zukunft.erdgas.info https://zukunft.erdgas.info Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de Zukunft Erdgas e.V. Sat, 19 Jan 2019 09:22:59 +0100 Sat, 19 Jan 2019 09:22:59 +0100 TYPO3 news-335 Mon, 13 May 2019 08:10:00 +0200 FLAME 2019 – Europe’s leading Gas LNG Conference https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/flame-2019-europes-leading-gas-lng-conference Die über die Grenzen Europas hinaus bekannte FLAME-Konferenz geht 2019 in die 25. Runde und findet von 13. bis 15. Mai 2019 im Okura Hotel Amsterdam statt. Es freut uns ankündigen zu dürfen, dass unser Vorstand Herr Dr. Kehler am 13. Mai beim Global LNG Summit um 17.40 Uhr zur Rolle von LNG in der Schifffahrt diskutieren wird. Zudem wird Herr Kehler am ersten Haupt-Konferenztag der FLAME Teil des German Energy Policy Panels sein und um 16.50 Uhr dabei die Potenziale von Gas im Rahmen der deutschen Energiewende-Transformation erläutern. 

Mitglieder von Zukunft ERDGAS erhalten einen 20 % Rabatt auf den Standardticket-Preis. Geben Sie dabei einfach den Rabatt-Code "FKA3689ERDGAS" bei der Buchung an.

Zur Buchung

Zum Programm 

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-327 Mon, 11 Mar 2019 01:01:00 +0100 ISH 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/ish-2019 Frankfurt, 11. - 15.03.2019

Wie kaum eine andere Messe steht die Weltleitmesse ISH für zukunftsweisende Themen wie die Schonung der Ressourcen und den Einsatz von erneuerbaren Energien. Gleichzeitig ist sie der weltweit größte Showroom für moderne Badkonzepte und die führende Leistungsschau für innovative Gebäudelösungen.

Über 2.400 Aussteller, darunter alle Marktführer aus dem In- und Ausland, stellen zum Termin der ISH erstmals ihre Weltneuheiten vor. Dabei nimmt die ISH eine weltweit führende Rolle ein, denn die Veranstaltung ist der internationale Branchentreffpunkt schlechthin – 64 Prozent der Aussteller und 40 Prozent der rund 200.000 Besucher kommen aus dem Ausland.

Ab 2019 ändert die ISH ihre Tagesfolge. Zukünftig wird die Veranstaltung immer am Montag starten. Die nächste ISH findet vom 11. bis 15. März 2019 (Montag bis Freitag) statt.

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-326 Thu, 07 Mar 2019 01:01:00 +0100 Genfer Autosalon 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/genfer-autosalon-2019 Genf, 07.03. - 17.03.2019

Der Genfer Autosalon in Genf ist der internationale Automobil-Salon für Autos und Zubehör. 

Rund 180 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren auf dem Autosalon Genf rund 900 Automodelle und zeigen weit über hundert Neuheiten in den Bereichen Technologie, Design, Sicherheit und Komfort. Auf der Hallenfläche von mehr als 100.000 m2 und dem Freigelände mit rund 20.000 m2 des Genfer Autosalon präsentieren die Hersteller fast aller Auto-Marken ihre Neuheiten und innovative Fahrantriebe. 

Die Hersteller fast aller Auto-Marken präsentieren auf dem Genfer Autosalon ihre Neuheiten und zeigen Autos, die Sie morgen auf den Straßen sehen. Der Automobilsalon Genf gehört zu den 5 wichtigsten Automessen weltweit und ist die einzige Automesse in Europa, die alljährlich im Frühling stattfindet.

Fahrzeuge mit Elektro- oder Alternativantrieb, aber auch Zubehör und Dienstleistungen in Verbindung mit der Automobilbranche gehören zur Messepräsentation.

Zum Autosalon

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-318 Tue, 26 Feb 2019 10:36:00 +0100 Zukunft Gas-Mobilität 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/zukunft-gas-mobilitaet-2019 CNG, LNG und erneuerbare Gase

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums "Zukunft Gas-Mobilität 2019" möchte die DVGW Kongress GmbH im Namen des DVGW e.V. und Zukunft Erdgas e.V. vom 26.-27. Februar 2019 in Berlin die führenden Branchenköpfe vereinen und neue Chancen und Wege der Gas-Mobilität beleuchten.

Ziel des Symposiums ist es, die Experten der Branche zusammenzuführen, ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu bieten und einen Überblick der aktuellen Entwicklungen der Mobilität mit Fokus auf CNG, LNG und Erneuerbare Gase zu eröffnen.

Das Symposium bietet eine ausgewogene Mischung aus technischen, politischen und wirtschaftlichen Aspekten und genügend Raum für die Diskussion mit den Experten. 

Rabatt für Mitglieder von Zukunft ERDGAS

Als Mitglied des Zukunft ERDGAS e.V. profitieren Sie von einem Rabatt bei der Teilnahmegebühr: 980 € statt 1.150 €. Bitte beachten Sie dabei, dass eine Anmeldung nur durch Zusendung per E-Mail unter: anmeldung@dvgw-kongress.de oder alternativ durch das Ausfüllen des Anmeldeformulars auf der letzten Seite des Programm-Flyers möglich ist (nicht aber über die Homepage).

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-325 Tue, 05 Feb 2019 01:01:00 +0100 E-World 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/e-world-2019 Essen, 05. - 07.02.2019

Die Leitmesse der internationalen Energiewirtschaft öffnet ihre Tore: Aussteller und Besucher aus über 70 Nationen kommen in Essen zusammen, um sich über die neuesten Marktentwicklungen auszutauschen. Im Fokus der Messe stehen Produkte und Technologien aus den Bereichen Energiedienstleistungen, Informationstechnologie und Energiehandel. 

Zur Messe

Zukunft ERDGAS auf der E-world

Zukunft ERDGAS ist am Stand der VNG AG in Halle 1 vertreten. Zudem veranstalten wir am Mittwoch, den 6. Februar 2019 unsere Pressekonferenz "Endspurt Klimaziel 2020: Welche Rolle spielt ERDGAS in der Energieerzeugung?" 

Denn 2019 hat gerade erst begonnen oder anders: Noch etwas mehr als 300 Tage bis zum Jahr 2020. Die Bundesregierung hat sich für die Jahrzehntwende ein ambitioniertes Klimaziel gesteckt – minus 40 Prozent CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990. Wo steht Deutschland kurz vor der ersten Zielmarke beim Klimaschutz? Und wie können die Anstrengungen auf den letzten Metern vor allem in der derzeit im Fokus stehenden Energieerzeugung maximiert werden, ohne dabei die Verbraucher beim Strompreis übermäßig zu belasten? Die Gaswirtschaft stellt sich diesen Fragen und gibt Antworten. 

Als Referenten dürfen wir begrüßen:

  • Stephan Kohler, Aufsichtsratsvorsitzender, Zukunft ERDGAS
  • Gundolf Schweppe, Vorsitzender der Geschäftsführung, Uniper Energy Sales
  • Hanns Koenig, Projektleiter, Aurora Energy Research
  • Dr. Timm Kehler, Vorstand, Zukunft ERDGAS 

Im Rahmen der Pressekonferenz stellen wir auch die Ergebnisse der Aurora Energy Kurzstudie "Auswirkungen der Schließung von Braunkohlekraftwerken auf den deutschen Strommarkt" vor. Darüber hinaus präsentieren wir die Bilanz von ERDGAS in Deutschland im Jahr 2018.

Mittwoch, 6. Februar 2019
10:30 - 11:30 Uhr
Saal Mailand
Congress Center West, Messe Essen
Ecke Norbertstraße und Lührmannstraße, 45131 Essen

Um eine Anmeldung wird bis zum 30. Januar 2019 gebeten.

Jetzt anmelden

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-320 Mon, 28 Jan 2019 09:08:00 +0100 European Gas Conference 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/european-gas-conference-2019 Promoting dialogue between Europe and its main suppliers Von 28. bis 30. Januar findet die "European Gas Conference" (EGC2019) zum 12. Mal in Wien statt, erneut mit Unterstützung durch den Gastgeber OMV. Auch 2019 unterstützt Zukunft ERDGAS die Veranstaltung als Partnerverband. 

Die 2019 Ausgabe der Konferenz nimmt die immer bedeutsamere Rolle von LNG, Erneuerbaren, Fortschritte bei den wichtigen europäischen Pipeline-Projekten sowie die zukünftige Bedeutung von Gas im Rahmen der Energiewende-Transformation in den Fokus. In diesem Zusammenhang stellt die European Gas Conference die ideale Plattform für EU Institutionen, EU Mitgliedsstaaten sowie führende Unternehmen und Lieferländer zur Diskussion entscheidender Fragen zur Zukunft der Energieversorgung Europas dar. Neben der starken Präsenz des Eventpartners OMV, bringt die European Gas Conference die größte Gazprom-Delegation nach Wien und zielt auf das Etablieren & Festigen von wichtigen Geschäftsbeziehungen und das Zusammenbringen der östlichen und westlichen europäischen Gasmärkte ab.

Mehr Infos zur Veranstaltung sowie das aktuelle Programm finden Sie auf der Webseite der EGC2019 – mit dem exklusiven Rabatt-Code "ERDGAS10" können Sie sich 10 % auf den Standardticketpreis sichern.

Anmeldung

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-324 Tue, 22 Jan 2019 01:01:00 +0100 Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/handelsblatt-jahrestagung-energiewirtschaft Berlin, 22. - 24. Januar 2019

Noch immer hinkt Deutschland im Klimaschutz hinterher. Der Netzausbau kommt nicht voran. Eine Verständigung auf die vom Koalitionsvertrag in Aussicht gestellten Sonderausschreibungen für je vier Gigawatt Onshore-Windenergie und Photovoltaik ist, mit reichlich Verzögerung, nun bis Ende Oktober geplant. Und ob und welche Ergebnisse von der "Strukturwandelkommission" bis Ende dieses Jahres noch zu erwarten sind, ist nach den jüngsten Querelen über mögliche Vorfestlegungen durchaus fraglich. Zudem: Statt auf Wettbewerb und Digitalisierung zu setzen, hält die Politik an überholungsbedürftigen Konzepten wie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und einer komplizierten Strompreisregulierung fest.

All diese Entwicklungen bremsen die Weiterentwicklung der Branche in einer Zeit, in der Europa stärker unter geopolitischen Druck gerät. Staatliche Symbolpolitik hilft da nicht – sie hindert. Doch es gibt auch einen positiven Trend: Technologie und veränderte Kundenbedürfnisse lösen Politik als wesentlichen Motor von Veränderungen zunehmend ab. Dank datengetriebener Geschäftsmodelle können Unternehmen heute Nachfrage und Angebot in nie dagewesener Weise zusammenbringen. Nun ist es an den Anbietern zu handeln.

Daher konzentriert sich der Handelsblatt Energie-Gipfel auf die Chancen, die sich aus den Entwicklungen bei Technologien und Kundenbedürfnissen ergeben. Wir wollen den politischen Aspekt aus der Perspektive diskutieren, wie regulatorische Hemmnisse sinnvoll und sozialverträglich abgebaut werden können, damit noch mehr Dynamik in der Branche entsteht. Wir freuen uns auf spannende und kontroverse Diskussionen hierzu mit Ihnen auf dem Handelsblatt Energie-Gipfel.

Zur Jahrestagung

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-323 Mon, 21 Jan 2019 01:00:00 +0100 Internationaler Fachkongress für erneuerbare Mobilität https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/internationaler-fachkongress-fuer-erneuerbare-mobilitaet Berlin, 21. - 22.01.2019

Auf dem 16. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität werden zahlreiche Parallelforen den verschiedenen technischen und ökonomischen Themen der Antriebe von morgen und den großen Herausforderungen durch ambitionierte Klimaschutzziele gewidmet sein. Alternative Biokraftstoffe stehen am zweiten Tag des Fachkongresses, am 22. Januar 2019 um 11.30 Uhr, im Mittelpunkt eines Parallelforums mit Experten aus Deutschland, Finnland und England.

Die Verhandlungen über das weltweite Klimaabkommen in Katowice im Dezember 2018 (COP24) sind ein weiterer Meilenstein, um die ambitionierten Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung und Verringerung der Treibhausgasemissionen zu erreichen. Wie kann der Verkehr, unter Nutzung sämtlicher technologischer und bezahlbarer Entwicklungen, zur Realisierung der Klimaschutzziele beitragen? Im Hinblick auf eine nachhaltige erneuerbare Mobilität ist die zunehmende Diversifizierung der Antriebstechnologien sowie die Produktion und Verwendung erneuerbarer Kraftstoffe eine Herausforderung, aber auch zugleich der Schlüssel für die Zielerreichung. Das Thema der Antriebstechnologien findet sich, neben einer Ausdifferenzierung der Kraftstoffoptionen, verstärkt im Kongressprogramm wieder.

Zum Kongress

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-338 Mon, 14 Jan 2019 15:06:16 +0100 Investitionen in die Gasinfrastruktur stärken die Versorgungssicherheit https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/investitionen-in-die-gasinfrastruktur-staerken-die-versorgungssicherheit "Europäische Gasunternehmen müssen souverän über ihre Investitionen entscheiden können", betont Dr. Timm Kehler. Berlin, 14.01.2019. "Europäische Gasunternehmen müssen souverän über ihre Investitionen entscheiden können", betont Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS und reagiert damit auf die neuesten Äußerungen des US-Botschafters zum Pipelineprojekt Nord Stream 2. Das Infrastrukturprojekt ist bereits in Bau und soll 2019 fertiggestellt werden. Künftig soll es Erdgas aus Russland über die Ostsee nach Deutschland transportieren. An dem Projekt sind mehrere deutsche Unternehmen beteiligt.

Die Rolle von Erdgas für eine klimaschonende Energieversorgung wächst stetig. Allein in Deutschland wird der Erdgasbedarf bis 2030 auf 804 TWh ansteigen, wie die Leitstudie der Deutschen Energie-Agentur prognostiziert. Durch die rückläufige Gasförderung in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien ist Europa zukünftig auf neue Importkapazitäten angewiesen. Auch die zunehmend auf erneuerbaren, wetterabhängigen Energien basierende Stromerzeugung trägt dazu bei, dass die Bedeutung von Gas als flexibles und sicheres Backup im Zuge des Atom- und Braunkohleausstiegs wächst.  

Bereits seit einigen Jahren befindet sich der Gasmarkt im Wandel: Das Gasnetz in Europa ist stark zusammengewachsen. So wurden Kapazitäten von rund 150 Mrd. Kubikmeter pro Jahr geschaffen, um Gas von Westen nach Osten zu leiten. Diese Integration wird in den kommenden Jahren mit erheblichen Investitionen weiter vorangetrieben. 

Auf einst regional geprägten Märkten wird nun global gehandelt. Durch das Aufkommen von flüssigem ERDGAS (LNG) ist die Zahl der Produzenten deutlich gestiegen. Europäische LNG-Terminals können bereits heute über 200 Mrd. Kubikmeter ERDGAS jährlich importieren, was rund 45 Prozent des EU-Gasbedarfs entspricht. Auch in Deutschland soll ein LNG Terminal errichtet werden, um die Bezugsquellen weiter zu diversifizieren. 

"Grundsätzlich gilt: Jede Investition in die Gasinfrastruktur stärkt die Versorgungssicherheit von Deutschland und Europa. Durch die Vielfalt der Importwege sichern wir uns den Zugang zu den günstigsten Anbietern. Sanktionen gegen einzelne Energieinfrastrukturen beschneiden nicht nur die Souveränität Europas. Sie gefährden auch die Energiewende in Deutschland, da sie im Widerspruch zum wachsenden Bedarf an ERDGAS als günstiger, CO2-armer Energie stehen", so Kehler abschließend. 

]]>
Allgemein
news-337 Thu, 10 Jan 2019 10:50:16 +0100 MITTEILUNG FÜR DIE PRESSE https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/mitteilung-fuer-die-presse Verbraucherhinweis nach Unfall mit CNG-Fahrzeug Berlin, 10. Januar 2019. Am 24. Dezember ist es beim Betanken eines Audi A3 g-tron im baden-württembergischen Achern zu einem Unfall gekommen, bei dem der Erdgastank des Fahrzeugs geborsten ist. Der Fahrer des Audi wurde dabei verletzt. Das Kraftfahrtbundesamt und der Fahrzeughersteller sind bemüht, die Ursache des Unglücks schnellstmöglich aufzuklären. Nach Informationen von Zukunft ERDGAS ist dieser sehr bedauerliche Vorfall auf eine Vorschädigung des Gastanks durch einen vorausgegangenen Unfall zurückzuführen, die im Vorfeld bekannt war.

Folgende Hinweise gibt Zukunft ERDGAS Verbrauchern:

  • Das Fahren und Betanken von Erdgasfahrzeugen stellt grundsätzlich kein Risiko dar. Fahrer von unbeschadeten Fahrzeugen müssen daher keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen treffen.
  • Fahrzeuge, die mit einer Gasanlage ausgerüstet sind, unterliegen höchsten Sicherheitsstandards. Sie werden bei der sog. „Gasanlagenprüfung“ im Rahmen der alle zwei Jahre fälligen Hauptuntersuchung auf Sicherheit und Funktion getestet.
  • Die Gasanlagenprüfung wird außerdem durchgeführt, wenn die Gasanlage repariert wurde oder das Fahrzeug beispielsweise durch einen Unfall beschädigt wurde.
  • Druckbehälter von Serienfahrzeugen mit Erdgasantrieb werden nach der internationalen Regelung ECE-R110 genehmigt. Dabei werden die Behälter verschiedenen Druck-, Berst- und Bruchprüfungen sowie einer Feuerschutzprüfung unterzogen.
  • Der Betriebsdruck eines Erdgastanks liegt bei 200 bar. Die Tanks halten jedoch einem Druck bis zu 600 bar stand. Das Tanken ist somit bei einwandfreiem Zustand des Fahrzeugs und der Druckbehälter absolut ungefährlich.
  • Wir appellieren an Fahrer von Erdgasfahrzeugen, Schäden an der Kraftstoffanlage immer fachkundig und ohne Verzug beheben zu lassen, um eine Gefährdung von Personen auszuschließen. 
]]>
Allgemein
news-336 Fri, 21 Dec 2018 15:06:06 +0100 CO2-Richtlinie für LKW: "Pragmatischer Kompromiss für wirksamen Klimaschutz" https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/co2-richtlinie-fuer-lkw-pragmatischer-kompromiss-fuer-wirksamen-klimaschutz Mitteilung für die Presse: Dr. Timm Kehler zu den Beschlüssen der europäischen Umweltminister über CO2-Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge Berlin, 21. Dezember 2018. Gestern haben die europäischen Umweltminister eine Einigung über die erstmalige Einführung einer CO2-Regulation für schwere Nutzfahrzeuge erzielt. Demnach soll der Kohlendioxidausstoß neuer Lastwagen und Busse bis 2030 um 30 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 sinken. Die Potenziale von erneuerbaren und synthetischen Kraftstoffen und damit Biogas und Power-to-Gas sollen Einzug in die Regulation nehmen. Auch wird flüssiges Erdgas (LNG) als emissionsarme Alternative zu Diesel besonders hervorgehoben.

Der Europäische Rat fordert, dass der nun gefasste Beschluss im Jahr 2022 grundlegend überprüft werden soll und hat dabei die Rolle von synthetischen und erneuerbaren Gasen besonders hervorgehoben. Konkret sollen die Beiträge zur Emissionssenkung von synthetischen und fortschrittlichen gasförmigen erneuerbaren Kraftstoffen, die nachhaltig produziert werden, besonders betrachtet werden. Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze hat sich in der Abstimmung enthalten.

Des Weiteren erkennt der Rat die besondere Rolle von LNG als verfügbare Alternative zu Diesel an, um nicht nur die Stickoxid- und Feinstaubemissionen zu senken, sondern um auch kurz- und mittelfristig die Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen.  Deutschland ist hier bereits auf einem guten Weg: In diesem Jahr wurde die Mautbefreiung für Erdgas-LKW beschlossen sowie ein Förderprogramm zur Beschaffung von LNG- und CNG-LKW aufgesetzt. Das Förderprogramm wurde für dieses Jahr bereits voll ausgeschöpft, insgesamt wurden Anträge zur Förderung von 393 LKW gestellt.

Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, erklärt dazu: "Die europäischen Umweltminister haben Pragmatismus bewiesen und den Vorschlag der Kommission an entscheidenden Stellen angepasst. Die Rolle von Gas-LKW wird klar anerkannt. 

Denn auch mit Verbrennungsmotoren ist klimaneutrale Mobilität möglich. Biogas und synthetische Kraftstoffe garantieren größtmögliche CO2-Einsparungen zu geringen Kosten und ohne Strukturbrüche. Davon profitiert nicht nur das Klima. Ebenso werden in Deutschland gute Arbeitsplätze und kostengünstige Logistik für Industrie und Handel gesichert.

Vor diesem Hintergrund wirkt es umso bedauerlicher, dass die Koalition in Berlin bislang keine klare Haltung zu alternativen Kraftstoffen entwickelt hat und sich die Umweltministerin bei der Abstimmung in Brüssel enthalten musste.“

]]>
Allgemein
news-334 Wed, 19 Dec 2018 18:50:00 +0100 Leinen los für saubere Kreuzschifffahrt mit LNG https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/leinen-los-fuer-saubere-kreuzschifffahrt-mit-lng Mit flüssigem ERDGAS betriebene AIDAnova sticht zur ersten Fahrt in See

Berlin, 19. Dezember 2018. Die AIDAnova, das weltweit erste Kreuzfahrtschiff, das vollständig mit flüssigem ERDGAS betrieben werden kann, bricht heute in Teneriffa zu ihrer ersten großen Fahrt auf. "Durch den Betrieb mit umweltschonendem LNG ist die AIDAnova ein Wegbereiter für die gesamte Kreuzschifffahrtbranche. Mit dem alternativen Kraftstoff Flüssigerdgas sinken die Emissionen deutlich. Damit leistet die Reederei AIDA Cruises echte Pionierarbeit für die Verbesserung der Luftqualität sowie für den Klimaschutz", kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, den Beginn regelmäßiger Kreuzfahrten der AIDAnova.  

Hafenstädte wie Hamburg sehen sich zunehmend mit Überschreitungen der Grenzwerte für die Luftqualität konfrontiert. Schwefel, Stickoxide und weitere Schadstoffe wie Ruß belasten Mensch und Umwelt gleichermaßen. Vor diesem Hintergrund hat die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) neue Grenzwerte für die Schadstoffemissionen von Schiffen festgelegt, die den erlaubten Schwefelanteil auf hoher See ab 2020 von 3,5 auf 0,5 Prozent senken. Aktuell liegt der Schwefelgrenzwert für Schiffstreibstoff aber selbst in den Emissionssondergebieten der Nord- und Ostsee mit 0,1 Prozent noch um das 100-fache über dem Grenzwert für den Straßenverkehr.

Eine Alternative zur kostenintensiven Nachrüstung mit Abgasreinigungssystemen bietet der Umstieg auf den Treibstoff LNG (liquefied natural gas), denn flüssiges ERDGAS verursacht nahezu keine Schwefelemissionen und zudem fast keinen Feinstaub. Auch die freigesetzten Stickoxide sinken um bis zu 85 Prozent. Darüber hinaus werden bis zu 21 Prozent weniger Treibhausgase gegenüber üblichen Schiffskraftstoffen ausgestoßen. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag von NGVA Europe erstellten Studie des Beratungsunternehmens Thinkstep, in der die Emissionen von flüssigem ERDGAS entlang der gesamten Wertschöpfungskette untersucht wurden.

Als erstes Kreuzfahrtschiff weltweit kann die heute auslaufende AIDAnova sowohl auf See als auch während der Liegezeit im Hafen mit LNG betrieben werden. Die Reederei AIDA Cruises ist daher erst im vergangenen Monat mit dem Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft ausgezeichnet worden. Hierzu erklärt Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability von AIDA Cruises: "Die Nutzung von Flüssigerdgas (LNG) stellt aktuell die umweltfreundlichste Lösung im Schiffsbetrieb dar. Wir sind sehr stolz darauf, diesen wegweisenden Schritt mit AIDAnova gegangen zu sein. Aber damit nicht genug: 2021 und 2023 werden zwei weitere Schiffe dieser neuen AIDA-Generation die Flotte von AIDA verstärken. In weniger als fünf Jahren werden somit mehr als die Hälfte aller AIDA-Gäste an Bord von Schiffen reisen, die entweder ganz oder teilweise mit emissionsarmem Flüssigerdgas betrieben werden können."

Und auch die Politik hat das Potenzial des Treibstoffs für mehr Umweltschutz in der Schifffahrt erkannt, wie Norbert Brackmann, Mitglied des deutschen Bundestages und Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, erklärt: "Um die international vereinbarten Klimaziele zu erreichen, müssen wir heute den Energiewandel aktiv angehen. Das heißt aber auch, einen Schritt nach dem anderen zu machen. LNG ist ein erster richtiger Schritt, um den Ausstoß an Emissionen deutlich zu reduzieren. An den weiteren Schritten arbeiten und forschen wir, aber bis wir den nächsten Schritt machen können, bietet LNG die nötige Investitionssicherheit für die Unternehmen. Das Beispiel AIDAnova zeigt einmal mehr, dass die maritime Branche bereit ist, zusammen mit der Politik in Richtung Zukunft zu gehen."

Die Thinkstep-Studie "Greenhouse Gas Intensity of Natural Gas" aus dem Jahr 2018 ist unter ngvemissionsstudy.eu online abrufbar. 

]]>
Allgemein
news-333 Wed, 19 Dec 2018 11:05:42 +0100 "CO2-Richtlinie für LKW: Kein Effekt beim Klima, aber Preise werden steigen." https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/co2-richtlinie-fuer-lkw-kein-effekt-beim-klima-aber-preise-werden-steigen Mitteilung für die Presse: Dr. Timm Kehler zu EU-Verhandlungen über CO2-Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge

Berlin, 19. Dezember 2018. Nachdem sich am Montag die EU-Kommission, das Europäische Parlament sowie die Mitgliedsstaaten auf neue Grenzwerte für PKW und leichte Nutzfahrzeuge geeinigt haben, soll nun am morgigen Donnerstag eine Einigung über die Einführung einer CO2-Regulation für schwere Nutzfahrzeuge erzielt werden. Der aktuell vorliegende Entwurf berücksichtigt die Potenziale von erneuerbaren und synthetischen Kraftstoffen und damit Biogas und Power-to-Gas nicht. Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, kommentiert den Entwurf: 

"Der aktuell vorliegende Entwurf, der morgen verhandelt werden soll, erkennt die Potenziale von erneuerbaren und synthetischen Kraftstoffen für bezahlbaren Klimaschutz nicht an. Stattdessen erfolgt eine einseitige Vorfestlegung auf teure Elektroantriebe. Damit setzt Brüssel beim Klimaschutz alles auf eine Karte, obwohl mit Biogas und Power-to-Gas ebenfalls CO2-neutraler Güterverkehr möglich ist. Und dies zu deutlich geringeren Kosten.

Brüssel betreibt mit der Festlegung, dass Elektroantriebe per Definition keine CO2-Emissionen haben, Augenwischerei. Schließlich gelingt wirksamer Klimaschutz nur, wenn die gesamte Bilanz der Fahrzeuge betrachtet wird. Zwar emittieren Elektroantriebe kein CO2 auf der Straße. Das ignoriert aber gänzlich den Kohlendioxidausstoß, der durch die Stromerzeugung verursacht wird. Und der ist in Deutschland nach wie vor hoch, da die Braunkohle weiterhin einen hohen Anteil im Strommix hat. Mit den aktuellen Vorschlägen würden die Emissionen somit lediglich verlagert, statt sie wirksam zu senken. Das Problem stetig steigender CO2-Emissionen im Verkehr wird so nicht gelöst. Und gleichzeitig würden Logistik und Warentransport schmerzhaft verteuert.

Auch mit Verbrennungsmotoren ist klimaneutrale Mobilität möglich. Biogas und synthetische Kraftstoffe, die unter anderem durch das Power-to-Gas-Verfahren erzeugt werden, garantieren größtmögliche CO2-Einsparungen zu geringen Kosten und ohne Strukturbrüche. Davon profitiert nicht nur das Klima. Ebenso werden in Deutschland gute Arbeitsplätze und kostengünstige Logistik für Industrie und Handel gesichert."

]]>
Allgemein
news-332 Sat, 15 Dec 2018 23:41:00 +0100 "Die Gaskraftwerksflotte steht für einen schnellen Fuel Switch bereit" https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/die-gaskraftwerksflotte-steht-fuer-einen-schnellen-fuel-switch-bereit Mitteilung für die Presse: Dr. Timm Kehler zum Ergebnis der UN-Klimakonferenz COP24 in Kattowitz

Berlin, 15. Dezember 2018. Anlässlich der heute endenden UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz appelliert die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS an die deutsche Politik, durch einen Fuel Switch von Braunkohle zu Gas einen klaren CO2-Minderungspfad einzuschlagen. Dr. Timm Kehler, Vorstand der Initiative, kommentiert den Abschlussbericht der Konferenz:

"Deutschland – einst Vorreiter in Sachen Klimaschutz – hat sich in Kattowitz nicht gut präsentiert. Die Chance, endlich eine ganzheitliche Klimastrategie vorzulegen, haben wir vertan. Und auch der überfällige Fahrplan für den Braunkohleausstieg wurde auf das nächste Jahr vertagt. Doch der Klimawandel wartet nicht, jede heute emittierte Tonne CO2 kommt uns morgen doppelt so teuer zu stehen. Und gerade Deutschland steht in der Verantwortung, denn wir treten seit knapp 10 Jahren auf der Stelle, was unseren CO2-Ausstoß betrifft. Unser verbleibendes CO2-Budget schrumpft also weiter im Eiltempo.  

Durch einen schnellen Fuel Switch von Braunkohle zu Gas können wir die selbstgesteckten Klimaziele aber noch erreichen. Denn mit 30 GW installierter Gaskraftwerksleistung steht uns schon heute ein emissionsarmer und zuverlässiger Partner der erneuerbaren Energien zur Verfügung. Derzeit laufen diese Kraftwerke aber nur mit einem Bruchteil ihrer Leistungsfähigkeit.

Es steht also viel Kapazität bereit, um den Einstieg in den Braunkohleausstieg schnell zu beginnen. Und das, ohne die Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu gefährden. Dieses Potenzial muss die Politik jetzt anerkennen, wenn sie es mit dem Klimaschutz ernst meint."

]]>
Allgemein
news-330 Wed, 05 Dec 2018 10:00:00 +0100 Raustauschwochen steigern Anzahl der Heizungsmodernisierungen um über 70 Prozent https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/raustauschwochen-steigern-anzahl-der-heizungsmodernisierungen-um-ueber-70-prozent Durch die Modernisierungsaktion wurden mehr als 7.200 ineffiziente Heizgeräte getauscht

Berlin, 5. Dezember 2018. Gaswirtschaft, Gerätehersteller und Handwerk ziehen nach der zweiten Runde der Modernisierungsaktion "Raustauschwochen" eine positive Bilanz: Zwischen März und Oktober 2018 wurden 7.280 veraltete Heizgeräte durch neue, effiziente Gasheizungen ersetzt. Mit jedem eingesetzten Euro lösten die Aktionspartner 22 Euro Investitionen aus. Vor dem Hintergrund dieses großen Erfolgs soll die Aktion auch im Jahr 2019 fortgeführt und regional ausgeweitet werden.

"Der Wärmemarkt hat in den letzten Jahren im Vergleich zu anderen Sektoren hohe CO2-Einsparungen erzielt. Dennoch wird in unseren Heizungskellern noch immer rund 40 Prozent des deutschen CO2-Ausstoßes verursacht", erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, welche die Aktion 2017 ins Leben gerufen hat. "Mit den ‚Raustauschwochen‘ setzen wir genau dort an, denn Klimaschutz beginnt im eigenen Zuhause. 2018 konnten wir die Anzahl der getauschten Heizungen im Vergleich zum Vorjahr um über 70 Prozent steigern – ein beachtlicher Erfolg, durch den wir langfristig hunderttausende Tonnen CO2 einsparen", bilanziert Kehler. 

Im Rahmen der Raustauschwochen erhalten Modernisierer, die sich für den Einbau einer modernen Gasheizung entscheiden, zusätzlich zur staatlichen Förderung eine Prämie in Höhe von mindestens 200 Euro. Die Beratung und Koordination übernehmen die teilnehmenden Energieversorger im Aktionsgebiet. Neben Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben in diesem Jahr auch Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein sowie Teile Niedersachsens an den Raustauschwochen mitgewirkt. Partner der diesjährigen Aktionswochen waren neben dem Handwerk die Gerätehersteller Brötje, Buderus, ELCO, Junkers, MHG, remeha, Vaillant, Viessmann und Wolf. 

Rund 66 Millionen Euro Investitionen wurden während des achtmonatigen Aktionszeitraums ausgelöst. Damit auch Modernisierer aus anderen Teilen Deutschlands an der Aktion teilnehmen können, soll sie im kommenden Jahr auf weitere Bundesländer ausgeweitet werden.

"Die Raustauschwochen zeigen: Schon durch kleine Maßnahmen kann jeder Einzelne viel für die Energiewende leisten. Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Partnern sind die Raustauschwochen auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg geworden. Daran werden wir 2019 anknüpfen und uns gemeinsam mit unseren Partnern wieder für ein Gelingen der Wärmewende einsetzen", so Kehler abschließend.

]]>
Allgemein
news-331 Mon, 03 Dec 2018 14:57:15 +0100 Höchste Zeit, die Handbremse beim Klimaschutz zu lösen und unsere Gaskraftwerke auszulasten. https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/hoechste-zeit-die-handbremse-beim-klimaschutz-zu-loesen-und-unsere-gaskraftwerke-auszulasten Anlässlich der heute im polnischen Kattowitz beginnenden UN-Klimakonferenz fordert die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS einen zügigen Umbau der Stromerzeugung in Deutschland.

"Durch die Weltklimakonferenz steht Klimaschutz wieder auf der Agenda. Endlich, denn uns bleibt kaum noch Zeit, um die Handbremse beim Klimaschutz zu lösen. Dank unseres großen Bestands an Gaskraftwerken kann kurzfristig der Einstieg in den Braunkohleausstieg begonnen werden. Ohne Risiken für die Versorgung", sagt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Initiative.

Aktuell wird hierzulande viermal mehr CO2 verursacht als es die Ziele des Pariser Klimaabkommens erlauben würden. Auch das selbst gesteckte Klimaziel für 2020 wird aller Voraussicht nach verfehlt. "Wir nehmen derzeit eine Hypothek auf unsere Zukunft auf und müssen daher jede Möglichkeit zur schnellen CO2-Senkung nutzen. Der Wechsel von Braunkohle zu Gas hat dabei einen sehr großen Effekt, schließlich zählt jede eingesparte Tonne CO2“, so Kehler. 

Allein der emissionsintensivste Energieträger Braunkohle hat im vergangenen Jahr knapp 160 Millionen Tonnen zu den deutschen CO2-Emissionen beigetragen – ungefähr die Hälfte aller CO2-Emissionen der Energiewirtschaft. Durch einen "Fuel Switch" ließen sich die Emissionen schon heute nachhaltig senken, denn gegenüber Braunkohle erzeugt ERDGAS dreimal mehr Energie pro Tonne CO2 – eine schnelle und bezahlbare Maßnahme für wirksamen Klimaschutz. Mehr als 30 Gigawatt Gaskraftwerksleistung stehen in Deutschland aktuell bereit, sie sind aber nur gering ausgelastet. "Die nicht genutzten Kapazitäten von effizienten und flexiblen Gaskraftwerken eröffnen große Spielräume für einen Einstieg in den Ausstieg", versichert Kehler. 

"Die deutsche Politik lässt bislang keine stringente Strategie für einen wirksamen und bezahlbaren CO2-Minderungspfad erkennen. Das Klimaziel für 2020 wird verfehlt und auch die Kohlekommission kann noch kein Ergebnis vorweisen. Kattowitz muss daher ein Weckruf für Berlin sein, die Inhalte des Pariser Abkommens endlich in wirksame Handlungen umzusetzen. Es ist die Chance, das Fundament für Investitionen in Klimaschutztechnologien und neue, tragfähige Geschäftsmodelle zu legen. Jetzt gilt es, die niedrig hängenden Früchte zu ernten. Wenn Deutschland wieder Klimavorreiter werden möchte, muss die Politik jetzt aktiv werden", bekräftigt Kehler abschließend.

]]>
Allgemein
news-286 Mon, 03 Dec 2018 00:01:00 +0100 UN-Klimakonferenz COP24 Katowice (Polen) https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/un-klimakonferenz-cop24-katowice-polen 03. - 14.12.2018

COP24 ist die informelle Bezeichnung für die 24. Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC).

Die UNFCCC ist eine von drei "Rio-Konventionen", die auf dem "Rio Earth Summit" 1992 verabschiedet wurden. Die UNFCCC trat am 21. März 1994 in Kraft. Die Länder, die das Übereinkommen ratifiziert haben, werden als Vertragsparteien des Übereinkommens bezeichnet. Die Vermeidung "gefährdender" menschlicher Eingriffe in das Klimasystem ist das oberste Ziel des UNFCCC.

Die Konferenz der Vertragsparteien (Conference of Parties, COP) ist das oberste Organ der UNFCCC-Konvention. Es besteht aus den Vertretern der Vertragsparteien des Übereinkommens. Es hält seine Sitzungen jedes Jahr ab. Die COP trifft Entscheidungen, die notwendig sind, um die effektive Umsetzung der Bestimmungen des Übereinkommens zu gewährleisten, und überprüft regelmäßig die Umsetzung dieser Bestimmungen.

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-285 Mon, 26 Nov 2018 00:01:00 +0100 dena-Kongress 2018 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/dena-kongress-2018 26. - 27.11.2018 in Berlin

Was auf uns zukommt, wird anspruchsvoll wie nie: Die neue Phase der Energiewende. Ihre Erfolgsfaktoren sind bekannt: Digitalisierung, Dezentralisierung, Sektorkopplung und Netzflexibilität. Doch wie genau macht man daraus ein leistungsfähiges Energiesystem mit Zukunft?

  • Wie integrieren wir die wetterabhängige Stromerzeugung in eine nachhaltige und belastbare Stromverteilung?
  • Wie gestalten wir unsere Städte zukunftsfähig?
  • Wie bauen wir unser Verkehrssystem um?
  • Und welche Chancen, Risiken und Geschäftsmodelle ergeben sich aus alldem?

]]>
Veranstaltungen & Termine
news-328 Fri, 23 Nov 2018 10:00:00 +0100 Innovationspreis 2018: Gaswirtschaft zeichnet die besten Projekte der Branche aus https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/innovationspreis-2018-gaswirtschaft-zeichnet-die-besten-projekte-der-branche-aus Auszeichnungen erhielten AIDA Cruises, boostHEAT, INERATEC, KIT zusammen mit IASS und Stadtwerke Augsburg

Berlin, 23. November 2018. Unter der Schirmherrschaft von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat die deutsche Gasbranche gestern Abend in Berlin innovative Konzepte zur Nutzung des vielseitigen Energieträgers ERDGAS ausgezeichnet. Getragen wurde der 20. Innovationspreis von den Verbänden ASUE, BDEW, DVGW und Zukunft ERDGAS sowie dem diesjährigen Partner Wintershall.

Im Vorfeld der Abendveranstaltung waren bei den Organisatoren über 50 Bewerbungen aus Industrie, Handwerk und Wissenschaft in den fünf Kategorien eingegangen: 

  • Forschung & Entwicklung
  • Mobilität & Verkehr
  • Effiziente Energiekonzepte 
  • Innovative Produkte
  • Sonderpreis Start-Ups

Unter den zahlreichen Einreichungen entschied sich die Jury unter Leitung von Prof. Dr. Reinhard Schomäcker vom Institut für Chemie an der TU Berlin für fünf Projekte. Die prämierten Energiekonzepte verfügen speziell vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse in den Schlüsselsektoren Strom, Mobilität, Wärme und Industrie über besonders weitreichende Forschungs- und Entwicklungsperspektiven. 

Dabei zeigten die diesjährigen Preisträger die Potenziale und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Gas für die Transformation des Energiesystems und darüber hinaus. "Die ausgezeichneten Projekte wie auch die übrigen Bewerbungen um den Preis zeigen eindrucksvoll, dass die Erdgasbranche schon heute mit Hochdruck an neuen Technologien arbeitet, die das emissionsarme Energiesystem von morgen wesentlich mitgestalten werden", so Schomäcker.

Die Preisträger 2018 nach Kategorien:

"Forschung & Entwicklung"
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen mit dem Institute for Advanced Sustainable Studies (IASS) – Dekarbonisierung von ERDGAS

Die Wissenschaftler des KIT haben ein Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus ERDGAS entwickelt, das die Freisetzung von Kohlendioxid vermeidet. Dabei wird in einem kontinuierlichen Prozess aus ERDGAS gasförmiger Wasserstoff und fester, elementarer Kohlenstoff produziert, der leicht handhabbar und potentiell wieder als Rohstoff einsetzbar ist. Der innovative Ansatz des KIT-Reaktors besteht insbesondere in der Verwendung von geschmolzenem Metall als Flüssigmedium in einem Blasensäulenreaktor. 

"Mobilität & Verkehr"
AIDA Cruises – LNG als Treibstoff in der Kreuzschifffahrt (AIDAnova) 

Die AIDAnova, getauft am 31. August 2018, kann als weltweit erstes Kreuzfahrtschiff im Hafen und auf See mit LNG betrieben werden. Im Dezember sticht das umweltfreundliche Kreuzfahrtschiff erstmals in See. Durch den LNG-Einsatz werden Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden. Der Ausstoß von Kohlendioxid und Stickoxiden verringert sich nachhaltig. Zwei weitere, der AIDA baugleiche Schwesterschiffe sind in Auftrag gegeben, sodass bis 2023 bereits die Hälfte der Gäste auf AIDA-Kreuzfahrtschiffen mit LNG-Antrieb reisen wird. 

"Effiziente Energiekonzepte"
Stadtwerke Augsburg – Grünes Gas als Energiespeicher für Zuhause 

Regenerativ erzeugter Überschussstrom aus hauseigenen Photovoltaikanlagen erzeugt vor Ort in einer Elektrolyseanlage Wasserstoff. Dieser wird mit Kohlendioxid zu synthetischem Methan umgewandelt. So entsteht ein CO2-neutrales Gas, das sich ebenfalls gut und effizient direkt vor Ort speichern lässt. Bei Bedarf wird das grüne Gas anschließend in einem Blockheizkraftwerk oder einer Gasbrennwerttherme in Strom und Wärme für die Mieter umgewandelt. Das effiziente Energiekonzept erreicht so Wirkungsgrade bis zu 90 Prozent.

"Innovative Produkte"
boostHEAT – Die Heizung der neuesten Generation

Die Wärmepumpe wird nicht, wie üblich, mit einem Elektromotor angetrieben, sondern mit Gas. Damit wird der wärmetechnische Wirkungsgrad einer Brennwertheizung mit der Leistung eines Wärmepumpenkreislaufs verbunden. Kohlendioxid und Wasser werden als Kühlmittel eingesetzt. Die Wärmepumpe erreicht so einen Brennstoffnutzungsgrad von bis zu 200 Prozent. Über das Jahr verringert sich der Gasverbrauch dadurch um die Hälfte im Vergleich zu heutigen Brennwertheizungen. 

"Sonderpreis Start-Ups"
INERATEC – Power-to-Gas im Containerformat

Das Unternehmen hat eine kompakte chemische Reaktortechnologie für Power-to-X- und/oder Gas-to-X-Anlagen für den Einsatz in Standard-Containerformaten optimiert. Durch die Technologie können Wasserstoff oder methanhaltige Gase in synthetische Kraftstoffe oder chemische Wertprodukte wie sauberes Benzin, Kerosin oder Wachse dezentral umgewandelt werden. Diese können in der chemischen, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie eingesetzt werden. Alternativ lässt sich die Energie in flüssigen und festen Kohlenwasserstoffen speichern. 

]]>
Allgemein
news-305 Thu, 22 Nov 2018 15:53:00 +0100 INNOVATIONSPREIS DER DEUTSCHEN GASWIRTSCHAFT 2018 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/innovationspreis-der-deutschen-gaswirtschaft-2018 Preisverleihung 22.11.2018, Berlin

Der INNOVATIONSPREIS DER DEUTSCHEN GASWIRTSCHAFT wird im November zum 20. Mal vergeben. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeichnen BDEW, ASUE, DVGW und Zukunft ERDGAS kreative Gastechnologien aus. Wintershall unterstützt den Wettbewerb als Sponsor. 

Teilnehmende Bewerber sind Unternehmen oder Personen aus Industrie, Gewerbe, Handwerk, Freiberufler, Einrichtungen der öffentlichen Hand und der Wissenschaft, insbesondere auch Unternehmensgründer.

Die Projekte sollen Ausdruck eines ausgeprägten Engagements der Teilnehmer für Klimaschutz und Ressourcenschonung sein. Vergeben wird der Preis in den folgenden fünf Kategorien:

  • Innovative Produkte
  • Effiziente Energiekonzepte
  • Forschung & Entwicklung
  • Mobilität & Verkehr
  • Sonderpreis Start-Up

Durch seine hocheffiziente Anwendungstechnik kann der Energieträger Erdgas in allen Bereichen – Wärmemarkt, Mobilität und Industrie – einen wichtigen Beitrag leisten. Die Gasbranche gibt den zahlreichen innovativen Ideen Raum: Im Rahmen einer Festveranstaltung wird der Innovationspreis am 22. November in Berlin verliehen.

]]>
Veranstaltungen & Termine