22 Nov 2018 15:53:00 +0100 INNOVATIONSPREIS DER DEUTSCHEN GASWIRTSCHAFT 2018 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/innovationspreis-der-deutschen-gaswirtschaft-2018 Preisverleihung 22.11.2018, Berlin

Der INNOVATIONSPREIS DER DEUTSCHEN GASWIRTSCHAFT wird im November zum 20. Mal vergeben. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeichnen BDEW, ASUE, DVGW und Zukunft ERDGAS kreative Gastechnologien aus. Wintershall unterstützt den Wettbewerb als Sponsor. 

Teilnehmende Bewerber sind Unternehmen oder Personen aus Industrie, Gewerbe, Handwerk, Freiberufler, Einrichtungen der öffentlichen Hand und der Wissenschaft, insbesondere auch Unternehmensgründer.

Die Projekte sollen Ausdruck eines ausgeprägten Engagements der Teilnehmer für Klimaschutz und Ressourcenschonung sein. Vergeben wird der Preis in den folgenden fünf Kategorien:

  • Innovative Produkte
  • Effiziente Energiekonzepte
  • Forschung & Entwicklung
  • Mobilität & Verkehr
  • Sonderpreis Start-Up

Durch seine hocheffiziente Anwendungstechnik kann der Energieträger Erdgas in allen Bereichen – Wärmemarkt, Mobilität und Industrie – einen wichtigen Beitrag leisten. Die Gasbranche gibt den zahlreichen innovativen Ideen Raum: Im Rahmen einer Festveranstaltung wird der Innovationspreis am 22. November in Berlin verliehen.

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news-314 Thu, 22 Nov 2018 10:41:00 +0100 Zukunftswerkstatt ERDGAS - Marktplatz der Innovationen https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/zukunftswerkstatt-erdgas-marktplatz-der-innovationen Vorreiter, Querdenker und Experten der Branche zeigen, wie Gas schon heute zum Klimaschutz beitragen kann. Nachhaltig, effizient und innovativ - im Vorfeld der Verleihung des Innovationspreises der deutschen Gaswirtschaft werden Ihnen die Vorreiter, Querdenker und Experten der Branche zeigen, wie Gas schon heute zum Klimaschutz beitragen kann.

Entwicklern und Erfindern wird mit der Zukunftswerkstatt ERDGAS ein neuartiges, interaktives Forum gegeben, um ihre vielversprechendsten Ideen bekannt zu machen. Denn Hand in Hand mit den Erneuerbaren kann der Energieträger Gas einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten.

Gemeinsam mit dem Partner Wintershall lädt Zukunft ERDGAS daher nach Berlin ein, um Ihnen die zukunftsträchtigsten Gasanwendungstechnologien hautnah und anschaulich zu präsentieren.

Auf dem Marktplatz der Innovationen lernen die Teilnehmer 16 der zukunftsträchtigsten Projekte der Gasbranche kennen, können diskutieren und Ideen mitnehmen – kurzweilig, innovativ und interaktiv. Zu den Ausstellern gehören unter anderem:

  • AIDA Cruises mit „AIDAnova – LNG als Treibstoff revolutioniert die Kreuzschifffahrt"
  • RAG Austria mit „Underground Sun Conversion – mit mikrobiologischen Prozessen die Entstehung von Erdgas nachahmen“
  • Karlsruher Institut für Technologie mit „Klimaschutz mit Erdgas - Dekarbonisierung von Methan“
  • Wintershall mit „Künstliche Intelligenz am Bohrloch – Verringerung von Emissionen bei der Erdgasproduktion“

Im Rahmen einer interaktiven Paneldiskussion wird das Innovationspotenzial der Branche diskutiert und ausgelotet, welche Gasinnovationen das künftige Energiesystem braucht. Zu den Panelisten gehören Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender Wintershall, Andreas Kuhlman, Geschäftsführer Deutsche Energie-Agentur, Rodoula Tryfonidou, Referatsleiterin Energieforschung und Grundsatzfragen beim BMWi, und Gregor Honsel, Redakteur Technology Review.

Nutzen Sie die Möglichkeit, um sich vor Ort über die vielfältigen Einsatzbereiche von Gas im Energiesystem der Zukunft auszutauschen.

Wann: 22. November 2018, 14:00 - 17:30 Uhr 
Wo: Hotel Oderberger (Oderberger Straße 57, 10435 Berlin)

Programm

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news-322 Wed, 14 Nov 2018 10:47:00 +0100 Europaparlament stärkt gasbetriebene LKW in der CO2-Gesetzgebung https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/europaparlament-staerkt-gasbetriebene-lkw-in-der-co2-gesetzgebung Mitteilung für die Presse

Berlin, 14. November 2018. Bei der heutigen Abstimmung in Strasburg zur Einführung von CO2-Grenzwerten für schwere Nutzfahrzeuge hat sich das Europaparlament mehrheitlich dafür ausgesprochen, erneuerbares Gas künftig in der CO2-Bilanz der Lkw-Hersteller anzurechnen. Damit erweitert das Parlament den Vorschlag der EU-Kommission zur neuen Abgasnorm. Zudem wurde die Kommission beauftragt, bis 2020 eine Methodik vorzulegen, welche die Auswirkungen der Nutzung von nachhaltig erzeugtem Biomethan oder synthetischem Erdgas aus dem Power-to-Gas Verfahren auf die Berechnung der durchschnittlichen Flottenemissionen berücksichtigt. Der vom Parlament eingebrachte Vorschlag muss nun vom vom zuständigen Ministerrat verabschiedet werden.

Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, dazu: "Damit zeigt das Parlament, dass mehr als nur ein Weg zur Dekarbonisierung führt und korrigiert die einseitige Vorfestlegung der Kommission auf die Elektromobilität. Das von Zukunft ERDGAS und dem europäischen Branchenverband NGVA Europe seit Langem in die Debatte eingebrachte Argument der Technologieoffenheit hat sich endlich durchgesetzt." 

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Allgemein
news-321 Tue, 13 Nov 2018 15:19:18 +0100 Der europäische Lkw-Verkehr braucht ERDGAS https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/der-europaeische-lkw-verkehr-braucht-erdgas Anlässlich der Abstimmung des EU-Parlaments zur Abgasnorm für neue schwere Nutzfahrzeuge haben sich die Akteure des europäischen Branchenverbandes NGVA Europe zu einem gemeinsamen Appell zusammengefunden.

Sie fordern, Gasantriebe im Transportsektor stärker zu verankern. Im Rahmen des dritten Mobilitätspakets schlägt die EU-Kommission vor, die CO2-Emissionen neuer Lkw bis 2030 um 30 Prozent im Vergleich zu 2019 zu reduzieren. Das EU-Parlament wird am morgigen Mittwoch über die Regulierungsvorlage entscheiden. 

Für die Logistikbranche sind Lkw das wichtigste Verkehrsmittel: Der Transport von Frachtgut über die Straße macht derzeit rund 70 Prozent der gesamten Logistik aus. Über sieben Millionen Lkws sind daher jährlich auf Europas Straßen unterwegs – Tendenz steigend, denn das Transportaufkommen wächst europaweit stetig an und damit auch die Anzahl von Lkws auf europäischen Straßen. Von 2010 bis 2016 sind die jährlichen Lkw-Neuzulassungen um 45 Prozent gestiegen. Mit erheblichen Auswirkungen auf das Klima: 2016 verursachte der Lkw-Transport laut der europäischen Umweltbehörde (EEA) rund 26 Prozent der europäischen CO2-Emissionen. 

"Die Zahlen zeigen deutlich: Beim Lkw herrscht enormer Handlungsbedarf in puncto Klimaschutz. Wir begrüßen daher die Initiative aus Brüssel. Entscheidend ist, dass die Politik jetzt einen technologieoffenen Ansatz wählt, um die notwendige CO2-Reduktion im Markt so schnell und kostengünstig wie möglich zu realisieren. Gas-Lkw haben keine Einschränkungen bei Reichweite und Nutzlast, sind ausgereift und liefern Klimaschutz sofort", so Dr. Timm Kehler, Vorstand der Initiative Zukunft ERDGAS und Vizepräsident der NGVA, im Vorfeld der Abstimmung in Straßburg.

"Deutschland geht bereits mit gutem Beispiel voran: Kürzlich wurde die Mautbefreiung für Erdgas-Lkw beschlossen. Mit der Fortsetzung der Steuerermäßigung für ERDGAS als Kraftstoff und der neu etablierten Förderung für CO2-arme Lkw hat die deutsche Politik weitere wichtige Impulse gesetzt, um die Gasmobilität im Schwerlastverkehr zu verankern. Es wird Zeit, dass sie sich auch auf EU-Ebene für eine Verkehrswende mit ERDGAS stark macht", fordert Kehler. 

In dem vom Diesel-Antrieb dominierten Markt sind heute europaweit rund 10.000 CNG- und 4.000 LNG-Lkw im Einsatz. "Deutlich zu wenige", findet Kehler, denn zahlreiche Umweltvorteile sprechen für die Erdgasmobilität: Im Vergleich zu Diesel entstehen rund 95 Prozent weniger Stickoxide, Feinstaub wird kaum emittiert. Außerdem ist die Lärmbelastung verglichen mit einem Diesel-Fahrzeug um die Hälfte reduziert. Zudem wird ERDGAS durch den verstärkten Einsatz von Biogas und synthetischem Gas selbst immer grüner.  Und auch in Sachen Reichweite stehen Erdgas-Antriebe ihren Diesel-Pendants in nichts nach: Mit einer Tankfüllung kann ein Erdgas-Lkw mehr als 1.600 km zurücklegen.

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Allgemein
news-276 Tue, 13 Nov 2018 09:53:00 +0100 EnergyDecentral https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/energydecentral Internationale Fachmesse für innovative Energieversorgung  

13. - 16. November 2018 in Hannover

Energieversorgung und Effizienz gehören zu den bestimmenden Themen unserer heutigen Gesellschaft und beeinflussen neben den Auswirkungen auf unsere Umwelt maßgeblich den betrieblichen Erfolg. Die EnergyDecentral als spezialisierte Fachmesse für die dezentrale Energieversorgung bietet dafür eine einzigartige Plattform.

Zusammen mit der Fachmesse EuroTier verwandelt sich das Messegelände Hannover in einen Schauplatz für innovative und zukunftsweisende Technologien und bietet ein vollständiges Angebot über Produkte sowie Dienstleistungen rund um die dezentrale Energieerzeugung und deren Infrastruktur. Seit 2016 findet parallel zur Fachmesse zudem die BIOGAS Convention statt.

Themen

  • Biogas und Biomethan
  • Blockheizkraftwerk und KWK
  • Bio-CNG 
  • Infos zum Post-EEG
  • Tankstelle der Zukunft
  • Zertifizierung von Biobrennstoffen

www.energy-decentral.com

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news-54 Wed, 07 Nov 2018 14:54:00 +0100 European Autumn Gas Conference 2018 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/european-autumn-gas-conference-2018 Plotting Gas on the Future Energy Road Map Vom 7. bis 9. November 2018 findet in Berlin die 33. Ausgabe der European Autumn Gas Conference (EAGC) statt. Zukunft ERDGAS ist stolz die EAGC in diesem Jahr als Haupt-Eventpartner zu unterstützen und strategisch bei der Planung und Veranstaltung der Konferenz zu beraten. 

Das Thema der diesjährigen Konferenz lautet "Plotting Gas on the Future Energy Road Map" und lässt im Hinblick auf die Chancen und aktuellen Herausforderungen der deutschen Energiewende ein spannendes Konferenzprogramm mit vielen hochkarätigen Sprechern erwarten. 

Ganz besonders freuen wir uns in diesem Zusammenhang, dass unser Vorstand Dr. Timm Kehler als Chairman des Executive Advisory Board der EAGC agiert und so der Konferenz eine starke Stimme verleihen wird. 

Wie gewohnt gibt es für Mitglieder von Zukunft ERDGAS einen exklusiven Rabatt auf Veranstaltungstickets. Sollten Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen im Rahmen der EAGC zu positionieren, kommen Sie gerne jederzeit auf unsere Kollegin Frau Friedl zu. 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am Event! 

Zur EAGC-Webseite

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news-319 Wed, 07 Nov 2018 12:30:00 +0100 Studie zeigt: Klimaziel 2020 durch "Fuel Switch" in 5 Jahren erreichbar https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/studie-zeigt-klimaziel-2020-durch-fuel-switch-in-5-jahren-erreichbar Deutschland kann das Klimaziel für 2020 in der Stromerzeugung – eine 40%ige CO2-Reduktion gegenüber 1990 – durch eine Stilllegung von neun Gigawatt Braunkohleleistung und eine höhere Auslastung von Gas- und Steinkohlekraftwerken bis 2023 erreichen. Das ist eines der Ergebnisse einer Kurzstudie zum deutschen Strommarkt des unabhängigen Beratungsunternehmens Aurora Energy Research. Die Studie wurde im Auftrag von Zukunft ERDGAS erstellt und heute in Berlin vorgestellt.

Im Rahmen der Untersuchung wurden die Auswirkungen eines teilweisen Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung im Jahr 2023 in drei Szenarien analysiert. Das erste Szenario berücksichtigt die Fortführung der Stromerzeugung unter heutigen Bedingungen, während in den beiden anderen Modellrechnungen die Abschaltung von fünf bzw. neun Gigawatt Braunkohlekraftwerksleistung angenommen wird. Das Ergebnis: Durch einen Umstieg, bei dem neben Steinkohle- insbesondere Gaskraftwerke verstärkt eingesetzt werden, ließe sich für die Stromerzeugung eine CO2-Minderung von knapp 43 Prozent im Vergleich zu den Emissionen des Jahres 1990 verwirklichen. Und das zu geringen Mehrkosten von maximal 0,4 Cent pro Kilowattstunde.

"Bis zum Jahr 2020 ist eine 40-prozentige CO2-Minderung nicht mehr zu schaffen. Wir dürfen jetzt aber nicht den Fehler begehen, den Blick nach dieser Niederlage starr auf das Ziel für 2030 zu richten. Denn je früher wir das für 2020 anvisierte Klimaziel erreichen, desto besser ist es für unser Klima. Jedes heute eingesparte Gramm CO2 kommt uns morgen doppelt zugute. Daher muss uns ein Einstieg in den Braunkohleausstieg in den kommenden fünf Jahren gelingen", fordert Stephan Kohler, Aufsichtsratsvorsitzender von Zukunft ERDGAS.

Derzeit sind emissionsarme Gaskraftwerke in Deutschland im Schnitt zu 35 Prozent ausgelastet. Anders steht es um Braunkohleanlagen, ihre Auslastung liegt bei 78 Prozent. Auch Hanns Koenig, Projektleiter bei Aurora Energy Research und Autor der Studie, zieht aus den Ergebnissen eine klare Schlussfolgerung: "Im aktuellen Marktumfeld sind Gaskraftwerke niedrig ausgelastet. Daran hat auch der im vergangenen Jahr stark gestiegene CO2-Preis nichts geändert, da die Erdgaspreise ebenfalls stark gestiegen sind. Die in den analysierten Szenarien stillgelegten Braunkohlekraftwerke könnten durch bestehende Gas- und Steinkohlekraftwerke sowie Importe aufgefangen werden."

Ein Beispiel, das die schwierige Marktlage illustriert, ist das 2010 in Betrieb genommene Gaskraftwerk Irsching nahe Ingolstadt. Die Anlage mit einer Leistung von 845 Megawatt hat einen Wirkungsgrad von rund 60 Prozent und gehört damit zu den effizientesten Kraftwerken der Welt. "Ausgerechnet der klimaschonendste fossile Energieträger wird durch Braunkohlekraftwerke, die allein im vergangenen Jahr 158 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen haben, aus dem Markt verdrängt. Hochmoderne Anlagen wie Irsching stehen still oder wandern in die Reserve ab. Dabei stoßen Gaskraftwerke pro erzeugter Menge an Energie dreimal weniger CO2 aus als Braunkohlekraftwerke. Ein wahrer Schildbürgerstreich, mit dem die bestehenden Instrumente zur Dekarbonisierung des Energiesystems ad absurdum geführt werden", betont Norbert Breidenbach, Vorstandsmitglied der Mainova AG.

Dabei kommt Gas im zukünftigen Energiesystem eine bedeutsame Rolle zu: Als Backup der Erneuerbaren gewährleisten Gaskraftwerke durch ihre hohe Flexibilität eine zuverlässige Energieversorgung auch in Zeiten von "kalter Dunkelflaute". Bis 2030 werden mindestens 54 Gigawatt zusätzliche Gaskraftwerksleistung benötigt, wie die vor wenigen Monaten veröffentlichte Leitstudie der Deutschen Energie-Agentur zeigt. Zudem wird der Anteil an grünem Gas deutlich zunehmen. Das erfordert erhebliche Investitionen, die unter den aktuellen Bedingungen jedoch ausbleiben.

"Um die emissionsintensivsten Kraftwerke zügig und kosteneffizient aus dem Markt zu drängen, sind marktwirtschaftliche Instrumente unverzichtbar. Die bestehenden Gaskraftwerke, die wir im Energiesystem der Zukunft dringend benötigen, müssen durch alternative Finanzierungsmechanismen wie beispielsweise einen Kapazitätsmarkt erhalten werden. Zusätzlich sollte eine CO2-Stilllegungsprämie eingeführt werden. Durch das Bieterverfahren würde garantiert, dass das einzusparende CO2-Budget so günstig wie möglich stillgelegt wird. So ermöglichen wir schnellen Klimaschutz im Stromsektor zum kleinsten Preis und kommen unseren Klimazielen für 2030 einen großen Schritt näher", erklärt Kohler abschließend.

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news-310 Tue, 06 Nov 2018 00:01:00 +0100 11. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/11-deutsch-russische-rohstoff-konferenz

Vom 6. bis 8. November 2018 findet in Potsdam die 11. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke statt. Die Konferenz, zu der zahlreiche hochrangige Gäste aus Russland und Deutschland erwartet werden, bietet eine wichtige Plattform, um Fachthemen der Energie- und Rohstoffwirtschaft zu diskutieren und bilaterale Kooperationsprojekte anzustoßen.

Zudem möchte sie Wegbereiter für wissenschaftlich-technische Kooperationen sein. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz stehen die Gestaltung rohstoffbedingter Strukturentwicklungsprozesse, die klimafreundliche Transformation der Energiesysteme in beiden Ländern sowie der zukünftige Bedarf an Rohstoffen für Zukunftstechnologien. Ein vielfältiges Programm bestehend aus Plenartagungen, Panels und Round-Tables-Diskussionen bietet den Besuchern die Möglichkeit sich mit aktuellen Fachthemen und Zukunftsfragen auseinanderzusetzen. Dabei werden Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft miteinander in Dialog treten.

Ziel ist es den aktuellen Stand der deutsch-russischen Zusammenarbeit zu beleuchten und Potenziale für zukünftige Kooperationen aufzudecken. In diesem Zusammenhang fördert die Konferenz auch den intensiven Austausch von Nachwuchswissenschaftlern beider Länder. Ferner wird für interessierte Firmen ein Unternehmer-Speeddating angeboten. Den Abschluss der Rohstoff-Konferenz bilden Exkursionen zu Unternehmen der Region. Neben dem Geoforschungszentrum in Potsdam und K+S Kali in Zielitz ermöglicht die Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) interessierten Besuchen Einblicke in ihre Tätigkeit beim Standort Tagebau Welzow-Süd.

Mehr zur Konferenz erfahren

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news-317 Wed, 24 Oct 2018 12:30:00 +0200 Gesamtanalyse wissenschaftlicher Studien zeigt: Grüne Gase sind für Energiewende unverzichtbar https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/gesamtanalyse-wissenschaftlicher-studien-zeigt-gruene-gase-sind-fuer-energiewende-unverzichtbar Gemeinsame Pressemitteilung vom DVGW und Zukunft ERDGAS

Berlin, 24. Oktober 2018. Das unabhängige Energieberatungsunternehmen Ecofys hat in einer Metaanalyse die Rolle von grünen Gasen für den Erfolg der Energiewende untersucht. Die heute veröffentlichte Studie belegt, dass sich die ambitionierten Klimaziele für das Jahr 2050 durch den Einsatz grüner Gase am kostengünstigsten erreichen lassen. Die bis dahin kumulierten Kostenvorteile durch die Nutzung von erneuerbaren Gasen und der zugehörigen Gasinfrastrukturen reichen bis zu rund 400 Milliarden Euro. Die Studie wurde im Auftrag des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS erarbeitet und heute auf der gat 2018 in Berlin vorgestellt.

"Wenn die Energiewende in Deutschland gelingen soll, darf die Politik nicht länger die Augen vor der Realität verschließen. Die Faktenlage ist klar: Wenn wir unsere Klimaverpflichtungen kostengünstig erfüllen wollen, brauchen wir grünes Gas. Es ist nicht nachvollziehbar, warum dies im Zielsystem der Energiewende nicht verankert wird. Um die dringend nötige Sektorenkopplung auf ein stabiles und bezahlbares Fundament zu stellen, braucht es jetzt ein entsprechendes Technologie- und Markteinführungsprogramm", forderte Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS.

Im Rahmen der Metaanalyse hat Ecofys rund zehn Studien verschiedener Auftraggeber aus der Energiebranche ausgewertet, die sich mit der Rolle der Power-to-Gas-Technologie im Kontext der Sektorenkopplung beschäftigen. Die Analyse zeigt: Sollen die CO2-Emissionen bis 2050 um mehr als 90 Prozent reduziert werden, so wird der Einsatz von grünen Gasen ab dem Jahr 2030 unverzichtbar. Die Kosten, um dieses Ziel zu erreichen, würden durch eine technologieneutrale Energiewende mit Gas im Vergleich zu einer reinen Elektrifizierungsstrategie zudem deutlich geringer ausfallen, so die Studie weiter. Insbesondere im Gebäudesektor können grüne Gase genutzt werden, um Spitzenlasten flexibel bereitszustellen. Damit kann ein zusätzlicher Stromnetzausbau vermieden werden. 

Auch der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke sieht vor diesem Hintergrund die Politik in der Pflicht: "Nur etwa 20 Prozent unseres Energiebedarfes wird durch Elektronen gedeckt. 80 Prozent stammen von Molekülen, also stofflichen Energieträgern, die synthetisch oder über nachwachsende Rohstoffe bereitgestellt werden können. Um das Klimapotenzial grüner Gase im Energiemix von morgen umfassend nutzen zu können, brauchen wir jetzt feste Zielvorgaben und konkrete Ausbaumengen für definierte Referenzjahre. Am Einsatz von Power-to-Gas als zentrale Energiewendetechnologie führt kein Weg vorbei. Daher muss der Bau größerer Anlagen jetzt zügig vorangetrieben werden. Dafür müssen insbesondere die noch bestehenden regulatorischen Hemmnisse zügig abgebaut werden."

Aber nicht nur in den Sektoren Wärmemarkt und Mobilität, auch bei der Stromversorgung bleibt Gas ein wichtiger Energieträger. "Aus den Analyseergebnissen geht ein klarer Handlungsauftrag hervor: Die bestehenden Gaskraftwerke dürfen nicht aus dem Markt verdrängt werden, denn sie bilden das Rückgrat des künftigen Energiesystems. 30 Gigawatt Gaskraftwerksleistung sind in Deutschland derzeit installiert – und liegen weitestgehend brach. Als Backup für die volatile Einspeisung der Wind- und Sonnenenergie sind die flexibel einsetzbaren Gaskraftwerke aber unersetzlich. Wenn wir uns auch in Zukunft auf sie verlassen wollen, muss ihre Wirtschaftlichkeit garantiert sein", so Kehler weiter. 

"Die Metaanalyse zeigt: Ohne Gas geht es nicht – weder heute, noch morgen. Seite an Seite mit erneuerbaren Energien stellt das Erdgasnetz durch die Speicherung von erneuerbarem Strom die grüne Batterie der Energiewende dar. Die nötige Infrastruktur besteht – was nun noch fehlt, ist ein schlüssiges Konzept der Politik, um den Umbau des Energiesystems erfolgreich zu vollenden", sagte Linke abschließend.

Zum Forschungsbericht

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Allgemein
news-282 Tue, 23 Oct 2018 00:01:00 +0200 GAT | WAT in Berlin https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/gat-wat-in-berlin 23. - 25.10.2018

Im Fokus

Aktuelle Fragen und Herausforderungen für die Gas- und Wasserwirtschaft. Prominente Branchenexperten aus Politik und Wirtschaft beleuchten in zahlreichen Sessions und Podiumsdiskussionen neue Entwicklungen und Chancen aus der deutschen, der europäischen und der internationalen Perspektive.

In Kongress, Messe und Side-Events steht der Dialog im Mittelpunkt!

Themen

  • Infrastruktur 
  • Digitalisierung
  • Wärme
  • Mobility
  • Verleihung des Innovationspreises Gas
  • Start-up-Pitches
  • Internationale Panels und Partnerland China

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Veranstaltungen & Termine
news-316 Fri, 19 Oct 2018 09:28:01 +0200 Änderung der Lkw-Maut ebnet Weg für flächendeckenden Einsatz von Erdgas-Fahrzeugen https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/aenderung-der-lkw-maut-ebnet-weg-fuer-flaechendeckenden-einsatz-von-erdgas-fahrzeugen Dr. Timm Kehler zur Änderung des Bundesfernstraßen-mautgesetzes

Berlin, 19. Oktober 2018. Ab 1. Januar 2019 werden mit ERDGAS betriebene Lkw von der Maut befreit. Das hat der Bundestag am gestrigen Donnerstag entschieden. Die Volksvertreter folgen damit der Empfehlung des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag. Bis Ende 2020 gilt die Mautbefreiung uneingeschränkt, danach müssen Erdgas-Lkw die Mautanteile für die Infrastruktur- und die Lärmbelastungskosten entrichten. Der Mautteilsatz für die Luftverschmutzungskosten wird weiterhin entfallen. Die verkehrspolitische Weichenstellung kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS:

"Die Entscheidung des Bundestages markiert einen Paradigmenwechsel im Verkehrssektor. Bislang wurden mit ERDGAS betriebene Lkw vernachlässigt, sie fristen daher noch ein Nischendasein auf deutschen Straßen. Über 95 Prozent der schweren Nutzfahrzeuge fahren mit Diesel. Mit der Änderung der Mautpflicht wird alternativen Antrieben im Nutzfahrzeugbereich Vorfahrt eingeräumt. Durch sie können energieeffiziente Lkw je nach Gewichtsklasse bis zu 18,7 Cent pro Kilometer sparen. Einem Durchbruch des Gasantriebs in diesem Marktsegment steht somit nichts mehr im Weg. Ein Marktanteil von 40 Prozent bis 2030 wird so durchaus realistisch.

Dieser Beschluss war dringend nötig, denn in Sachen Klimaschutz hat der Verkehrssektor großen Nachholbedarf: In den letzten 30 Jahren sind die CO2-Emissionen hier sogar leicht gestiegen, auf etwa 170 Millionen Tonnen pro Jahr. Durch einen Wechsel von Diesel zu Gas können diese Emissionen schnell und kosteneffizient reduziert werden. Gas-Lkw emittieren deutlich weniger CO2 und Stickoxide als Diesel-Lkw und so gut wie keinen Feinstaub. Eine Marktdurchdringung von 40 Prozent allein bei Lkw mit einem Gewicht ab 12 Tonnen könnte pro Jahr rund 13 Millionen Tonnen CO2 einsparen.  

Gas-Lkw sind aber nicht nur deutlich umweltschonender als ihre Diesel-Pendants, sie reduzieren auch die Lärmbelastung etwa um die Hälfte. Mit der Entscheidung für eine Mautbefreiung haben die Abgeordneten den Grundstein für umfassenden Umwelt- und Klimaschutz im Schwerlastverkehr gelegt. Sie sind damit unserer langjährigen Forderung gefolgt. Das Leben an stark befahrenen Straßen wird dadurch maßgeblich verbessert."

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news-299 Wed, 17 Oct 2018 15:46:00 +0200 B.KWK-Kongress 2018 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/bkwk-kongress-2018 KWK im Zieldreieck der Klimapolitik – Klimaschutz. Versorgungssicherheit. Wirtschaftlichkeit. Der B.KWK-Kongress feiert nach dem erfolgreichen Neustart im vergangenen Jahr sein 10. Jubiläum. 2018 werden im Rahmen der Veranstaltung drei Aspekte in den Fokus gestellt: Klimaschutz. Versorgungssicherheit. Wirtschaftlichkeit. Diese Aspekte bilden das Zieldreieck einer zukunftsorientierten Klimapolitik. Das künftige Energiesystem wird im Zuge der Sektorenkopplung weitreichende Veränderungen meistern müssen. Die Kraft-Wärme-Kopplung hat das Potenzial die treibende Kraft in diesem Prozess zu sein. Auf dem B.KWK-Kongress widmet man sich daher Themen wie Sektorenkopplung, Digitalisierung und Vernetzung, Datensicherheit, Versorgungssicherheit, Flexibilisierung, Power-to-X, E-Mobilität und vielen mehr. Der Einsatz von KWK in der Industrie, der Wohnungswirtschaft und dem Gewerbe wird mit den Schlüsselfiguren aus der Energiepolitik, Energiewirtschaft und Wissenschaft diskutiert. Eröffnet wird der B.KWK-Kongress durch den Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Bareiß. 

Wann: 17. - 18. Oktober 2018
Wo: Kalkscheune, Johannisstraße 2, 10117 Berlin

 

Mehr zum B.KWK-Kongress

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news-301 Wed, 10 Oct 2018 13:30:00 +0200 Innovationsforum Brennstoffzelle https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/innovationsforum-brennstoffzelle Welche Rolle kann die Brennstoffzelle künftig im Rahmen der angestrebten Wärmewende und den CO2-Einsparzielen übernehmen?

Die Initiative Brennstoffzelle macht sich stark für den Einsatz der effizienten Brennstoffzellen-Heizungstechnologie. Wir bringen Marktpartner zusammen, gehen in den Dialog mit Politik und Öffentlichkeit und stellen alle wichtigen Informationen zur Verfügung. Zwei Jahre nach der erfolgreichen Einführung des Technologieeinführungsprogramms (TEP) lädt die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) zum Innovationsforum nach Berlin ein.

Auf dem Innovationsforum diskutieren Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Gerätehersteller und Gasversorgungsunternehmen über die künftige Rolle der innovativen Gasanwendungstechnologie im Rahmen der angestrebten Wärmewende und den CO2-Einsparzielen. Außerdem werden erfolgreich abgeschlossene Neubauprojekte vorgestellt.

Wann: 10. Oktober 2018, 09:00 - 14:30 Uhr 

Wo: Bundespressekonferenz (Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin)

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news-315 Wed, 10 Oct 2018 09:45:00 +0200 Schlüsseltechnologie Brennstoffzellenheizung: Erfolgsgeschichte muss fortgesetzt werden https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/schluesseltechnologie-brennstoffzellenheizung-erfolgsgeschichte-muss-fortgesetzt-werden Initiative Brennstoffzelle fordert weitere politische Unterstützung für Brennstoffzellen-Technologie Hocheffiziente Brennstoffzellen erzeugen Wärme und Strom und können somit sowohl Emissionen als auch Energiekosten nachhaltig senken. "Die Brennstoffzelle ist eine Zukunftstechnologie, die bereits heute voll ausgereift ist und Verbrauchern damit uneingeschränkt zur Verfügung steht. Ihre Einführung in den deutschen Markt war ein großer Erfolg, auch wegen der starken politischen Unterstützung. Um eine weitere, flächendeckende Marktdurchdringung der Hocheffizienz-Technologie zu ermöglichen und so einen Fadenriss zu verhindern, muss das Förderprogramm auch 2019 im gleichen Umfang weitergeführt werden."

Dies forderte Andreas Lücke, Sprecher der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) und Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), im Rahmen des "Innovationsforums Brennstoffzelle", das heute von der IBZ in Berlin ausgerichtet wurde. Unter der Schirmherrschaft von Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, diskutierten Experten aus Politik und Wirtschaft das Potenzial der Schlüsseltechnologie für das Gelingen der Wärmewende.

Ein Blick auf den Status quo der Wärmewende zeichnet ein deutliches Bild: Noch immer werden rund 40 Prozent der CO2-Emissionen im Gebäudebereich verursacht. "Die Politik reagiert darauf mit Fördermaßnahmen im Neubau und vernachlässigt dabei den Gebäudebestand. Jedoch liegt im Bestand der größte Hebel für mehr Klimaschutz, denn mehr als 6 von 10 Heizungsanlagen sind veraltet und damit ineffizient. Diesen Modernisierungsstau gilt es zu beseitigen. Ohne eine deutliche Erhöhung der Sanierungsrate verfehlen wir die Klimaziele meilenweit", so Dr. Timm Kehler, ebenfalls Sprecher der IBZ und Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS.

Brennstoffzellen haben im Bestand einen entscheidenden Vorteil. Sie erfordern keine aufwendige Komplettsanierung, es fallen lediglich die Anlagekosten an. Dabei wirkt sich der hohe Nutzungsgrad der Brennstoffzelle nachhaltig auf die Umweltbilanz aus, denn mit einem Brennstoffzellen-Gerät kann der CO2-Ausstoß um fast 50 Prozent reduziert werden. Auch der Geldbeutel wird deutlich entlastet, da sich die Energiekosten bei Bestandsgebäuden und im Neubau mit einer Brennstoffzellenanlage um bis zu 35 Prozent senken lassen.

Um die Gasanwendungstechnologie langfristig am Markt zu etablieren, wurde 2016 das KfW-Förderprogramm 433 „Zuschuss Brennstoffzelle“ eingeführt. Seitdem wurden bereits über 3.600 Förderanträge bewilligt. "Wir freuen uns, dass das Förderprogramm bei den Verbrauchern so großen Anklang gefunden hat. Damit soll aber nicht Schluss sein. Andere Länder sind da schon weiter: In Japan sind bereits mehr als 200.000 Brennstoffzellen für die Hausenergieversorgung installiert – ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Zukunftstechnologie voll ausgereift ist", so Kehler weiter.

"Als effizienteste Art der Wärme- und Stromerzeugung ist die Brennstoffzelle schon heute ein wichtiges Bindeglied zwischen den Sektoren. Wenn wir auch hierzulande bezahlbaren Klimaschutz durch eine Kostendegression erreichen wollen, muss die Politik den Geräteherstellern durch eine Fortführung des Technologieeinführungsprogramms jetzt langfristige Investitionssicherheit bieten", kommentiert Lücke abschließend. 

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Allgemein
news-313 Thu, 04 Oct 2018 15:03:06 +0200 EU-Parlament stärkt Rolle von Gasfahrzeugen für Klimaschutz im Verkehr https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/eu-parlament-staerkt-rolle-von-gasfahrzeugen-fuer-klimaschutz-im-verkehr Dr. Timm Kehler zum Beschluss des EU-Parlaments zu Emissionsnormen für neue PKW und leichte Nutzfahrzeuge Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß von Neuwagen um 40 Prozent gesenkt werden – unter anderem mithilfe von Gastechnologien. Auch die Berechnungsgrundlage der CO2-Bilanz von Pkw soll neu aufgesetzt werden. Darauf hat sich das EU-Parlament am gestrigen Mittwoch in Straßburg verständigt. Damit haben die Abgeordneten den Vorschlag der EU-Kommission als unzureichend abgelehnt. Die Entscheidung der Parlamentarier kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS:  

"Mit diesem Beschluss hat das Europaparlament Ehrgeiz bewiesen und gezeigt, dass es die Emissionen des Verkehrs wirksam bekämpfen möchte. Die Parlamentarier verschärfen mit ihrem Vorschlag nicht nur die Emissionsgrenzwerte. Sie sorgen an vielen Stellen auch dafür, dass mehr Realismus in die Betrachtung der CO2-Bilanz einkehrt. Eine Neuausrichtung der Bewertungskriterien ist dringend notwendig, denn trotz sinkender Flottendurchschnitte steigen die CO2-Emissionen des Verkehrs – in Deutschland im Vergleich zu 1990 sogar um vier Prozent. Nur wenn die Emissionen auf der Straße – und nicht nur auf dem Papier – sinken, wird Klimaschutz im Verkehr auch endlich wirksam.  

Wir begrüßen daher, dass sich das Parlament für Emissionsmessungen im realen Fahrbetrieb ausspricht. Hier können Gasfahrzeuge punkten. Besonders erfreulich ist, dass bei leichten Nutzfahrzeugen ab 2025 eine „Well-to-Wheel“-Bilanz betrachtet werden soll. Damit berücksichtigt die CO2-Bewertung erstmals auch die Herstellung von Kraftstoffen. Dies kommt insbesondere Biogas und synthetischen Gasen zu Gute. Insgesamt ist das ein wichtiger Schritt hin zu einer fairen Bewertung der CO2-Bilanz und ein deutlicher Fingerzeig in Richtung Kommission, dass die bestehende Regulierungsmethodik zu überdenken ist. Bislang ist lediglich ein Prüfauftrag geplant, dessen Ergebnis bis 2026 vorgelegt werden soll. Entscheidend ist, dass daraus anschließend auch effektive Maßnahmen abgeleitet werden.  

Zudem hat das Parlament erkannt, dass ein Wettbewerb zwischen verschiedenen potenziell CO2-neutralen Antriebstechnologien schneller zum Klimaziel führt als eine einseitige Fokussierung auf die E-Mobilität. Die Rolle von Biogas und synthetischen Kraftstoffen, die unter anderem durch das Power-to-Gas-Verfahren erzeugt werden, wurde vom Parlament als eine zu bewertende Maßnahme explizit hervorgehoben. Das ist ein echter Gewinn im Sinne von Technologieoffenheit." 

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Allgemein
news-312 Thu, 27 Sep 2018 13:41:07 +0200 Polarisierende Verfassungsdebatte darf nicht von wirksamen Klimaschutzmaßnahmen ablenken https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/polarisierende-verfassungsdebatte-darf-nicht-von-wirksamen-klimaschutzmassnahmen-ablenken Stellungnahme von Dr. Timm Kehler zur 1. Lesung des Gesetzentwurfes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 20a, 74, 106, 143h – Stärkung des Klimaschutzes) im Deutschen Bundestag

Berlin, 27. September 2018. Die Klimaschutzziele für 2020 wird Deutschland deutlich verfehlen. Die Bundestagsfraktion der Grünen macht die Bundesregierung für das Scheitern verantwortlich und fordert, den Klimaschutz im Grundgesetz zu verankern. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde am heutigen Donnerstag im Bundestag vorgebracht. Zum Vorstoß der Grünen sagt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS:

"Mit ihrem Vorschlag haben die Grünen eines erreicht: Das Thema Klimaschutz steht wieder ganz oben auf der Agenda. Das ist gut so, denn die Frage, wie Klimaschutz umfassend und effizient erreicht werden kann, zählt zu den dringlichsten Herausforderungen unserer Zeit. Lange Jahre galt Deutschland als Klimaschutz-Vorreiter der internationalen Staatengemeinschaft. Spätestens seitdem klar ist, dass das selbst gesteckte Klimaziel für 2020 krachend verfehlt wird, ist dieser Titel Geschichte. Was wir jetzt brauchen, sind umgehend umsetzbare Lösungen, die echten Klimaschutz schon heute ermöglichen. Statt also auf Dirigismus zu setzen und die Bevölkerung bei einer Debatte um eine Verfassungsänderung zu verlieren, sollten jetzt die Weichen gestellt werden für einen offenen Wettbewerb um den höchsten Klimaschutz zum geringsten Preis.  

In der Vergangenheit wurde viel über Klima geredet, aber wenig Konkretes getan. Gerade in der Stromerzeugung sind die Emissionen trotz des starken Ökostrom-Zuwachses in den letzten Jahren nahezu unverändert geblieben. Grund dafür ist die Dominanz der Braunkohleverstromung. Auch im Verkehrssektor hatte diese laxe Haltung verheerende Folgen – hier sind die Emissionen gegenüber dem Referenzjahr 1990 sogar um vier Prozent gestiegen. Auch im Gebäudesektor schlummert ein enormes CO2-Minderungspotenzial, denn rund 60 Prozent des deutschen Heizungsbestands entspricht nicht dem Stand der Technik. Anstatt sich, wie oftmals gefordert, auf eine einseitige Elektrifizierung festzulegen, sollten vielmehr sofort verfügbare Lösungen mit ERDGAS die Chance erhalten, ihr Klimaschutzpotenzial unter Beweis zu stellen. Mit ihnen ist eine nachhaltige Senkung der CO2-Emissionen zudem deutlich günstiger zu erreichen als mit einer forcierten Elektrifizierung.

Die letzten Jahre haben gezeigt: Die Klimastrategie der Bundesregierung führt nur schleppend zum Erfolg. Jetzt gilt es, aktiv zu werden und die niedrig hängenden Früchte im Wärme-, Verkehrs- und Stromsektor zu ernten. Der derzeit diskutierte Braunkohleausstieg ist ein erster richtiger Schritt hin zu einer klimaschonenden Energiezukunft. Die bestehenden Gaskraftwerke können die dadurch frei werdende Leistung problemlos abfangen – und so Strom emissionsarm erzeugen. Wichtig ist, dass diese Entscheidungen zügig getroffen werden. Denn jedes eingesparte Gramm CO2 zählt. Jede Zielverfehlung heute bedeutet doppelte Anstrengungen morgen." 

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