zukunft.erdgas.info https://zukunft.erdgas.info Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de Zukunft Erdgas e.V. Sun, 26 May 2019 18:04:44 +0200 Sun, 26 May 2019 18:04:44 +0200 TYPO3 news-363 Tue, 22 Oct 2019 09:14:00 +0200 13. Tagung Gasfahrzeuge https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/13-tagung-gasfahrzeuge 22. und 23. Oktober 2019 im Haus der Wirtschaft, Stuttgart Gasfahrzeuge bieten eine nachhaltige Alternative.

Dies belegt die wachsende Vielfalt an attraktiven Serienmodellen namhafter Hersteller. Sie ermöglichen eine signifikante Reduzierung der CO2-Emissionen und sind dadurch eine wirtschaftliche und sofort verfügbare Alternative, sowohl zum Elektrofahrzeug als auch zum Benzin- und Dieselmotor. Dies vor allem dann, wenn der Kraftstoff aus regenerativen Quellen stammt. 

Informieren Sie sich über aktuelle technische Entwicklungen und diskutieren Sie mit internationalen Experten. 

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news-364 Tue, 24 Sep 2019 15:36:00 +0200 UNITI Forums Tankstellentechnik https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/uniti-forums-tankstellentechnik 24. und 25. September 2019, Bochum

Verfügbarkeit, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Tanktechnik sind entscheidend für die Einführung alternativer Kraftstoffe und Energien an Tankstellen. Das 6. UNITI Forum Tankstellentechnik bietet eine solide Basis für Ihre Entscheidungen über die zukunftssichere Tanktechnik, die die Mobilität der Fahrzeugmotorengenerationen von heute und von morgen sichert.

Im Glauben an Nachhaltigkeit und langfristige politische Entscheidungen hat die deutsche Mineralölwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten erheblich in den Ausbau der Betankungstechnik an ihren Tankstellen investiert. Dafür ausschlaggebend sind geänderte politische Rahmenbedingungen und Entscheidungen des Gesetzgebers, vor allem im Umweltrecht, aber auch neue Antriebstechnologien und dafür neu entwickelte Kraftstoffe. Tankstellenbetreiber befassen sich deshalb kontinuierlich mit neuen alternativen Kraftstoffen, ihren Perspektiven und der technischen Machbarkeit. Dabei gut zu wissen: Mit einem Marktanteil von über 40 % der deutschen Tankstellen entscheiden mittelständische Unternehmer maßgeblich, welche Kraft- und Betriebsstoffe heute und künftig verfügbar sind, um die Mobilität des Verbrauchers trotz einer immer größeren Komplexität und Vielfalt nachhaltig und flächendeckend zu sichern. Ausgehend von der aktuellen Energiepolitik und der Mobilitätsstrategie der Bundesregierung mit ihrem Fokus auf die Energiewende widmet sich das UNITI Forum Tankstellentechnik 2019 deshalb in seinem Schwerpunkt der immer größeren Vielfalt an alternativen Kraftstoffen und Antriebsenergien. Es will zugleich Licht werfen in den Dschungel politischer und rechtlich-technischer Vorgaben – damit Sie anhand der Fakten entscheiden können, wie Sie Ihre Tankstellen planen oder nachhaltig aus- und umbauen können.

Die Experten des Forums behandeln aktuelle Fragen in sechs Themenblöcken:

  • Neues zum Immissionsschutz
  • Update zum Arbeitsschutzrecht
  • Neues zum Wasserrecht
  • Digitalisierung / Smarte Tankstelle 4.0
  • Alternative Kraftstoffe: Politische Rahmenbedingungen und Technik
  • Alternative gasförmige Tankstellen und Elektromobilität

Alle, die mit Tankstellen zu tun haben, erhalten auf dem UNITI Forum Tankstellentechnik eine solide Arbeitsgrundlage zur praxisorientierten und kostenbewussten Umsetzung neuer Bestimmungen und verbindliche Informationen über die rechtlichen Konsequenzen und die erforderlichen anlagenbezogenen Maßnahmen. Ob Novellierungen der Vorschriften im Immissionsschutz und Wasserrecht oder technische Regelungen für die Arbeitssicherheit – das UNITI Forum Tankstellentechnik klärt auf über neue rechtliche und technische Aspekte für Planung, Bau, Betrieb, Instandsetzung und Prüfung von Tankstellen.

Das Wissen aus der Praxis für die Praxis wird aus erster Hand vermittelt von:

  • renommierten Mitgliedern der Fachgremien, die die Vorschriften erarbeiten,
  • erfahrenen Sachverständigen,
  • kosten- und praxisorientierten Fachleuten aus der Wirtschaft, von Ministerien, Behörden und von Verbänden.

Den aktuellen Stand der Tankstellentechnik zeigt die begleitende Ausstellung. In den Pausen und bei der

Abendveranstaltung gibt es Gelegenheit zum persönlichen Wissens- und Gedankenaustausch und zur Pflege des persönlichen Netzwerks. 

Programm und Anmeldung

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news-349 Thu, 12 Sep 2019 14:16:00 +0200 IAA Pkw 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/iaa-pkw-2019 12. bis 22. September 2019, Frankfurt am Main

Die IAA Pkw in Frankfurt am Main ist die bedeutendste Mobilitäts-Messe weltweit. Fast eine Million Besucher und über 10.000 Journalisten erleben auf der IAA in der Messe Frankfurt die Zukunft der Mobilität in all ihren Facetten. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 230.000 m² präsentieren mehr als 1.000 Aussteller ihre Produktpremieren. Neben Pkw, Tuning und Sonderfahrzeugen sowie Anhängern gehören Teile, Zubehör und Telematik zu den traditionellen Schwerpunkten. Neben dem breiten Angebot an Symposien für Fachbesucher ergänzt eine Fülle an Aktionen und Events das Rahmenprogramm der IAA in Frankfurt, insbesondere die New Mobility World, die mit fünf Themenblöcken und drei Eventformaten die weltweit umfassendste Plattform für die Mobilität der Zukunft ist.

Zur IAA

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news-359 Tue, 25 Jun 2019 11:39:00 +0200 CNG Mobility Days 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/cng-mobility-days-2019

Mit den CNG Mobility Days am 25. und 26. Juni in Berlin werden der Volkswagen-Konzern, Gasnetzbetreiber und die Betreiber von CNG-Tankstellen ihre Initiative zum Ausbau der Erdgas-Mobilität in Deutschland fortsetzen. Eine Vielzahl an brandneuen CNG-Fahrzeugen, zum Beispiel der SEAT Arona TGI, VW Polo und VW Golf, werden zur Testfahrt bereit stehen. Als besonderes Highlight präsentiert der Volkswagen-Konzern CNG-Fahrzeuge mit dem neuen Erdgas-Hightechmotor 1.5 TGI evo, welcher in den TGI-Modellen VW Golf, SEAT Leon, Škoda Octavia und Audi A3 verbaut ist.

Die Flotte der für den CNG-Betrieb geeigneten Pkw aller Marken des VW Konzerns ist mit den neuen Fahrzeugen auf 17 Modelle angewachsen: Der neue Škoda Scala erscheint im Laufe des Jahres 2019. Hinzu kommen hochmoderne und effiziente Erdgas-Fahrzeuge der Tochtergesellschaft Volkswagen Truck & Bus, zu der unter anderem die Marken MAN und Scania gehören.

Wer sich für den Kauf von Erdgas-Fahrzeugen interessiert, kann sich auf den CNG-Mobility Days in der Berliner Freiheit am Potsdamer Platz, 10785 Berlin, informieren und CNG-Autos probefahren. Nach Essen und Hamburg ist Berlin bereits die dritte Station der von Volkswagen und zwölf weiteren Industriepartnern ausgerichteten Veranstaltung.

Discover-cng.com

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news-345 Wed, 05 Jun 2019 15:58:00 +0200 BDEW Kongress https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/bdew-kongress-1 Das muss JETZT! bewältigt werden

5. bis 6. Juni 2019, Berlin. Unter dem Motto JETZT! will der BDEW Kongress 2019 in die zweite Phase der Energiewende durchstarten. Große Aufgaben liegen vor uns, die JETZT! bewältigt werden müssen: 65 % Erneuerbare Energien, Netzausbau, Digitalisierung, Verkehrs- und Wärmewende, Sektorenkopplung und Power-to-X, CO2-Bepreisung im Non-ETS-Bereich und Flexibilitäts-Management.

JETZT! müssen dringende Entscheidungen getroffen werden. Welche Ideen führen zum Ziel und was ist zu tun? Hierüber können sich Interessierte vor Ort austauschen: Freuen Sie sich auf zwei Tage voller spannender und lebhafter Diskussionen mit vielen Anregungen für das tägliche Geschäft und die strategische Entwicklung Ihrer Unternehmen.

Auch Zukunft ERDGAS wird vor Ort als Aussteller vertreten sein und über die vielfältigen Potenziale des emissionsarmen Energieträgers Erdgas informieren. 

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news-344 Mon, 20 May 2019 15:53:00 +0200 Berliner Energietage https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/berliner-energietage-1 Energiewende in Deutschland

20. bis 22. Mai 2019, Berlin. Als Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland bieten die ENERGIETAGE einen einmaligen Überblick über die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen. Die über 50 Fachveranstaltungen mit mehr als 350 Referentinnen und Referenten richten sich an Entscheider aus Politik, Verwaltung, Verbänden, an Experten aus der Energie- und Wohnungswirtschaft oder öffentliche Einrichtungen sowie an Architekten, Ingenieure und Consultants.

Die Energietage sind in der deutschen Energiewende-Debatte dabei bereits seit 2000 fest etabliert und bilden jährlich eine zentrale Plattform für den Austausch von Politik, Praxis und Forschung auf Bundesebene. Jährlich im Frühsommer finden sich unter dem Dach des Kongresses alleine auf Veranstalter*innen-Seite zwischen 60 bis 100 meinungsbildende Institutionen zusammen, die gemeinsam an drei Tagen über 200 Stunden Kongressprogramm mit über 300 Referent*innen anbieten, um aktuelle Trends und Initiativen vorzustellen oder die großen Leitplanken der Energiewende in Deutschland und in Europa zu diskutieren.

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news-362 Thu, 16 May 2019 10:06:52 +0200 Grüne Mobilität: Gasantrieb für Nutzfahrzeuge im Kommen https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/gruene-mobilitaet-gasantrieb-fuer-nutzfahrzeuge-im-kommen Überarbeitete Verordnung verbessert Marktzugang für Gas-Kleintransporter Berlin, 16. Mai 2019. Die Bundesregierung weitet ihre Unterstützung für den emissionsarmen Gasantrieb im Nutzfahrzeugsegment weiter aus. Nach der staatlichen Förderung energieeffizienter LKW und der Mautbefreiung für gasbetriebene LKW werden die Marktbedingungen für Kleintransporter mit der Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) nun weiter verbessert. Wie umweltschonende Logistik mit Gas funktioniert, wurde im Rahmen der heute in Neustrelitz durchgeführten Fachtagung "Grüne Mobilität" präsentiert. 

Die FeV regelt mitunter die Gewichtsbeschränkung der Führerscheinklasse B. Der B-Führerschein erlaubt das Führen von Fahrzeugen mit einer Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen. Durch die Überarbeitung der Verordnung wird das Gewicht für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb auf 4,25 Tonnen erhöht. Jedoch darf die zusätzliche Masse nur durch das Antriebssystem entstehen, die Nutzlast bleibt unverändert. Dadurch werden auch gasbetriebene LKW, die aufgrund ihrer schwereren Tanktechnologie gegenüber Diesel benachteiligt waren, bessergestellt.  

"Mit dieser Anpassung wird eine weitere Hürde für mehr Klimaschutz im Verkehr genommen: Alternative Antriebe haben jetzt auch in diesem LKW-Segment eine echte Chance im Markt", kommentierte Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, die Entwicklung. In Deutschland sind derzeit 3,2 Millionen LKW zugelassen. Mit einer Stückzahl von 1,4 Millionen entfällt fast die Hälfte davon auf LKW des Verteilerverkehrs, die Güter in städtische und regionale Gegenden bringen. Noch dominiert der Diesel-Antrieb den Markt. Durch den Wechsel zu Gas könnten bis zu 90 Prozent Feinstaub- und etwa 80 Prozent Stickoxid-Emissionen eingespart werden. Zudem würde der CO2-Ausstoß um bis zu einem Viertel reduziert. Wird grünes Gas als Treibstoff eingesetzt, ist die Fahrt sogar nahezu klimaneutral.

"Mecklenburg-Vorpommern ist weit vorn, was die Produktion von erneuerbaren Energien betrifft. Seit 2013 erzeugen wir mehr grünen Strom, als wir verbrauchen", sagte Landesenergieminister Christian Pegel im Rahmen der Fachtagung und fügte hinzu: "Soll die Energiewende gelingen, müssen wir uns aber auch in anderen Bereichen umstellen. Dazu zählt vor allem der Verkehr, der einen großen Teil der klimaschädlichen Gase verursacht. Der Betrieb von LKW oder auch Bussen mit ERDGAS ist eine wichtige Übergangstechnologie bis es uns gelingt, unseren sauberen Strom in für den Antrieb geeignetes sauberes Gas umzuwandeln." Als ein Beispiel, wie das heute bereits funktioniert, nannte er die Greifswalder Busbetriebe: "Sie zeigen, wie ein städtischer Busverkehr mit überwiegend Erdgas-betriebenen Bussen verlässlich und sehr CO2-sparsam funktionieren kann."

Durch die veränderten Rahmenbedingungen wird der umweltschonende Gasantrieb auch bei Logistikunternehmen immer beliebter. Erst kürzlich hat die Spedition KP Logistik mit Hauptsitz im mecklenburgischen Stavenhagen 100 LKW mit LNG-Antrieb beim Fahrzeughersteller Scania bestellt. Das Projekt wurde auf der Veranstaltung vorgestellt. Die Sattelzugmaschinen sollen an den Standorten Stavenhagen und Wustermark zum Einsatz kommen. Für den Spediteur sprechen neben den Umwelt- und den Kostenvorteilen auch die um bis zu 50 Prozent geringere Lärmbelastung, durch die Waren auch nachts geräuscharm geliefert werden können, und die hohen Reichweiten von bis zu 1.100 Kilometern für die Technologie

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news-361 Mon, 13 May 2019 13:59:48 +0200 ERDGAS behauptet Spitzenposition im Wärmemarkt https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/erdgas-behauptet-spitzenposition-im-waermemarkt Hausbesitzer setzen bei der Wärmeerzeugung weiterhin auf ERDGAS

Berlin, 13. Mai 2019. Mit einem Anteil von 37 Prozent waren Gaslösungen auch bei den 2018 in Deutschland genehmigten Gebäuden erneut das beliebteste Heizsystem, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen. "Ob Gasbrennwert oder Brennstoffzelle, der Wechsel zu Gasheizungen spart tonnenweise CO2 ein. Und je grüner das Gas wird, desto grüner wird auch geheizt. Damit ist ERDGAS ein echter Trumpf in der Wärmewende", erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS.

Gegenüber 1990 hat der Gebäudebereich seine CO2-Emissionen bereits um 44 Prozent reduziert – er ist damit der einzige Sektor, der das Klimaziel für 2020 nicht nur vorzeitig erreicht, sondern sogar übererfüllt hat. Bis 2030 soll der Ausstoß weiter sinken, laut aktuellem Entwurf des Klimaschutzgesetzes auf minus 67 Prozent. Mit dem Wechsel zu umweltschonenden Gasheizungen lässt sich dieses Ziel schnell und kosteneffizient erreichen. Das wussten im vergangenen Jahr nicht nur Bauherren, sondern auch Modernisierer. Von den mehr als 732.000 im Jahr 2018 installierten Wärmeerzeugern waren drei von vier Gasheizungen, wie Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie belegen. 

"Mit der Entscheidung für ERDGAS nehmen Hausbesitzer die Wärmewende selbst in die Hand: weil es emissionsarm ist und klimaneutral kann, und weil es sich optimal mit den Erneuerbaren kombinieren lässt, beispielsweise mit Solarthermie. So wird die Wärmezukunft im Kleinen schon heute Wirklichkeit – und das zum niedrigsten Preis", erklärt Kehler. Aber auch hocheffiziente Technik wie die Brennstoffzelle trägt zur Senkung des CO2-Ausstoßes bei. So sparen auf Gas basierende Brennstoffzellengeräte, die neben Wärme auch Strom erzeugen, gegenüber einer alten Gasheizung knapp 70 Prozent der CO2-Emissionen ein. 

Gleichzeitig wird ERDGAS selbst immer grüner. Schon heute erzeugen rund 200 Biogasanlagen in Deutschland jährlich etwa 10 Terawattstunden Biomethan – genug, um eine komplette Großstadt wie Frankfurt am Main ein Jahr lang mit grünem Gas zu beheizen. Ergänzend können grüne Gase, die beispielsweise durch das Power-to-Gas-Verfahren erzeugt werden, genutzt werden. Das Ergebnis: eine nahezu CO2-neutrale Wärmeversorgung. 

"Die nach wie vor hohe Beliebtheit von Gastechnologien im Neubau ist ein wichtiger Impuls für die Wärmewende. Allerdings dürfen wir dabei nicht den Heizungsbestand aus den Augen verlieren. Noch immer sind knapp 13 Millionen Heizungen in Deutschland veraltet, die unzählige unnötige Tonnen CO2 ausstoßen. Das muss die Politik anpacken und ein Förderregime etablieren, das die Gebäudesanierung an der erzielten CO2-Reduktion ausrichtet. Denn dann wir der Heizungstausch als günstigste verfügbare Modernisierungsmaßnahme zum Selbstläufer", so Kehler abschließend. 

Quelle: Statistisches Bundesamt, Datensatz "G 00 IE3 03 Baugenehmigungen (Genehmigungsfreistellung: alle) für Wohn- und Nichtwohngebäude nach Gebäudeart und verwendeter Energie zur Heizung (Primär) Neubau insgesamt, Jahr 2018"

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Allgemein
news-346 Mon, 13 May 2019 11:23:00 +0200 Flame 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/flame-2019 Europe’s leading Gas LNG Conference

Die über die Grenzen Europas hinaus bekannte FLAME-Konferenz geht 2019 in die 25. Runde und findet von 13. bis 15. Mai 2019 im Okura Hotel Amsterdam statt.

Es freut uns ankündigen zu dürfen, dass unser Vorstand Herr Dr. Kehler am 13. Mai beim Global LNG Summit um 17.40 Uhr zur Rolle von LNG in der Schifffahrt diskutieren wird. Zudem wird Herr Kehler am ersten Haupt-Konferenztag der FLAME Teil des German Energy Policy Panels sein und um 16.50 Uhr dabei die Potenziale von Gas im Rahmen der deutschen Energiewende-Transformation erläutern. 

Mitglieder von Zukunft ERDGAS erhalten einen 20 % Rabatt auf den Standardticket-Preis. Geben Sie dabei einfach den Rabatt-Code "FKA2689ERDGAS" bei der Buchung an.

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news-343 Wed, 08 May 2019 15:47:00 +0200 VKU Forum Energiewende https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/vku-forum-energiewende-1 Die Energiewende in Deutschland – Der Energiesektor im Umbruch

8. bis 9. Mai 2019, Tübingen. Die Energiewende ist beschlossen. Die Intention einer vollständigen Dekarbonisierung als Ziel formuliert. Doch während sich der Energiemarkt mitten in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befindet und die künftigen Rahmenbedingungen häufig noch unklar sind, müssen die Energieversorger schon heute die richtigen Weichen für anstehende Investitionen stellen:

  • Welche Geschäftsmodelle sind für die Zukunft sinnvoll, welche wirtschaftlich lukrativ?
  • Wie können Flexibilitätsoptionen genutzt werden, um die wachsenden Anforderungen durch den Ausbau erneuerbarer Energien zu meistern und gleichzeitig neue Erlösfelder zu erschließen?
  • Welche Erzeugungsformen sind im zukünftigen Energiesystem wirtschaftlich rentabel?
  • Welche Rolle spielen Konzepte zur Wärmeversorgung bei der Dekarbonisierung?
  • Und wie lassen sich Systemdienstleistungen gestalten, mit denen die eigene Marktposition ausgebaut und gefestigt werden kann?

Das VKU-Forum Energiewende bringt Vorstände, Geschäftsführer sowie Fach- und Führungskräfte aus Stadtwerken und EVU zusammen, um über Unternehmensstrategie, Energiepolitik, Produktentwicklung und Umgang mit erneuerbaren Energien zu diskutieren. Im Fokus der Jahrestagung steht der Austausch über die aktuellen Rahmenbedingungen und daraus die Ableitung erfolgversprechender und gleichermaßen nachhaltiger Geschäftsmodelle für die zukünftige Ausrichtung kommunaler Unternehmen.

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news-360 Thu, 18 Apr 2019 09:08:17 +0200 "Die Politik treibt die Autoindustrie in die nächste Vertrauenskrise" https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/die-politik-treibt-die-autoindustrie-in-die-naechste-vertrauenskrise Mitteilung für die Presse: Dr. Timm Kehler zur EU-Verordnung über CO2-Emissionsnormen für neue PKW

Berlin, 18. April 2019. Im Vergleich zum Grenzwert des Jahres 2021 muss der CO2-Ausstoß neuer PKW bis 2030 um 37,5 Prozent sinken. Am vergangenen Montag hat nun der EU-Ministerrat abschließend den verschärften Emissionsnormen für neue PKW zugestimmt. Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, kommentiert die Entscheidung: 

"Der Beschluss zu verschärften Grenzwerten wirkt auf den ersten Blick zwar wie ein ambitionierter Entschluss für mehr Klimaschutz. In Wirklichkeit handelt es sich dabei aber um ein bloßes Lippenbekenntnis: Die Festlegung, Autos nur am Auspuff und somit Elektrofahrzeuge per Definition als Null-Emissionsfahrzeuge zu bewerten, ist Augenwischerei. Denn wer schnell Klimaschutz will, darf die Vorkettenemissionen für die Energieerzeugung und Fahrzeugproduktion nicht außer Acht lassen. Und hier gerät Elektromobilität klar in das Hintertreffen, da der deutsche Strom einen großen CO2-Fußabdruck hat, solange der Kohleausstieg nicht vollzogen ist, wie die jüngste Studie 'Kohlemotoren, Windmotoren und Dieselmotoren: Was zeigt die CO2-Bilanz?' des ifo zeigt. 

Besonders deutlich wird die Fehlsteuerung bei sogenannten Plug-in Hybriden: Diese Fahrzeuge mit der Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor haben auf dem Papier oft absurd niedrige CO2-Emissionswerte, in der Praxis sehen sie die Ladesäulen hingegen nur sehr selten. So erfüllt ein Porsche Panamera Plug-In-Hybrid mit 60g CO2/km auf dem Papier heute schon die Grenzwerte von 2030, und das obwohl er auch über einen kraftvollen Sechszylinder-Verbrennungsmotor mit 330 PS verfügt. Ein mit Biomethan betriebener, also klimaneutraler VW eco up!, dessen kleiner Dreizylindermotor 68 PS leistet und der nur knapp ein Zehntel in der Anschaffung kostet, hat hingegen 82g CO2/km im Kfz-Schein stehen. Mit diesem Wert wird er die politisch gesetzten Zielwerte verfehlen. Es wird deutlich erkennbar: Den Herstellern droht in Anbetracht solch irreführender Angaben eine noch weitreichendere Vertrauenskrise als beim Diesel. 

Und auch industriepolitisch ist es ein Spiel mit allerhöchstem Einsatz, alles auf die Elektrokarte zu setzen: Nicht weniger als hunderttausende Arbeitsplätze stehen auf der Kippe – und damit die Zukunft des wichtigsten Industriezweigs Deutschlands. Dabei darf der Verbrennungsmotor nicht per se verteufelt werden. Denn mit CNG – in Kombination mit einem zunehmenden Anteil an grünem Gas – könnten Fahrzeughalter bereits heute ohne Einschränkungen und Mehrkosten die Ziele für 2030 erfüllen, wie es die Studie des ifo zeigt. Die Politik muss jetzt einlenken und sauberen Kraftstoffen durch die Betrachtung der Gesamtkette, also 'Well-to-Wheel', endlich Vorfahrt gewähren."

Die ifo-Studie "Kohlemotoren, Windmotoren und Dieselmotoren: Was zeigt die CO2-Bilanz?" steht hier zum Download zur Verfügung. 

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news-358 Fri, 12 Apr 2019 14:08:00 +0200 BDEW-Kongress 2019: Zukunft ERDGAS zeigt Potenzial von Gas auf https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/bdew-kongress-2019-zukunft-erdgas-zeigt-potenzial-von-gas-auf Die Brancheninitiative informiert an eigenem Stand über den umweltschonenden Energieträger

Berlin, 11. April 2019. ERDGAS bietet für alle Sektoren zukunftsfähige Lösungen, die heute und morgen zu einer emissionsarmen Energieversorgung beitragen können. Am 5. und 6. Juni informiert Zukunft ERDGAS auf dem BDEW-Kongress 2019 anhand anschaulicher Exponate über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des umweltschonenden Energieträgers.

Im Energiesystem der Zukunft kommt ERDGAS eine bedeutende Rolle zu – und das in allen Sektoren. Besonders deutlich wird das am Power-to-Gas-Modell, wo der innovative Umwandlungsprozess vor den Augen Interessierter sichtbar wird: Mithilfe der Technologie kann aus erneuerbarem Strom Wasserstoff hergestellt werden, welcher sich flexibel im Gasnetz speichern lässt und bei Bedarf sektorenübergreifend einsetzbar ist. 

Mit Wasserstoff lassen sich unter anderem hocheffiziente Brennstoffzellenheizungen betreiben. Die kompakten Geräte erzeugen aus Erdgas oder grünen Gasen wie Wasserstoff Strom und Wärme. In Bestands- und Neubauten einsetzbar, kann die Technologie die CO2-Emissionen des Gebäudesektors erheblich senken. Denn mit rund 60 Prozent ineffizienter Heizungen im Bestand schlummert in deutschen Heizungskellern immer noch ein riesiges Potenzial für mehr Klimaschutz. Auch die Brennstoffzelle lässt sich am Zukunft ERDGAS-Stand aus nächster Nähe bestaunen, wo die Brancheninitiative als einer der Träger der Initiative Brennstoffzelle umfassend über das Klimaschutzpotenzial der innovativen Heiztechnik informiert. 

Neben der Brennstoffzelle können aber auch Gastechnologien wie die emissionsarme Gasbrennwertheizung zum Erfolg der Wärmewende beitragen. Erst vor kurzem hat Zukunft ERDGAS deshalb gemeinsam mit Partnern aus der Heizgeräteindustrie und regionalen Energieversorgern auf der Weltleitmesse ISH die dritte Runde der erfolgreichen Heizungsmodernisierungsaktion "Raustauschwochen" eingeläutet. Mit der Aktion wird Modernisierern ein zusätzlicher Anreiz geboten, veraltete Heizkessel gegen moderne Erdgasheizungen auszutauschen. Neben dem positiven Effekt für das Klima profitiert vor allem der Verbraucher, denn jeder Heizungswechsel wird im Rahmen der Aktion bis zum 31. Oktober 2019 mit einer Prämie in Höhe von mindestens 200 Euro belohnt.

Kommen Sie am Stand von Zukunft ERDGAS (Nr. 11) vorbei und erfahren Sie mehr über die erfolgreiche Modernisierungsaktion "Raustauschwochen" und darüber, wie Gas zu einer emissionsarmen Energieversorgung beiträgt.

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news-357 Wed, 10 Apr 2019 09:27:57 +0200 Fast 100.000 Erdgas-Fahrzeuge auf deutschen Straßen https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/fast-100000-erdgas-fahrzeuge-auf-deutschen-strassen Bestand an Erdgas-Fahrzeugen um über fünf Prozent gestiegen Berlin, 10. April 2019. Nach dem rückläufigen Trend der letzten Jahre verzeichnet der Bestand an Erdgas-Fahrzeugen wieder einen deutlichen Anstieg. Mit einem Zuwachs von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr waren zum 1. Januar 2019 96.531 Erdgas-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. "Damit setzen deutsche Fahrzeughalter ein starkes Signal für mehr Klimaschutz im Verkehr. Zeit, dass die Politik ihnen folgt und Erdgas-Fahrzeuge endlich aus dem toten Winkel befreit", kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS.

Mit 84 Prozent entfällt der größte Anteil des Bestands auf den Pkw-Bereich (80.826 Fahrzeuge). Aber auch im Schwerlastverkehr erfreut sich Gasmobilität großer Beliebtheit, wie die 13.823 zugelassenen leichten Nutzfahrzeuge und Lkw belegen. Dies entspricht einem Anteil von 14 Prozent des gesamten Gasfahrzeugbestands. Eine erst kürzlich vom Bundesverkehrsministerium vorgestellte Statistik zeigt, dass sie unter anderem im Rahmen des 2018 aufgesetzten Förderprogramms für energieeffiziente Lkw verstärkt nachgefragt wurden. Während 160 Förderanträge für Lkw eingereicht wurden, die mit komprimiertem ERDGAS (CNG) betrieben werden, wurde für mit flüssigem ERDGAS (LNG) betriebene Fahrzeuge sogar 550 Mal eine Förderung beantragt.

"Der Positivtrend beweist, dass Fahrzeughalter die Kombination aus Umwelt- und Preisvorteilen zunehmend zu schätzen wissen", erklärt Kehler. Im Vergleich zu Diesel verursacht ERDGAS bis zu 90 Prozent weniger Feinstaub und 80 Prozent weniger Stickoxid. Zudem wird der CO2-Ausstoß um rund ein Viertel reduziert. Durch die Nutzung von grünem Gas ist sogar nahezu klimaneutrales Fahren möglich. Schon heute werden in Deutschland 10 TWh Biomethan produziert – genug, um den gesamten deutschen Gasfahrzeugbestand zu versorgen. Damit leistet die Gasmobilität einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Zwar ist der CO2-Ausstoß des Verkehrs 2019 seit Langem wieder leicht gesunken, wie aktuelle Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen. Dennoch bewegt sich die CO2-Bilanz des Sektors nach wie vor auf dem Niveau von 1990.

"Wir haben vom Leerlauf in den ersten Gang geschaltet, für eine zügige Verkehrswende reicht das aber bei Weitem nicht aus. Nach dem Erfolg der Kohlekommission hoffen nun viele auf einen Masterplan aus der Verkehrskommission. Ihr erster Ergebnisbericht lässt jedoch probate Mittel für eine nachhaltige CO2-Reduktion vermissen. In den Umstieg auf alternative Antriebe muss Bewegung kommen – und die Politik muss ihren Beitrag dazu leisten. Dazu muss nicht nur das Förderprogramm für energieeffiziente Lkw fortgeführt werden. Auch die Betrachtung der gesamten Lebenszyklus-Emissionen eines Fahrzeugs muss endlich Standard werden. Dann kann auch grünes Gas seine Klimavorteile in der CO2-Grenzwertregelung ausspielen. Nur so wird wirksamer Klimaschutz im Verkehr nicht länger ausgebremst", fordert Kehler abschließend.

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news-356 Wed, 27 Mar 2019 06:00:00 +0100 CO2-Tag: Deutschlands CO2-Budget ist am 27. März aufgebraucht https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/co2-tag-deutschlands-co2-budget-ist-am-27-maerz-aufgebraucht Zukunft ERDGAS ruft zum dritten Mal den CO2-Tag aus

Berlin, 27. März 2019. Am heutigen Mittwoch ist Deutschlands CO2-Tag. Der Aktionstag markiert das Datum, an dem Deutschland sein theoretisches CO2-Budget für das gesamte Jahr verbraucht hat. Auch 2019 wird das CO2-Limit somit wieder neun Monate früher erreicht als vorgesehen. Die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS fordert anlässlich des CO2-Tags eine Neuausrichtung der deutschen Klimapolitik hin zu schnell wirkenden Maßnahmen.

Mit dem Pariser Klimaabkommen hat sich die Weltgemeinschaft Ende 2015 das Ziel gesetzt, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Um das mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erreichen, dürfen nach einer Studie des WWF, die sich auf Berechnungen des Weltklimarats (IPCC) stützt, weltweit nicht mehr als 890 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre gelangen. Aus dieser Höchstmenge lassen sich mithilfe eines Pro-Kopf-Schlüssels nationale CO2-Budgets ableiten, die auf die Jahre bis 2050 verteilt werden: Deutschland steht so im Jahr 2019 ein CO2-Budget von 198 Millionen Tonnen zur Verfügung. 2018 wurde hierzulande mit 853 Millionen Tonnen mehr als das Vierfache des vorgesehenen CO2-Budgets emittiert. Bleibt der CO2-Ausstoß auf ähnlichem Niveau, ist das Budget für 2019 bereits am 27. März erschöpft. 

"In puncto CO2-Emissionen lebt Deutschland weit über seine Verhältnisse. Mit jedem Jahr erhöhen wir damit die Hypothek auf unsere Zukunft", betont Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. "Den unzähligen Debatten der vergangenen Jahre müssen daher endlich kraftvolle Taten folgen. Es ist an der Zeit, dass wir die uns zur Verfügung stehenden Lösungen für schnellen Klimaschutz nutzen. Gas kann die Emissionen unserer Kraftwerke, Heizungen und Fahrzeuge schon heute kostengünstig senken. Hochflexible Gaskraftwerke und das hervorragend ausgebaute Gasnetz liefern den Erneuerbaren zudem die Startrampe für eine breitflächige Integration ins Energiesystem."

Ein Wechsel von Braunkohle zu Gas kann in der Stromerzeugung erhebliche Mengen CO2 einsparen, nach Angaben des Umweltbundesamtes bis zu 70 Prozent. Auch im Heizungskeller reduziert eine neue Gasheizung den CO2-Ausstoß gegenüber einem alten Öl-Kessel um die Hälfte. Und auf deutschen Straßen ist man aktuell nur mit BIO-ERDGAS wirklich klimaneutral unterwegs. Dennoch wird derzeit diskutiert, die Förderung der Brennwerttechnik und vieler alternativer Antriebe einzustellen.   

"Der CO2-Tag ist ein Symbol für die verfehlte Klimapolitik. Er zeigt, dass unsere bisherigen Bemühungen ungenügend sind. Bislang wurden Klimazielverfehlungen politisch in Kauf genommen. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, es kommt uns auch finanziell teuer zu stehen. Das muss enden. Zudem muss klar definiert werden, bis wann die einst für 2020 anvisierte CO2-Reduktion nachgeholt werden soll", so Kehler. "Mit der derzeit diskutierten Aufgabe der Förderung emissionsarmer Technologien ist der nächste Akt des Klima-Dramas bereits eingeläutet – und die Klimaziele drohen in noch weitere Ferne zu rücken. Wichtig sind daher jetzt ordnungspolitische Maßnahmen, die schon heute den höchsten Klimaschutz zum kleinsten Preis liefern. Denn jede heute eingesparte Tonne CO2 kommt uns morgen doppelt zugute", fordert Kehler abschließend.

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news-355 Wed, 13 Mar 2019 12:26:37 +0100 "Raustauschwochen": Modernisierern winkt Prämie für Heizungstausch https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/raustauschwochen-modernisierern-winkt-praemie-fuer-heizungstausch Zukunft ERDGAS startet die dritte Runde der erfolgreichen Modernisierungsaktion Frankfurt am Main, 13. März 2019. Gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), dem Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW) sowie dem SHK-Fachhandwerk und den Schornsteinfegern hat die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS heute auf der Weltleitmesse ISH die dritte Runde der Heizungsmodernisierungsaktion "Raustauschwochen" eingeläutet. Die Aktion findet von März bis Oktober 2019 in acht Bundesländern statt. Modernisierer erhalten eine Prämie in Höhe von mindestens 200 Euro zusätzlich zur staatlichen Förderung. 

"Durch den Austausch aller alter Öl- und Gasheizgeräte in Deutschland durch moderne Gasbrennwertgeräte und Hybridsysteme in den Bestandsgebäuden können der Energieverbrauch Deutschlands und die CO2-Emissionen maßgeblich reduziert werden. Dadurch können wir die Klimaschutzziele für 2030 im Gebäudebereich erreichen. Und die Endverbraucher sparen noch dazu bei ihren Energiekosten", sagte Uwe Glock, Präsident des BDH, anlässlich des Startschusses der Modernisierungsaktion.

Vor zwei Jahren haben Zukunft ERDGAS und der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. (LDEW) die "Raustauschwochen" ins Leben gerufen, um die Wärmewende voranzutreiben. Gemeinsam ist es den Aktionspartnern seitdem gelungen, über 11.500 Heizungsmodernisierungen anzuregen. Über die gesamte Lebensdauer der neuen Heizungsanlagen werden so mehr als 700.000 Tonnen CO2 eingespart. 

"Wir wollen mit der Aktion ,Raustauschwochen' die Potenziale des Heizungstausches für die energetische Modernisierung und den Klimaschutz stärker in das Bewusstsein rücken. Rund zwölf Millionen Heizungen im Bestand sind veraltet und arbeiten ineffizient. Mit der Förderung des Kesseltausches bringen die regionalen Energieversorger zusammen mit den Heizgeräteherstellern die Wärmewende voran", sagte Dr. Constantin Alsheimer, Vorsitzender des LDEW. 

"Trotz aller Bekenntnisse zum Klimaschutz nutzt Deutschland bei der Wärmewende sein Potenzial nicht. Denn mit einer Modernisierungsquote von knapp drei Prozent verläuft die Heizungserneuerung äußerst schleppend. Wenn wir es mit den Klimazielen ernst meinen, müssen wir die Sanierungsquote daher schnellstmöglich von den heutigen drei auf rund sieben Prozent anheben. Mit den ‚Raustauschwochen‘ setzen wir hier einen wichtigen Impuls. Denn zum Klimaschutz kann jeder beitragen", erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS. 

Hausbesitzer, die ihre alte Heizung gegen ein effizientes Erdgasmodell tauschen, unterstützen nicht nur den Klimaschutz. Sie profitieren auch finanziell, und das in mehrfacher Hinsicht: Neben der "Raustauschwochen"-Prämie, die von der Heizgeräteindustrie gestellt und von den Energieversorgern individuell aufgestockt wird, winken staatliche Fördermittel von bis zu 15 Prozent der Investitionssumme, beispielsweise über die KfW.

Neben Berlin, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein beteiligen sich in diesem Jahr auch Niedersachsen und Bremen an der Aktion. Mehr als 60 regionale Stadtwerke und Energieversorger sowie die Gerätehersteller Brötje, Bosch, Buderus, MHG, Remeha, Vaillant, Viessmann und Wolf unterstützen die Aktion.

Auf der Webseite www.raustauschwochen.de können sich Modernisierer über beteiligte Versorgungsunternehmen in ihrer Region informieren und die finanziellen Vorteile kennenlernen. Darüber hinaus bieten die teilnehmenden Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerke auf ihren Webseiten und Kundenzentren ausführliche Beratung zum Heizungstausch, zu Fördermöglichkeiten und den Vorteilen der "Raustauschwochen".

Die Aktion läuft bis zum 31. Oktober 2019. Medial und kommunikativ werden die "Raustauschwochen" durch Zukunft ERDGAS begleitet und unterstützt.

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news-353 Tue, 12 Mar 2019 12:30:00 +0100 Gebäudesanierung: Fördergelder stärker an CO2-Einsparungen ausrichten https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/gebaeudesanierung-foerdergelder-staerker-an-co2-einsparungen-ausrichten Gemeinsame Pressemitteilung: Im Bestand noch 13 Millionen veraltete Heizungen / Moderne Gastechnologien ermöglichen erhebliche CO2-Reduktion Frankfurt am Main, 12. März 2019. Mit dem Entwurf des Klimaschutzgesetzes ist die Diskussion um Klimaziele für einzelne Sektoren wieder in Bewegung gekommen. Um 67 Prozent soll der CO2-Ausstoß des Gebäudesektors bis 2030 gegenüber 1990 schrumpfen. Für dieses ambitionierte Ziel muss die Förderstrategie stärker an den CO2-Einsparungen ausgerichtet werden, fordern der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS heute auf der Weltleitmesse ISH.

ERDGAS führt die Liste der beliebtesten Heizenergien in Deutschland weiterhin an. Auch im Jahr 2018 entschieden sich laut aktuellen Zahlen des BDEW knapp 40 Prozent der Bauherren neuer Gebäude für eine Erdgasheizung. Ein Blick auf den Gesamtmarkt der Wärmeerzeuger zeichnet ein noch deutlicheres Bild: Drei von vier Modernisierern und Bauherren setzten bei der Wahl der Heiztechnik auf Gas. Der Löwenanteil entfiel dabei auf die Gas-Brennwertheizung, die mit 67 Prozent sogar ein Plus von 4 Prozent gegenüber 2017 verzeichnete. Die Stellung von ERDGAS im Wärmemarkt hat sich damit weiter gefestigt. 

"Die effiziente Brennwerttechnik ist zwar mit großem Abstand Marktführer, allerdings hat sie gerade einmal gut ein Drittel des Bestandes durchdrungen. Rund 13 Millionen Heizungen in Deutschland warten noch auf ihre Modernisierung", so Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS. Staatliche Förderungen sind ein wesentliches Instrument, die Sanierungsquote zu steigern. So hat im Jahr 2018 die KfW 4,8 Milliarden Euro Fördergelder im Umfeld von Gebäudesanierungen ausgeschüttet.

"Jede zweite deutsche Wohnung heizt mit ERDGAS und ist damit gut aufgestellt für die Wärmewende. Heute heizen sie noch mit klassischem ERDGAS, morgen ist es zunehmend grünes Gas. Je mehr grünes Gas genutzt wird, desto besser wird auch die CO2-Bilanz des Gebäudebestands", konstatiert Dr. Anke Tuschek, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung. "Installateure beraten Hausbesitzer tagtäglich bei der Heizungswahl. Sie sind die Botschafter, die diesen entscheidenden Vorteil der Gaslösungen an die Verbraucher kommunizieren", so Tuschek.

Eine Untersuchung des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Zukunft ERDGAS zeigt, dass bei den geförderten Maßnahmen die Heizungsmodernisierung die größten CO2-Einsparungen pro Fördereuro erzielt. "Statt die Förderung für Modernisierungen auf Brennwerttechnik zu streichen, wie es die Förderstrategie des Bundes vorsieht, muss dringend über die Beibehaltung und die Neuausrichtung der derzeitigen Förderung an der erzielten CO2-Reduktion gesprochen werden", fordert Kehler.

Nicht nur die flächendeckende Einführung des Brennwert-Standards kann den CO2-Fußabdruck des Sektors deutlich verkleinern. Insbesondere Lösungen, die sowohl Wärme als auch Strom erzeugen, sind geeignet, den CO2-Ausstoß kostengünstig zu senken, wie der neue ‚Modernisierungskompass‘ zeigt. Mit einer Gas-Brennwertheizung im Keller und einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sparen Hausbesitzer gegenüber einem alten Gaskessel mehr als ein Drittel CO2 und knapp 60 Prozent der Heizkosten ein. Mit der stromerzeugenden Brennstoffzellen-Heizung erhöht sich die CO2-Reduktion sogar auf rund 70 Prozent. 

Die Studie "Effizienter Sanieren: Ein CO2-optimiertes Förderregime für die Gebäudemodernisierung" des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) finden Sie hier.

Den "Modernisierungskompass 2019" können Sie hier herunterladen. 

Die Ergebnisse der BDEW-Positionierungsstudie Erdgas finden Sie hier.

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news-354 Mon, 11 Mar 2019 14:15:00 +0100 BDH, EEBus, KNX, ZVSHK und Zukunft ERDGAS kooperieren bei "Smart Living" im Heizungsmarkt https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/bdh-eebus-knx-zvshk-und-zukunft-erdgas-kooperieren-bei-smart-living-im-heizungsmarkt Gemeinsame Pressemitteilung: Neue Veranstaltungsreihe informiert über Vernetzung innovativer Heizungstechnologien in "Smart Living" Frankfurt am Main, 11. März 2019. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS haben am Montag am Rande der Weltleitmesse ISH ein "Memorandum of Understanding" unterzeichnet. Darin vereinbaren die Verbände, gemeinsame Informationsveranstaltungen für das SHK-Handwerk zum Thema "Smart Living im Heizungsmarkt" auszurichten. Weitere Unterzeichner der Absichtserklärung sind der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), die Initiative EEBus und die KNX Association. Gemeinsam mit dem ZVSHK gehören sie zu den Teilnehmern der ersten Stunde der Wirtschaftsinitiative "Smart Living", die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie politisch flankiert wird. 

Kaffee kochen, Licht einschalten, Rollläden herunterlassen, Lüftung und Temperatur regulieren – durch die Automatisierung von tagtäglichen Abläufen spart das vernetzte Haus von morgen dem Bewohner wertvolle Zeit. Gleichzeitig sind Smart-Home-Systeme ein wichtiger Treiber für mehr Energieeffizienz, denn durch eine intelligente Steuerung können Hausgeräte und Haustechnik bestmöglich aufeinander abgestimmt werden. Das spart Energie und Kosten. 

Mit der Absichtserklärung haben sich die Projektpartner das Ziel gesetzt, die Integration innovativer Heiztechnologien im vernetzten Haus voranzutreiben. Im Rahmen der praxisnahen Veranstaltungen soll das SHK-Handwerk über die Vorteile moderner Heizgeräte und ihre Einbindung ins smarte Haus informiert werden, um zu entsprechenden Technologien im Endkundenbereich kompetent zu beraten. Ein Baustein hierbei ist die Brennstoffzellenheizung. 

Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium: "Der Zukunftsmarkt ‚Smart Living’ bietet enormes Wachstumspotenzial, aber nur durch branchenübergreifendes Handeln kann Deutschland hier auch zum Vorreiter werden. Mit ihrer heute vereinbarten Initiative setzen die Projektpartner daher ein wichtiges Zeichen für den Markt."

"Mit der Brennstoffzelle zieht ein echtes High-Tech-Produkt in den Heizkeller ein. Die Kopplung mit einem Energie-Management-System in einem intelligent vernetzten Haus passt daher hervorragend", so Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS. "Das Technologieeinführungsprogramm für die Brennstoffzelle läuft bereits sehr erfolgreich. Die jetzt vereinbarten Weiterbildungen sollen unter anderem den Markthochlauf der Technik noch weiter vorantreiben. Unser Vorbild ist Japan: Hier versorgt sie bereits mehr als 200.000 Häuser mit Energie."

Für das Handwerk sind Smart-Living-Technologien ein entscheidender Schlüssel, um die Wärmewende voranzubringen. "Smart Living und Energiewende ergänzen sich", urteilt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. "Mit der neutralen Beratung zu und optimalen Nutzbarmachung von smarten Produkten und Technologien fällt dem Handwerk im Gebäudesektor die entscheidende Rolle zu, um Lasten im energetischen Bereich zu verschieben und CO2-Neutralität zu gestalten."

Die Zusammenarbeit der Projektpartner wird sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken. Die beteiligten Akteure wollen sich sowohl finanziell als auch fachlich in die Gestaltung der Veranstaltungen einbringen. Auf der nächsten ISH im Jahr 2021 soll dem Bundeswirtschaftsministerium eine Zusammenfassung der Ergebnisse überreicht werden.

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news-327 Mon, 11 Mar 2019 01:01:00 +0100 ISH 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/ish-2019 Stand der deutschen Gaswirtschaft: "ERDGAS – für heute, für morgen, für alle" Gemeinschaftsstand E 31 in Halle 11.1

Zusammen mit den Partnern ASUE, BDEW, Initiative Brennstoffzelle und VNG werden wir das gesamte Spektrum der Erdgas-Innovationen präsentieren: grünes Gas, Brennstoffzellen, Vernetzung und Mobilität. Mit einem vielfältigen Programm und persönlichen Beratungen vermitteln wir Architekten, TGA-Planern und dem SHK-Handwerk was ERDGAS heute und in Zukunft leisten kann.

Mitglieder von Zukunft ERDGAS und Aktionsteilnehmer der Raustauschwochen erhalten zwei Messetickets kostenfrei. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets und nutzen Sie den Stand der Gaswirtschaft als Plattform zum Netzwerken. 

Stand-Highlights

  • Power-to-Gas-Modell:
  • Audi A5 g-tron
  • Modell des ersten mit ERDGAS betriebenen Kreuzfahrtschiffs "AIDAnova"
  • Brennstoffzellen-Heizungen
  • Pressekonferenz am zweiten Messetag
  • offizieller Kick-Off "Raustauschwochen 2019"
  • Vortragsprogramm am Stand
  • moderierter Innovationsrundgang 

Programm am Gemeinschaftsstand


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Veranstaltungen & Termine
news-326 Thu, 07 Mar 2019 01:01:00 +0100 Genfer Autosalon 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/genfer-autosalon-2019 Genf, 07.03. - 17.03.2019

Der Genfer Autosalon in Genf ist der internationale Automobil-Salon für Autos und Zubehör. 

Rund 180 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren auf dem Autosalon Genf rund 900 Automodelle und zeigen weit über hundert Neuheiten in den Bereichen Technologie, Design, Sicherheit und Komfort. Auf der Hallenfläche von mehr als 100.000 m2 und dem Freigelände mit rund 20.000 m2 des Genfer Autosalon präsentieren die Hersteller fast aller Auto-Marken ihre Neuheiten und innovative Fahrantriebe. 

Die Hersteller fast aller Auto-Marken präsentieren auf dem Genfer Autosalon ihre Neuheiten und zeigen Autos, die Sie morgen auf den Straßen sehen. Der Automobilsalon Genf gehört zu den 5 wichtigsten Automessen weltweit und ist die einzige Automesse in Europa, die alljährlich im Frühling stattfindet.

Fahrzeuge mit Elektro- oder Alternativantrieb, aber auch Zubehör und Dienstleistungen in Verbindung mit der Automobilbranche gehören zur Messepräsentation.

Zum Autosalon

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Veranstaltungen & Termine
news-351 Wed, 27 Feb 2019 15:01:19 +0100 Brennstoffzelle: "Förderprogramm ist ein voller Erfolg" https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/brennstoffzelle-foerderprogramm-ist-ein-voller-erfolg Mit über 5.700 bewilligten Förderanträgen übertrifft die Marktentwicklung alle Erwartungen Berlin, 27. Februar 2019. Die hocheffiziente Brennstoffzelle erzeugt Wärme und Strom und senkt somit sowohl die Emissionen als auch die Energiekosten in Neu- und Bestandsgebäuden nachhaltig. Die Marktentwicklung der Technologie in Deutschland zeichnet einen positiven Trend ab und verdeutlicht den Erfolg des KfW-Förderprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Seit Beginn des KfW-Förderprogramms 433 "Zuschuss Brennstoffzelle" im Sommer 2016 wurden knapp 5.700 Förderanträge bewilligt, wie aktuelle Zahlen des BMWi zeigen. Das entspricht einem Fördervolumen von rund 85,2 Millionen Euro. Allein im Januar 2019 wurden über 300 Anträge gewährt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Förderung mindestens bis Ende 2019 uneingeschränkt fortgeführt, bestätigt das Ministerium. Sobald ausreichend Marktdaten vorliegen, wird die Förderstrategie evaluiert und gegebenenfalls überarbeitet.

"Die neuen Zahlen belegen: High-Tech ist nicht mehr nur etwas für Auto oder Handy. Auch im Heizungskeller wollen viele Verbraucher nicht mehr hinter dem Stand der Technik zurückbleiben. Wir glauben daher fest daran, dass der Wachstumspfad weitergeht und wir die Nachfragezahlen von 2018 in diesem Jahr deutlich übertreffen werden", so Dr. Timm Kehler, Sprecher der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) und Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. "Jetzt muss das Tempo weiter hochgehalten werden: Mit dem Förderprogramm wurde ein wichtiger Impuls gesetzt und ins Schwarze getroffen – die Förderung ist ein voller Erfolg. Sie sollte daher auch nach 2019 weitergeführt werden, um einen Markthochlauf der Technologie zu gewährleisten und Geräteherstellern längerfristig Investitionssicherheit zu bieten."

Der Brennstoffzelle kommt als effizientester Art der Wärme- und Stromerzeugung eine tragende Rolle bei der Energiewende zu. Durch den Ausstieg aus der Atom- und der Kohleverstromung werden in Deutschland immer mehr dezentrale Energieerzeuger benötigt. Die Brennstoffzellentechnologie bietet hier eine attraktive Lösung, die gleichzeitig das Klima schont: Denn gegenüber einer alten Gasheizung werden knapp 70 Prozent CO2 eingespart; zusätzlich sinken die Energiekosten um rund zwei Drittel. Die Stromerzeugung im Heizungskeller ist somit effizienter als die meisten Großkraftwerke. 

"Der Handlungsdruck im Gebäudesektor ist gewaltig: Die energetische Gebäudesanierung kommt nicht vom Fleck. Etwa 60 Prozent der in Deutschland eingebauten Heizungen sind technisch veraltet und arbeiten daher ineffizient. Statt sich nur auf die Regulierung des Neubaus einzuschießen, muss endlich der Bestand in den Fokus rücken – hier liegt das größere Problem, das es anzugehen gilt. Die Brennstoffzellenheizung benötigt keine umfassende Gebäudesanierung. Sie ist quasi das Schweizer Taschenmesser unter den Heizungen und kann sowohl im Neubau als auch im Bestand für echten Klimaschutz sorgen", fasst Kehler zusammen.

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