zukunft.erdgas.info https://zukunft.erdgas.info Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de Zukunft Erdgas e.V. Mon, 10 Dec 2018 09:50:39 +0100 Mon, 10 Dec 2018 09:50:39 +0100 TYPO3 news-327 Mon, 11 Mar 2019 01:01:00 +0100 ISH 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/ish-2019 Frankfurt, 11. - 15.03.2019

Wie kaum eine andere Messe steht die Weltleitmesse ISH für zukunftsweisende Themen wie die Schonung der Ressourcen und den Einsatz von erneuerbaren Energien. Gleichzeitig ist sie der weltweit größte Showroom für moderne Badkonzepte und die führende Leistungsschau für innovative Gebäudelösungen.

Über 2.400 Aussteller, darunter alle Marktführer aus dem In- und Ausland, stellen zum Termin der ISH erstmals ihre Weltneuheiten vor. Dabei nimmt die ISH eine weltweit führende Rolle ein, denn die Veranstaltung ist der internationale Branchentreffpunkt schlechthin – 64 Prozent der Aussteller und 40 Prozent der rund 200.000 Besucher kommen aus dem Ausland.

Ab 2019 ändert die ISH ihre Tagesfolge. Zukünftig wird die Veranstaltung immer am Montag starten. Die nächste ISH findet vom 11. bis 15. März 2019 (Montag bis Freitag) statt.

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news-326 Thu, 07 Mar 2019 01:01:00 +0100 Genfer Autosalon 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/genfer-autosalon-2019 Genf, 07.03. - 17.03.2019

Der Genfer Autosalon in Genf ist der internationale Automobil-Salon für Autos und Zubehör. 

Rund 180 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren auf dem Autosalon Genf rund 900 Automodelle und zeigen weit über hundert Neuheiten in den Bereichen Technologie, Design, Sicherheit und Komfort. Auf der Hallenfläche von mehr als 100.000 m2 und dem Freigelände mit rund 20.000 m2 des Genfer Autosalon präsentieren die Hersteller fast aller Auto-Marken ihre Neuheiten und innovative Fahrantriebe. 

Die Hersteller fast aller Auto-Marken präsentieren auf dem Genfer Autosalon ihre Neuheiten und zeigen Autos, die Sie morgen auf den Straßen sehen. Der Automobilsalon Genf gehört zu den 5 wichtigsten Automessen weltweit und ist die einzige Automesse in Europa, die alljährlich im Frühling stattfindet.

Fahrzeuge mit Elektro- oder Alternativantrieb, aber auch Zubehör und Dienstleistungen in Verbindung mit der Automobilbranche gehören zur Messepräsentation.

Zum Autosalon

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news-318 Tue, 26 Feb 2019 10:36:00 +0100 Zukunft Gas-Mobilität 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/zukunft-gas-mobilitaet-2019 CNG, LNG und erneuerbare Gase

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums "Zukunft Gas-Mobilität 2019" möchte die DVGW Kongress GmbH im Namen des DVGW e.V. und Zukunft Erdgas e.V. vom 26.-27. Februar 2019 in Berlin die führenden Branchenköpfe vereinen und neue Chancen und Wege der Gas-Mobilität beleuchten.

Ziel des Symposiums ist es, die Experten der Branche zusammenzuführen, ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu bieten und einen Überblick der aktuellen Entwicklungen der Mobilität mit Fokus auf CNG, LNG und Erneuerbare Gase zu eröffnen.

Das Symposium bietet eine ausgewogene Mischung aus technischen, politischen und wirtschaftlichen Aspekten und genügend Raum für die Diskussion mit den Experten. 

Rabatt für Mitglieder von Zukunft ERDGAS

Als Mitglied des Zukunft ERDGAS e.V. profitieren Sie von einem Rabatt bei der Teilnahmegebühr: 980 € statt 1.150 €. Bitte beachten Sie dabei, dass eine Anmeldung nur durch Zusendung per E-Mail unter: anmeldung@dvgw-kongress.de oder alternativ durch das Ausfüllen des Anmeldeformulars auf der letzten Seite des Programm-Flyers möglich ist (nicht aber über die Homepage).

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news-325 Tue, 05 Feb 2019 01:01:00 +0100 E-World 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/e-world-2019 Essen, 05. - 07.02.2019

Aussteller und Besucher aus über 70 Nationen kommen in Essen zusammen, um sich über die neuesten Marktentwicklungen auszutauschen. Im Fokus der Messe stehen Produkte und Technologien aus den Bereichen Energiedienstleistungen, Informationstechnologie und Energiehandel. Darüber hinaus präsentiert der Themenbereich "Smart Energy" intelligente, effiziente und erneuerbare Lösungen. Die Zukunft der Energiebranche steht im Themenbereich "Innovation" im Brennpunkt: Start-ups und Forschungsinstitute stellen ihre Ideen und innovativen Produkte vor.

Bereits 2018 konnte die Leitmesse der internationalen Energiewirtschaft mit 750 Ausstellern aus 26 Nationen und mehr als 25.000 Besuchern aus 73 Ländern neue Spitzenwerte aufstellen. Der Wachstumskurs setzt sich 2019 fort. Die frisch modernisierten Hallen der Messe Essen ermöglichen eine noch effizientere, ansprechendere Aufplanung. So lässt sich die starke Nachfrage nach zusätzlichen Standplätzen abbilden. Die E-world energy & water erstreckt sich 2019 über die Messehallen 1 bis 5 und die lichtdurchflutete Galeria. Viele renommierte Branchengrößen haben ihre Stände bereits gebucht, mehr als 85 Prozent der Flächen sind bereits vergeben. Mit dabei sind unter anderem die Unternehmen innogy, E.ON, Vattenfall, SAP, Uniper, Siemens, Shell und Iberdrola.

Flankierend zum Messegeschehen finden auf vier Fachforen in der Messe sowie im Congress Center Essen täglich Expertenvorträge und Podiumsdiskussionen statt. Für das Messepublikum, dessen Fachbesucheranteil bei rund 99 Prozent liegt, wird es zudem auch wieder geführte Messerundgänge geben, die con|energy als Veranstalter der E-world energy & water anbietet.

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news-320 Mon, 28 Jan 2019 09:08:00 +0100 European Gas Conference 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/european-gas-conference-2019 Promoting dialogue between Europe and its main suppliers Von 28. bis 30. Januar findet die "European Gas Conference" (EGC2019) zum 12. Mal in Wien statt, erneut mit Unterstützung durch den Gastgeber OMV. Auch 2019 unterstützt Zukunft ERDGAS die Veranstaltung als Partnerverband. 

Bei Interesse an einem exklusiven Rabatt für Zukunft ERDGAS Mitglieder von 10 % auf den Standardticketpreis kontaktieren Sie bitte unsere Kollegin Frau Friedl.

Die 2019 Ausgabe der Konferenz nimmt die immer bedeutsamere Rolle von LNG, Erneuerbaren, Fortschritte bei den wichtigen europäischen Pipeline-Projekten sowie die zukünftige Bedeutung von Gas im Rahmen der Energiewende-Transformation in den Fokus. In diesem Zusammenhang stellt die European Gas Conference die ideale Plattform für EU Institutionen, EU Mitgliedsstaaten sowie führende Unternehmen und Lieferländer zur Diskussion entscheidender Fragen zur Zukunft der Energieversorgung Europas dar. Neben der starken Präsenz des Eventpartners OMV, bringt die European Gas Conference die größte Gazprom-Delegation nach Wien und zielt auf das Etablieren & Festigen von wichtigen Geschäftsbeziehungen und das Zusammenbringen der östlichen und westlichen europäischen Gasmärkte ab.

Mehr Infos zur Veranstaltung sowie das aktuelle Programm finden Sie auf der Webseite der EGC2019.

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news-324 Tue, 22 Jan 2019 01:01:00 +0100 Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/handelsblatt-jahrestagung-energiewirtschaft Berlin, 22. - 24. Januar 2019

Noch immer hinkt Deutschland im Klimaschutz hinterher. Der Netzausbau kommt nicht voran. Eine Verständigung auf die vom Koalitionsvertrag in Aussicht gestellten Sonderausschreibungen für je vier Gigawatt Onshore-Windenergie und Photovoltaik ist, mit reichlich Verzögerung, nun bis Ende Oktober geplant. Und ob und welche Ergebnisse von der "Strukturwandelkommission" bis Ende dieses Jahres noch zu erwarten sind, ist nach den jüngsten Querelen über mögliche Vorfestlegungen durchaus fraglich. Zudem: Statt auf Wettbewerb und Digitalisierung zu setzen, hält die Politik an überholungsbedürftigen Konzepten wie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und einer komplizierten Strompreisregulierung fest.

All diese Entwicklungen bremsen die Weiterentwicklung der Branche in einer Zeit, in der Europa stärker unter geopolitischen Druck gerät. Staatliche Symbolpolitik hilft da nicht – sie hindert. Doch es gibt auch einen positiven Trend: Technologie und veränderte Kundenbedürfnisse lösen Politik als wesentlichen Motor von Veränderungen zunehmend ab. Dank datengetriebener Geschäftsmodelle können Unternehmen heute Nachfrage und Angebot in nie dagewesener Weise zusammenbringen. Nun ist es an den Anbietern zu handeln.

Daher konzentriert sich der Handelsblatt Energie-Gipfel auf die Chancen, die sich aus den Entwicklungen bei Technologien und Kundenbedürfnissen ergeben. Wir wollen den politischen Aspekt aus der Perspektive diskutieren, wie regulatorische Hemmnisse sinnvoll und sozialverträglich abgebaut werden können, damit noch mehr Dynamik in der Branche entsteht. Wir freuen uns auf spannende und kontroverse Diskussionen hierzu mit Ihnen auf dem Handelsblatt Energie-Gipfel.

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news-323 Mon, 21 Jan 2019 01:00:00 +0100 Internationaler Fachkongress für erneuerbare Mobilität https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/internationaler-fachkongress-fuer-erneuerbare-mobilitaet Berlin, 21. - 22.01.2019

Auf dem 16. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität werden zahlreiche Parallelforen den verschiedenen technischen und ökonomischen Themen der Antriebe von morgen und den großen Herausforderungen durch ambitionierte Klimaschutzziele gewidmet sein. Alternative Biokraftstoffe stehen am zweiten Tag des Fachkongresses, am 22. Januar 2019 um 11.30 Uhr, im Mittelpunkt eines Parallelforums mit Experten aus Deutschland, Finnland und England.

Die Verhandlungen über das weltweite Klimaabkommen in Katowice im Dezember 2018 (COP24) sind ein weiterer Meilenstein, um die ambitionierten Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung und Verringerung der Treibhausgasemissionen zu erreichen. Wie kann der Verkehr, unter Nutzung sämtlicher technologischer und bezahlbarer Entwicklungen, zur Realisierung der Klimaschutzziele beitragen? Im Hinblick auf eine nachhaltige erneuerbare Mobilität ist die zunehmende Diversifizierung der Antriebstechnologien sowie die Produktion und Verwendung erneuerbarer Kraftstoffe eine Herausforderung, aber auch zugleich der Schlüssel für die Zielerreichung. Das Thema der Antriebstechnologien findet sich, neben einer Ausdifferenzierung der Kraftstoffoptionen, verstärkt im Kongressprogramm wieder.

Zum Kongress

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news-330 Wed, 05 Dec 2018 10:00:00 +0100 Raustauschwochen steigern Anzahl der Heizungsmodernisierungen um über 70 Prozent https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/raustauschwochen-steigern-anzahl-der-heizungsmodernisierungen-um-ueber-70-prozent Durch die Modernisierungsaktion wurden mehr als 7.200 ineffiziente Heizgeräte getauscht

Berlin, 5. Dezember 2018. Gaswirtschaft, Gerätehersteller und Handwerk ziehen nach der zweiten Runde der Modernisierungsaktion "Raustauschwochen" eine positive Bilanz: Zwischen März und Oktober 2018 wurden 7.280 veraltete Heizgeräte durch neue, effiziente Gasheizungen ersetzt. Mit jedem eingesetzten Euro lösten die Aktionspartner 22 Euro Investitionen aus. Vor dem Hintergrund dieses großen Erfolgs soll die Aktion auch im Jahr 2019 fortgeführt und regional ausgeweitet werden.

"Der Wärmemarkt hat in den letzten Jahren im Vergleich zu anderen Sektoren hohe CO2-Einsparungen erzielt. Dennoch wird in unseren Heizungskellern noch immer rund 40 Prozent des deutschen CO2-Ausstoßes verursacht", erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, welche die Aktion 2017 ins Leben gerufen hat. "Mit den ‚Raustauschwochen‘ setzen wir genau dort an, denn Klimaschutz beginnt im eigenen Zuhause. 2018 konnten wir die Anzahl der getauschten Heizungen im Vergleich zum Vorjahr um über 70 Prozent steigern – ein beachtlicher Erfolg, durch den wir langfristig hunderttausende Tonnen CO2 einsparen", bilanziert Kehler. 

Im Rahmen der Raustauschwochen erhalten Modernisierer, die sich für den Einbau einer modernen Gasheizung entscheiden, zusätzlich zur staatlichen Förderung eine Prämie in Höhe von mindestens 200 Euro. Die Beratung und Koordination übernehmen die teilnehmenden Energieversorger im Aktionsgebiet. Neben Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben in diesem Jahr auch Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein sowie Teile Niedersachsens an den Raustauschwochen mitgewirkt. Partner der diesjährigen Aktionswochen waren neben dem Handwerk die Gerätehersteller Brötje, Buderus, ELCO, Junkers, MHG, remeha, Vaillant, Viessmann und Wolf. 

Rund 66 Millionen Euro Investitionen wurden während des achtmonatigen Aktionszeitraums ausgelöst. Damit auch Modernisierer aus anderen Teilen Deutschlands an der Aktion teilnehmen können, soll sie im kommenden Jahr auf weitere Bundesländer ausgeweitet werden.

"Die Raustauschwochen zeigen: Schon durch kleine Maßnahmen kann jeder Einzelne viel für die Energiewende leisten. Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Partnern sind die Raustauschwochen auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg geworden. Daran werden wir 2019 anknüpfen und uns gemeinsam mit unseren Partnern wieder für ein Gelingen der Wärmewende einsetzen", so Kehler abschließend.

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news-331 Mon, 03 Dec 2018 14:57:15 +0100 Höchste Zeit, die Handbremse beim Klimaschutz zu lösen und unsere Gaskraftwerke auszulasten. https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/hoechste-zeit-die-handbremse-beim-klimaschutz-zu-loesen-und-unsere-gaskraftwerke-auszulasten Anlässlich der heute im polnischen Kattowitz beginnenden UN-Klimakonferenz fordert die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS einen zügigen Umbau der Stromerzeugung in Deutschland.

"Durch die Weltklimakonferenz steht Klimaschutz wieder auf der Agenda. Endlich, denn uns bleibt kaum noch Zeit, um die Handbremse beim Klimaschutz zu lösen. Dank unseres großen Bestands an Gaskraftwerken kann kurzfristig der Einstieg in den Braunkohleausstieg begonnen werden. Ohne Risiken für die Versorgung", sagt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Initiative.

Aktuell wird hierzulande viermal mehr CO2 verursacht als es die Ziele des Pariser Klimaabkommens erlauben würden. Auch das selbst gesteckte Klimaziel für 2020 wird aller Voraussicht nach verfehlt. "Wir nehmen derzeit eine Hypothek auf unsere Zukunft auf und müssen daher jede Möglichkeit zur schnellen CO2-Senkung nutzen. Der Wechsel von Braunkohle zu Gas hat dabei einen sehr großen Effekt, schließlich zählt jede eingesparte Tonne CO2“, so Kehler. 

Allein der emissionsintensivste Energieträger Braunkohle hat im vergangenen Jahr knapp 160 Millionen Tonnen zu den deutschen CO2-Emissionen beigetragen – ungefähr die Hälfte aller CO2-Emissionen der Energiewirtschaft. Durch einen "Fuel Switch" ließen sich die Emissionen schon heute nachhaltig senken, denn gegenüber Braunkohle erzeugt ERDGAS dreimal mehr Energie pro Tonne CO2 – eine schnelle und bezahlbare Maßnahme für wirksamen Klimaschutz. Mehr als 30 Gigawatt Gaskraftwerksleistung stehen in Deutschland aktuell bereit, sie sind aber nur gering ausgelastet. "Die nicht genutzten Kapazitäten von effizienten und flexiblen Gaskraftwerken eröffnen große Spielräume für einen Einstieg in den Ausstieg", versichert Kehler. 

"Die deutsche Politik lässt bislang keine stringente Strategie für einen wirksamen und bezahlbaren CO2-Minderungspfad erkennen. Das Klimaziel für 2020 wird verfehlt und auch die Kohlekommission kann noch kein Ergebnis vorweisen. Kattowitz muss daher ein Weckruf für Berlin sein, die Inhalte des Pariser Abkommens endlich in wirksame Handlungen umzusetzen. Es ist die Chance, das Fundament für Investitionen in Klimaschutztechnologien und neue, tragfähige Geschäftsmodelle zu legen. Jetzt gilt es, die niedrig hängenden Früchte zu ernten. Wenn Deutschland wieder Klimavorreiter werden möchte, muss die Politik jetzt aktiv werden", bekräftigt Kehler abschließend.

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Allgemein
news-286 Mon, 03 Dec 2018 00:01:00 +0100 UN-Klimakonferenz COP24 Katowice (Polen) https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/un-klimakonferenz-cop24-katowice-polen 03. - 14.12.2018

COP24 ist die informelle Bezeichnung für die 24. Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC).

Die UNFCCC ist eine von drei "Rio-Konventionen", die auf dem "Rio Earth Summit" 1992 verabschiedet wurden. Die UNFCCC trat am 21. März 1994 in Kraft. Die Länder, die das Übereinkommen ratifiziert haben, werden als Vertragsparteien des Übereinkommens bezeichnet. Die Vermeidung "gefährdender" menschlicher Eingriffe in das Klimasystem ist das oberste Ziel des UNFCCC.

Die Konferenz der Vertragsparteien (Conference of Parties, COP) ist das oberste Organ der UNFCCC-Konvention. Es besteht aus den Vertretern der Vertragsparteien des Übereinkommens. Es hält seine Sitzungen jedes Jahr ab. Die COP trifft Entscheidungen, die notwendig sind, um die effektive Umsetzung der Bestimmungen des Übereinkommens zu gewährleisten, und überprüft regelmäßig die Umsetzung dieser Bestimmungen.

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news-285 Mon, 26 Nov 2018 00:01:00 +0100 dena-Kongress 2018 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/dena-kongress-2018 26. - 27.11.2018 in Berlin

Was auf uns zukommt, wird anspruchsvoll wie nie: Die neue Phase der Energiewende. Ihre Erfolgsfaktoren sind bekannt: Digitalisierung, Dezentralisierung, Sektorkopplung und Netzflexibilität. Doch wie genau macht man daraus ein leistungsfähiges Energiesystem mit Zukunft?

  • Wie integrieren wir die wetterabhängige Stromerzeugung in eine nachhaltige und belastbare Stromverteilung?
  • Wie gestalten wir unsere Städte zukunftsfähig?
  • Wie bauen wir unser Verkehrssystem um?
  • Und welche Chancen, Risiken und Geschäftsmodelle ergeben sich aus alldem?

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news-328 Fri, 23 Nov 2018 10:00:00 +0100 Innovationspreis 2018: Gaswirtschaft zeichnet die besten Projekte der Branche aus https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/innovationspreis-2018-gaswirtschaft-zeichnet-die-besten-projekte-der-branche-aus Auszeichnungen erhielten AIDA Cruises, boostHEAT, INERATEC, KIT zusammen mit IASS und Stadtwerke Augsburg

Berlin, 23. November 2018. Unter der Schirmherrschaft von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat die deutsche Gasbranche gestern Abend in Berlin innovative Konzepte zur Nutzung des vielseitigen Energieträgers ERDGAS ausgezeichnet. Getragen wurde der 20. Innovationspreis von den Verbänden ASUE, BDEW, DVGW und Zukunft ERDGAS sowie dem diesjährigen Partner Wintershall.

Im Vorfeld der Abendveranstaltung waren bei den Organisatoren über 50 Bewerbungen aus Industrie, Handwerk und Wissenschaft in den fünf Kategorien eingegangen: 

  • Forschung & Entwicklung
  • Mobilität & Verkehr
  • Effiziente Energiekonzepte 
  • Innovative Produkte
  • Sonderpreis Start-Ups

Unter den zahlreichen Einreichungen entschied sich die Jury unter Leitung von Prof. Dr. Reinhard Schomäcker vom Institut für Chemie an der TU Berlin für fünf Projekte. Die prämierten Energiekonzepte verfügen speziell vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse in den Schlüsselsektoren Strom, Mobilität, Wärme und Industrie über besonders weitreichende Forschungs- und Entwicklungsperspektiven. 

Dabei zeigten die diesjährigen Preisträger die Potenziale und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Gas für die Transformation des Energiesystems und darüber hinaus. "Die ausgezeichneten Projekte wie auch die übrigen Bewerbungen um den Preis zeigen eindrucksvoll, dass die Erdgasbranche schon heute mit Hochdruck an neuen Technologien arbeitet, die das emissionsarme Energiesystem von morgen wesentlich mitgestalten werden", so Schomäcker.

Die Preisträger 2018 nach Kategorien:

"Forschung & Entwicklung"
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen mit dem Institute for Advanced Sustainable Studies (IASS) – Dekarbonisierung von ERDGAS

Die Wissenschaftler des KIT haben ein Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus ERDGAS entwickelt, das die Freisetzung von Kohlendioxid vermeidet. Dabei wird in einem kontinuierlichen Prozess aus ERDGAS gasförmiger Wasserstoff und fester, elementarer Kohlenstoff produziert, der leicht handhabbar und potentiell wieder als Rohstoff einsetzbar ist. Der innovative Ansatz des KIT-Reaktors besteht insbesondere in der Verwendung von geschmolzenem Metall als Flüssigmedium in einem Blasensäulenreaktor. 

"Mobilität & Verkehr"
AIDA Cruises – LNG als Treibstoff in der Kreuzschifffahrt (AIDAnova) 

Die AIDAnova, getauft am 31. August 2018, kann als weltweit erstes Kreuzfahrtschiff im Hafen und auf See mit LNG betrieben werden. Im Dezember sticht das umweltfreundliche Kreuzfahrtschiff erstmals in See. Durch den LNG-Einsatz werden Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden. Der Ausstoß von Kohlendioxid und Stickoxiden verringert sich nachhaltig. Zwei weitere, der AIDA baugleiche Schwesterschiffe sind in Auftrag gegeben, sodass bis 2023 bereits die Hälfte der Gäste auf AIDA-Kreuzfahrtschiffen mit LNG-Antrieb reisen wird. 

"Effiziente Energiekonzepte"
Stadtwerke Augsburg – Grünes Gas als Energiespeicher für Zuhause 

Regenerativ erzeugter Überschussstrom aus hauseigenen Photovoltaikanlagen erzeugt vor Ort in einer Elektrolyseanlage Wasserstoff. Dieser wird mit Kohlendioxid zu synthetischem Methan umgewandelt. So entsteht ein CO2-neutrales Gas, das sich ebenfalls gut und effizient direkt vor Ort speichern lässt. Bei Bedarf wird das grüne Gas anschließend in einem Blockheizkraftwerk oder einer Gasbrennwerttherme in Strom und Wärme für die Mieter umgewandelt. Das effiziente Energiekonzept erreicht so Wirkungsgrade bis zu 90 Prozent.

"Innovative Produkte"
boostHEAT – Die Heizung der neuesten Generation

Die Wärmepumpe wird nicht, wie üblich, mit einem Elektromotor angetrieben, sondern mit Gas. Damit wird der wärmetechnische Wirkungsgrad einer Brennwertheizung mit der Leistung eines Wärmepumpenkreislaufs verbunden. Kohlendioxid und Wasser werden als Kühlmittel eingesetzt. Die Wärmepumpe erreicht so einen Brennstoffnutzungsgrad von bis zu 200 Prozent. Über das Jahr verringert sich der Gasverbrauch dadurch um die Hälfte im Vergleich zu heutigen Brennwertheizungen. 

"Sonderpreis Start-Ups"
INERATEC – Power-to-Gas im Containerformat

Das Unternehmen hat eine kompakte chemische Reaktortechnologie für Power-to-X- und/oder Gas-to-X-Anlagen für den Einsatz in Standard-Containerformaten optimiert. Durch die Technologie können Wasserstoff oder methanhaltige Gase in synthetische Kraftstoffe oder chemische Wertprodukte wie sauberes Benzin, Kerosin oder Wachse dezentral umgewandelt werden. Diese können in der chemischen, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie eingesetzt werden. Alternativ lässt sich die Energie in flüssigen und festen Kohlenwasserstoffen speichern. 

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news-305 Thu, 22 Nov 2018 15:53:00 +0100 INNOVATIONSPREIS DER DEUTSCHEN GASWIRTSCHAFT 2018 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/innovationspreis-der-deutschen-gaswirtschaft-2018 Preisverleihung 22.11.2018, Berlin

Der INNOVATIONSPREIS DER DEUTSCHEN GASWIRTSCHAFT wird im November zum 20. Mal vergeben. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeichnen BDEW, ASUE, DVGW und Zukunft ERDGAS kreative Gastechnologien aus. Wintershall unterstützt den Wettbewerb als Sponsor. 

Teilnehmende Bewerber sind Unternehmen oder Personen aus Industrie, Gewerbe, Handwerk, Freiberufler, Einrichtungen der öffentlichen Hand und der Wissenschaft, insbesondere auch Unternehmensgründer.

Die Projekte sollen Ausdruck eines ausgeprägten Engagements der Teilnehmer für Klimaschutz und Ressourcenschonung sein. Vergeben wird der Preis in den folgenden fünf Kategorien:

  • Innovative Produkte
  • Effiziente Energiekonzepte
  • Forschung & Entwicklung
  • Mobilität & Verkehr
  • Sonderpreis Start-Up

Durch seine hocheffiziente Anwendungstechnik kann der Energieträger Erdgas in allen Bereichen – Wärmemarkt, Mobilität und Industrie – einen wichtigen Beitrag leisten. Die Gasbranche gibt den zahlreichen innovativen Ideen Raum: Im Rahmen einer Festveranstaltung wird der Innovationspreis am 22. November in Berlin verliehen.

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news-329 Thu, 22 Nov 2018 15:00:00 +0100 Mit ERDGAS in die Zukunft: Gasbranche präsentiert innovative Technologien für mehr Klimaschutz https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/mit-erdgas-in-die-zukunft-gasbranche-praesentiert-innovative-technologien-fuer-mehr-klimaschutz Wintershall und Zukunft ERDGAS starten mit der "Zukunftswerkstatt ERDGAS – Marktplatz der Innovationen" neues Veranstaltungsformat

Berlin, 22. November 2018. Durch innovative Lösungen und neue Technologien wird die Erdgasbranche das zukünftige Energiesystem maßgeblich mitgestalten. Wie, das zeigten 16 zukunftsträchtige Projekte aus Wissenschaft und Wirtschaft, die im Rahmen der Zukunftswerkstatt ERDGAS am heutigen Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden. Im Vorfeld der Verleihung des Innovationspreises der deutschen Gaswirtschaft hatten die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS und Deutschlands größter international tätiger Gas- und Ölproduzent Wintershall zu der Veranstaltung eingeladen. Die Teilnehmer lernten die innovativen Projekte beim Speed-Dating kennen und diskutierten anschließend miteinander bei einer interaktiven Podiumsdiskussion.

"Die heute präsentierten Konzepte und Projekte stimmen mich sehr optimistisch für unsere Energiezukunft. ERDGAS ist nicht nur klimaschonend, sondern auch vielseitig und in allen Sektoren einsetzbar. Wer heute Klimaschutz möchte und das auch noch bezahlbar, der kommt an ERDGAS nicht vorbei. Die Gasbranche ist innovativ und liefert Antworten, wie die emissionsarme Zukunft nicht nur ein Traum bleibt, sondern Wirklichkeit wird. Daher bin ich überzeugt: Die Bedeutung von Gas wird weiter wachsen", sagte Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS, auf der Veranstaltung. 

"Wir als Gasbranche sind der verlässliche Partner im Energiesystem. Und das schon seit Jahrzehnten", so Thilo Wieland, Vorstandsmitglied von Wintershall. Das Denken in langen Zyklen und das Gestalten von Veränderungen, die nicht in Quartalen, sondern in Dekaden passieren, sei eine wesentliche Stärke der Gasbranche. "Der nachhaltige Erfolg unseres Energieträgers basiert auf der Ausdauer unserer Industrie. ERDGAS ist mehr als eine Übergangslösung für unser Energiesystem. ERDGAS ist und bleibt Teil der Gesamtlösung."

ERDGAS – in Zukunft auch ohne CO2

Vor dem Hintergrund des derzeit diskutierten Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung zeigte die Branche bei der Zukunftswerkstatt, dass sie nicht nur die Infrastruktur und das Know-how, sondern auch die Innovationskraft besitzt, um bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen zu leisten. Gas hat dabei Lösungen für alle Sektoren und eine große Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten anzubieten. Zukunftsweisend etwa sind die Themen Dekarbonisierung von ERDGAS und so genanntes grünes Gas, mit denen sich verschiedene Projekte bei der Zukunftswerkstatt beschäftigten. Damit zeigt die Branche, dass ERDGAS auch für eine CO2-neutrale Zukunft Lösungen bereithält. Denn: Auch bei der Verbrennung von ERDGAS entsteht CO2, wenn auch deutlich weniger als bei anderen konventionellen Energieträgern.

Dieses komplett zu vermeiden, ist der Ansatz, den Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) perfektioniert haben. Beim Verfahren der Methanpyrolyse erzeugt ein Flüssigmetallreaktor Wasserstoff aus ERDGAS. Statt Kohlendioxid freizusetzen entsteht fester Kohlenstoff, der wiederum von der Industrie genutzt werden kann. Andere Projekte präsentierten, wie Kohlendioxid von Methan getrennt und anschließend gespeichert werden kann. 

Im Wärmemarkt nicht wegzudenken – und in Zukunft noch effizienter

Im Heizungskeller ist ERDGAS bereits heute der präferierte Energieträger der Deutschen: Die Hälfte aller Wohnungen wird mit ERDGAS warm. Um Wohnungen in Zukunft noch umweltfreundlicher und effizienter zu heizen, entwickeln die Gerätehersteller ständig neue Heiztechnologien. So kombiniert boostHEAT aus Nürnberg eine Gasbrennwertheizung mit einer Gaswärmepumpe und erreicht damit Brennstoffnutzungsgrade bis zu 200 Prozent – und damit etwa doppelt so viel wie eine herkömmliche Brennwertheizung. 

Aber auch in innovativen Quartierskonzepten, wie sie beispielsweise die Stadtwerke Augsburg umsetzen, ist ERDGAS nicht wegzudenken und Partner der erneuerbaren Energien: Überschüssiger Solarstrom wird in Gas umgewandelt, gespeichert und bei Bedarf im eigenen Blockheizkraftwerk eingesetzt.

Eine klimaschonende Alternative: Gas im Schiffs- und Schwerlastverkehr

Nicht minder wirkungsvoll ist der Ansatz, den die Meyer Werft als Antrieb für das Kreuzfahrtschiff AIDAnova konzipiert hat. Das Schiff kann als weltweit erstes im Hafen und auf See mit LNG betrieben werden. Dadurch werden Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden. Der Ausstoß von Stickoxiden und Kohlendioxid verringert sich deutlich. Ein echter Meilenstein in der Kreuzschifffahrt. 

Auch für den städtischen Linienverkehr hält ERDGAS umweltschonende Lösungen bereit, wie MAN mit dem auf der Zukunftswerkstatt vorgestellten Lion's City Bus mit Gasantrieb beweist. Das innovative Antriebskonzept kombiniert einen verbrauchsarmen Erdgas-Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor. Durch die Nutzung rückgewonnener Bremsenergie wird Kraftstoff gespart, die Stopp-und-Start-Funktion ermöglicht darüber hinaus geräuscharme und emissionsfreie Haltephasen. Damit setzt MAN neue Standards in puncto Effizienz und Umweltfreundlichkeit für Stadtbusse. 

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news-314 Thu, 22 Nov 2018 10:41:00 +0100 Zukunftswerkstatt ERDGAS - Marktplatz der Innovationen https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/zukunftswerkstatt-erdgas-marktplatz-der-innovationen Vorreiter, Querdenker und Experten der Branche zeigen, wie Gas schon heute zum Klimaschutz beitragen kann. Nachhaltig, effizient und innovativ - im Vorfeld der Verleihung des Innovationspreises der deutschen Gaswirtschaft werden Ihnen die Vorreiter, Querdenker und Experten der Branche zeigen, wie Gas schon heute zum Klimaschutz beitragen kann.

Entwicklern und Erfindern wird mit der Zukunftswerkstatt ERDGAS ein neuartiges, interaktives Forum gegeben, um ihre vielversprechendsten Ideen bekannt zu machen. Denn Hand in Hand mit den Erneuerbaren kann der Energieträger Gas einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten.

Gemeinsam mit dem Partner Wintershall lädt Zukunft ERDGAS daher nach Berlin ein, um Ihnen die zukunftsträchtigsten Gasanwendungstechnologien hautnah und anschaulich zu präsentieren.

Auf dem Marktplatz der Innovationen lernen die Teilnehmer 16 der zukunftsträchtigsten Projekte der Gasbranche kennen, können diskutieren und Ideen mitnehmen – kurzweilig, innovativ und interaktiv. Zu den Ausstellern gehören unter anderem:

  • AIDA Cruises mit „AIDAnova – LNG als Treibstoff revolutioniert die Kreuzschifffahrt"
  • RAG Austria mit „Underground Sun Conversion – mit mikrobiologischen Prozessen die Entstehung von Erdgas nachahmen“
  • Karlsruher Institut für Technologie mit „Klimaschutz mit Erdgas - Dekarbonisierung von Methan“
  • Wintershall mit „Künstliche Intelligenz am Bohrloch – Verringerung von Emissionen bei der Erdgasproduktion“

Im Rahmen einer interaktiven Paneldiskussion wird das Innovationspotenzial der Branche diskutiert und ausgelotet, welche Gasinnovationen das künftige Energiesystem braucht. Zu den Panelisten gehören Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender Wintershall, Andreas Kuhlman, Geschäftsführer Deutsche Energie-Agentur, Rodoula Tryfonidou, Referatsleiterin Energieforschung und Grundsatzfragen beim BMWi, und Gregor Honsel, Redakteur Technology Review.

Nutzen Sie die Möglichkeit, um sich vor Ort über die vielfältigen Einsatzbereiche von Gas im Energiesystem der Zukunft auszutauschen.

Wann: 22. November 2018, 14:00 - 17:30 Uhr 
Wo: Hotel Oderberger (Oderberger Straße 57, 10435 Berlin)

Programm

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news-322 Wed, 14 Nov 2018 10:47:00 +0100 Europaparlament stärkt gasbetriebene LKW in der CO2-Gesetzgebung https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/europaparlament-staerkt-gasbetriebene-lkw-in-der-co2-gesetzgebung Mitteilung für die Presse

Berlin, 14. November 2018. Bei der heutigen Abstimmung in Strasburg zur Einführung von CO2-Grenzwerten für schwere Nutzfahrzeuge hat sich das Europaparlament mehrheitlich dafür ausgesprochen, erneuerbares Gas künftig in der CO2-Bilanz der Lkw-Hersteller anzurechnen. Damit erweitert das Parlament den Vorschlag der EU-Kommission zur neuen Abgasnorm. Zudem wurde die Kommission beauftragt, bis 2020 eine Methodik vorzulegen, welche die Auswirkungen der Nutzung von nachhaltig erzeugtem Biomethan oder synthetischem Erdgas aus dem Power-to-Gas Verfahren auf die Berechnung der durchschnittlichen Flottenemissionen berücksichtigt. Der vom Parlament eingebrachte Vorschlag muss nun vom vom zuständigen Ministerrat verabschiedet werden.

Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, dazu: "Damit zeigt das Parlament, dass mehr als nur ein Weg zur Dekarbonisierung führt und korrigiert die einseitige Vorfestlegung der Kommission auf die Elektromobilität. Das von Zukunft ERDGAS und dem europäischen Branchenverband NGVA Europe seit Langem in die Debatte eingebrachte Argument der Technologieoffenheit hat sich endlich durchgesetzt." 

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news-321 Tue, 13 Nov 2018 15:19:18 +0100 Der europäische Lkw-Verkehr braucht ERDGAS https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/der-europaeische-lkw-verkehr-braucht-erdgas Anlässlich der Abstimmung des EU-Parlaments zur Abgasnorm für neue schwere Nutzfahrzeuge haben sich die Akteure des europäischen Branchenverbandes NGVA Europe zu einem gemeinsamen Appell zusammengefunden.

Sie fordern, Gasantriebe im Transportsektor stärker zu verankern. Im Rahmen des dritten Mobilitätspakets schlägt die EU-Kommission vor, die CO2-Emissionen neuer Lkw bis 2030 um 30 Prozent im Vergleich zu 2019 zu reduzieren. Das EU-Parlament wird am morgigen Mittwoch über die Regulierungsvorlage entscheiden. 

Für die Logistikbranche sind Lkw das wichtigste Verkehrsmittel: Der Transport von Frachtgut über die Straße macht derzeit rund 70 Prozent der gesamten Logistik aus. Über sieben Millionen Lkws sind daher jährlich auf Europas Straßen unterwegs – Tendenz steigend, denn das Transportaufkommen wächst europaweit stetig an und damit auch die Anzahl von Lkws auf europäischen Straßen. Von 2010 bis 2016 sind die jährlichen Lkw-Neuzulassungen um 45 Prozent gestiegen. Mit erheblichen Auswirkungen auf das Klima: 2016 verursachte der Lkw-Transport laut der europäischen Umweltbehörde (EEA) rund 26 Prozent der europäischen CO2-Emissionen. 

"Die Zahlen zeigen deutlich: Beim Lkw herrscht enormer Handlungsbedarf in puncto Klimaschutz. Wir begrüßen daher die Initiative aus Brüssel. Entscheidend ist, dass die Politik jetzt einen technologieoffenen Ansatz wählt, um die notwendige CO2-Reduktion im Markt so schnell und kostengünstig wie möglich zu realisieren. Gas-Lkw haben keine Einschränkungen bei Reichweite und Nutzlast, sind ausgereift und liefern Klimaschutz sofort", so Dr. Timm Kehler, Vorstand der Initiative Zukunft ERDGAS und Vizepräsident der NGVA, im Vorfeld der Abstimmung in Straßburg.

"Deutschland geht bereits mit gutem Beispiel voran: Kürzlich wurde die Mautbefreiung für Erdgas-Lkw beschlossen. Mit der Fortsetzung der Steuerermäßigung für ERDGAS als Kraftstoff und der neu etablierten Förderung für CO2-arme Lkw hat die deutsche Politik weitere wichtige Impulse gesetzt, um die Gasmobilität im Schwerlastverkehr zu verankern. Es wird Zeit, dass sie sich auch auf EU-Ebene für eine Verkehrswende mit ERDGAS stark macht", fordert Kehler. 

In dem vom Diesel-Antrieb dominierten Markt sind heute europaweit rund 10.000 CNG- und 4.000 LNG-Lkw im Einsatz. "Deutlich zu wenige", findet Kehler, denn zahlreiche Umweltvorteile sprechen für die Erdgasmobilität: Im Vergleich zu Diesel entstehen rund 95 Prozent weniger Stickoxide, Feinstaub wird kaum emittiert. Außerdem ist die Lärmbelastung verglichen mit einem Diesel-Fahrzeug um die Hälfte reduziert. Zudem wird ERDGAS durch den verstärkten Einsatz von Biogas und synthetischem Gas selbst immer grüner.  Und auch in Sachen Reichweite stehen Erdgas-Antriebe ihren Diesel-Pendants in nichts nach: Mit einer Tankfüllung kann ein Erdgas-Lkw mehr als 1.600 km zurücklegen.

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news-276 Tue, 13 Nov 2018 09:53:00 +0100 EnergyDecentral https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/energydecentral Internationale Fachmesse für innovative Energieversorgung  

13. - 16. November 2018 in Hannover

Energieversorgung und Effizienz gehören zu den bestimmenden Themen unserer heutigen Gesellschaft und beeinflussen neben den Auswirkungen auf unsere Umwelt maßgeblich den betrieblichen Erfolg. Die EnergyDecentral als spezialisierte Fachmesse für die dezentrale Energieversorgung bietet dafür eine einzigartige Plattform.

Zusammen mit der Fachmesse EuroTier verwandelt sich das Messegelände Hannover in einen Schauplatz für innovative und zukunftsweisende Technologien und bietet ein vollständiges Angebot über Produkte sowie Dienstleistungen rund um die dezentrale Energieerzeugung und deren Infrastruktur. Seit 2016 findet parallel zur Fachmesse zudem die BIOGAS Convention statt.

Themen

  • Biogas und Biomethan
  • Blockheizkraftwerk und KWK
  • Bio-CNG 
  • Infos zum Post-EEG
  • Tankstelle der Zukunft
  • Zertifizierung von Biobrennstoffen

www.energy-decentral.com

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news-54 Wed, 07 Nov 2018 14:54:00 +0100 European Autumn Gas Conference 2018 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/european-autumn-gas-conference-2018 Plotting Gas on the Future Energy Road Map Vom 7. bis 9. November 2018 findet in Berlin die 33. Ausgabe der European Autumn Gas Conference (EAGC) statt. Zukunft ERDGAS ist stolz die EAGC in diesem Jahr als Haupt-Eventpartner zu unterstützen und strategisch bei der Planung und Veranstaltung der Konferenz zu beraten. 

Das Thema der diesjährigen Konferenz lautet "Plotting Gas on the Future Energy Road Map" und lässt im Hinblick auf die Chancen und aktuellen Herausforderungen der deutschen Energiewende ein spannendes Konferenzprogramm mit vielen hochkarätigen Sprechern erwarten. 

Ganz besonders freuen wir uns in diesem Zusammenhang, dass unser Vorstand Dr. Timm Kehler als Chairman des Executive Advisory Board der EAGC agiert und so der Konferenz eine starke Stimme verleihen wird. 

Wie gewohnt gibt es für Mitglieder von Zukunft ERDGAS einen exklusiven Rabatt auf Veranstaltungstickets. Sollten Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen im Rahmen der EAGC zu positionieren, kommen Sie gerne jederzeit auf unsere Kollegin Frau Friedl zu. 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am Event! 

Zur EAGC-Webseite

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news-319 Wed, 07 Nov 2018 12:30:00 +0100 Studie zeigt: Klimaziel 2020 durch "Fuel Switch" in 5 Jahren erreichbar https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/studie-zeigt-klimaziel-2020-durch-fuel-switch-in-5-jahren-erreichbar Deutschland kann das Klimaziel für 2020 in der Stromerzeugung – eine 40%ige CO2-Reduktion gegenüber 1990 – durch eine Stilllegung von neun Gigawatt Braunkohleleistung und eine höhere Auslastung von Gas- und Steinkohlekraftwerken bis 2023 erreichen. Das ist eines der Ergebnisse einer Kurzstudie zum deutschen Strommarkt des unabhängigen Beratungsunternehmens Aurora Energy Research. Die Studie wurde im Auftrag von Zukunft ERDGAS erstellt und heute in Berlin vorgestellt.

Im Rahmen der Untersuchung wurden die Auswirkungen eines teilweisen Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung im Jahr 2023 in drei Szenarien analysiert. Das erste Szenario berücksichtigt die Fortführung der Stromerzeugung unter heutigen Bedingungen, während in den beiden anderen Modellrechnungen die Abschaltung von fünf bzw. neun Gigawatt Braunkohlekraftwerksleistung angenommen wird. Das Ergebnis: Durch einen Umstieg, bei dem neben Steinkohle- insbesondere Gaskraftwerke verstärkt eingesetzt werden, ließe sich für die Stromerzeugung eine CO2-Minderung von knapp 43 Prozent im Vergleich zu den Emissionen des Jahres 1990 verwirklichen. Und das zu geringen Mehrkosten von maximal 0,4 Cent pro Kilowattstunde.

"Bis zum Jahr 2020 ist eine 40-prozentige CO2-Minderung nicht mehr zu schaffen. Wir dürfen jetzt aber nicht den Fehler begehen, den Blick nach dieser Niederlage starr auf das Ziel für 2030 zu richten. Denn je früher wir das für 2020 anvisierte Klimaziel erreichen, desto besser ist es für unser Klima. Jedes heute eingesparte Gramm CO2 kommt uns morgen doppelt zugute. Daher muss uns ein Einstieg in den Braunkohleausstieg in den kommenden fünf Jahren gelingen", fordert Stephan Kohler, Aufsichtsratsvorsitzender von Zukunft ERDGAS.

Derzeit sind emissionsarme Gaskraftwerke in Deutschland im Schnitt zu 35 Prozent ausgelastet. Anders steht es um Braunkohleanlagen, ihre Auslastung liegt bei 78 Prozent. Auch Hanns Koenig, Projektleiter bei Aurora Energy Research und Autor der Studie, zieht aus den Ergebnissen eine klare Schlussfolgerung: "Im aktuellen Marktumfeld sind Gaskraftwerke niedrig ausgelastet. Daran hat auch der im vergangenen Jahr stark gestiegene CO2-Preis nichts geändert, da die Erdgaspreise ebenfalls stark gestiegen sind. Die in den analysierten Szenarien stillgelegten Braunkohlekraftwerke könnten durch bestehende Gas- und Steinkohlekraftwerke sowie Importe aufgefangen werden."

Ein Beispiel, das die schwierige Marktlage illustriert, ist das 2010 in Betrieb genommene Gaskraftwerk Irsching nahe Ingolstadt. Die Anlage mit einer Leistung von 845 Megawatt hat einen Wirkungsgrad von rund 60 Prozent und gehört damit zu den effizientesten Kraftwerken der Welt. "Ausgerechnet der klimaschonendste fossile Energieträger wird durch Braunkohlekraftwerke, die allein im vergangenen Jahr 158 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen haben, aus dem Markt verdrängt. Hochmoderne Anlagen wie Irsching stehen still oder wandern in die Reserve ab. Dabei stoßen Gaskraftwerke pro erzeugter Menge an Energie dreimal weniger CO2 aus als Braunkohlekraftwerke. Ein wahrer Schildbürgerstreich, mit dem die bestehenden Instrumente zur Dekarbonisierung des Energiesystems ad absurdum geführt werden", betont Norbert Breidenbach, Vorstandsmitglied der Mainova AG.

Dabei kommt Gas im zukünftigen Energiesystem eine bedeutsame Rolle zu: Als Backup der Erneuerbaren gewährleisten Gaskraftwerke durch ihre hohe Flexibilität eine zuverlässige Energieversorgung auch in Zeiten von "kalter Dunkelflaute". Bis 2030 werden mindestens 54 Gigawatt zusätzliche Gaskraftwerksleistung benötigt, wie die vor wenigen Monaten veröffentlichte Leitstudie der Deutschen Energie-Agentur zeigt. Zudem wird der Anteil an grünem Gas deutlich zunehmen. Das erfordert erhebliche Investitionen, die unter den aktuellen Bedingungen jedoch ausbleiben.

"Um die emissionsintensivsten Kraftwerke zügig und kosteneffizient aus dem Markt zu drängen, sind marktwirtschaftliche Instrumente unverzichtbar. Die bestehenden Gaskraftwerke, die wir im Energiesystem der Zukunft dringend benötigen, müssen durch alternative Finanzierungsmechanismen wie beispielsweise einen Kapazitätsmarkt erhalten werden. Zusätzlich sollte eine CO2-Stilllegungsprämie eingeführt werden. Durch das Bieterverfahren würde garantiert, dass das einzusparende CO2-Budget so günstig wie möglich stillgelegt wird. So ermöglichen wir schnellen Klimaschutz im Stromsektor zum kleinsten Preis und kommen unseren Klimazielen für 2030 einen großen Schritt näher", erklärt Kohler abschließend.

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