zukunft.erdgas.info https://zukunft.erdgas.info Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de Zukunft Erdgas e.V. Sun, 17 Feb 2019 09:07:14 +0100 Sun, 17 Feb 2019 09:07:14 +0100 TYPO3 news-345 Wed, 05 Jun 2019 15:58:00 +0200 BDEW Kongress https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/bdew-kongress-1 Das muss JETZT! bewältigt werden

5. bis 6. Juni 2019, Berlin. Unter dem Motto JETZT! will der BDEW Kongress 2019 in die zweite Phase der Energiewende durchstarten. Große Aufgaben liegen vor uns, die JETZT! bewältigt werden müssen: 65 % Erneuerbare Energien, Netzausbau, Digitalisierung, Verkehrs- und Wärmewende, Sektorenkopplung und Power-to-X, CO2-Bepreisung im Non-ETS-Bereich und Flexibilitäts-Management.

JETZT! müssen dringende Entscheidungen getroffen werden. Welche Ideen führen zum Ziel und was ist zu tun? Hierüber können sich Interessierte vor Ort austauschen: Freuen Sie sich auf zwei Tage voller spannender und lebhafter Diskussionen mit vielen Anregungen für das tägliche Geschäft und die strategische Entwicklung Ihrer Unternehmen.

Auch Zukunft ERDGAS wird vor Ort als Aussteller vertreten sein und über die vielfältigen Potenziale des emissionsarmen Energieträgers Erdgas informieren. 

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news-344 Mon, 20 May 2019 15:53:00 +0200 Berliner Energietage https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/berliner-energietage-1 Energiewende in Deutschland

20. bis 22. Mai 2019, Berlin. Als Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland bieten die ENERGIETAGE einen einmaligen Überblick über die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen. Die über 50 Fachveranstaltungen mit mehr als 350 Referentinnen und Referenten richten sich an Entscheider aus Politik, Verwaltung, Verbänden, an Experten aus der Energie- und Wohnungswirtschaft oder öffentliche Einrichtungen sowie an Architekten, Ingenieure und Consultants.

Die Energietage sind in der deutschen Energiewende-Debatte dabei bereits seit 2000 fest etabliert und bilden jährlich eine zentrale Plattform für den Austausch von Politik, Praxis und Forschung auf Bundesebene. Jährlich im Frühsommer finden sich unter dem Dach des Kongresses alleine auf Veranstalter*innen-Seite zwischen 60 bis 100 meinungsbildende Institutionen zusammen, die gemeinsam an drei Tagen über 200 Stunden Kongressprogramm mit über 300 Referent*innen anbieten, um aktuelle Trends und Initiativen vorzustellen oder die großen Leitplanken der Energiewende in Deutschland und in Europa zu diskutieren.

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news-343 Wed, 08 May 2019 15:47:00 +0200 VKU Forum Energiewende https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/vku-forum-energiewende-1 Die Energiewende in Deutschland – Der Energiesektor im Umbruch

8. bis 9. Mai 2019, Tübingen. Die Energiewende ist beschlossen. Die Intention einer vollständigen Dekarbonisierung als Ziel formuliert. Doch während sich der Energiemarkt mitten in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befindet und die künftigen Rahmenbedingungen häufig noch unklar sind, müssen die Energieversorger schon heute die richtigen Weichen für anstehende Investitionen stellen:

  • Welche Geschäftsmodelle sind für die Zukunft sinnvoll, welche wirtschaftlich lukrativ?
  • Wie können Flexibilitätsoptionen genutzt werden, um die wachsenden Anforderungen durch den Ausbau erneuerbarer Energien zu meistern und gleichzeitig neue Erlösfelder zu erschließen?
  • Welche Erzeugungsformen sind im zukünftigen Energiesystem wirtschaftlich rentabel?
  • Welche Rolle spielen Konzepte zur Wärmeversorgung bei der Dekarbonisierung?
  • Und wie lassen sich Systemdienstleistungen gestalten, mit denen die eigene Marktposition ausgebaut und gefestigt werden kann?

Das VKU-Forum Energiewende bringt Vorstände, Geschäftsführer sowie Fach- und Führungskräfte aus Stadtwerken und EVU zusammen, um über Unternehmensstrategie, Energiepolitik, Produktentwicklung und Umgang mit erneuerbaren Energien zu diskutieren. Im Fokus der Jahrestagung steht der Austausch über die aktuellen Rahmenbedingungen und daraus die Ableitung erfolgversprechender und gleichermaßen nachhaltiger Geschäftsmodelle für die zukünftige Ausrichtung kommunaler Unternehmen.

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news-327 Mon, 11 Mar 2019 01:01:00 +0100 ISH 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/ish-2019 Stand der deutschen Gaswirtschaft: "ERDGAS – Die Zukunft im Blick" Gemeinschaftsstand E 31 in Halle 11.1

Zusammen mit den Partnern ASUE, BDEW, Initiative Brennstoffzelle und VNG werden wir das gesamte Spektrum der Erdgas-Innovationen präsentieren: grünes Gas, Brennstoffzellen, Vernetzung und Mobilität. Mit einem vielfältigen Programm und persönlichen Beratungen vermitteln wir Architekten, TGA-Planern und dem SHK-Handwerk was ERDGAS heute und in Zukunft leisten kann.

Mitglieder von Zukunft ERDGAS und Aktionsteilnehmer der Raustauschwochen erhalten zwei Messetickets kostenfrei. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets und nutzen Sie den Stand der Gaswirtschaft als Plattform zum Netzwerken. 

Stand-Highlights

  • Power-to-Gas-Modell:
  • Audi A5 g-tron
  • Modell des ersten mit ERDGAS betriebenen Kreuzfahrtschiffs "AIDAnova"
  • Brennstoffzellen-Heizungen
  • Pressekonferenz am zweiten Messetag
  • offizieller Kick-Off "Raustauschwochen 2019"
  • Vortragsprogramm am Stand
  • moderierter Innovationsrundgang 

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news-326 Thu, 07 Mar 2019 01:01:00 +0100 Genfer Autosalon 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/genfer-autosalon-2019 Genf, 07.03. - 17.03.2019

Der Genfer Autosalon in Genf ist der internationale Automobil-Salon für Autos und Zubehör. 

Rund 180 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren auf dem Autosalon Genf rund 900 Automodelle und zeigen weit über hundert Neuheiten in den Bereichen Technologie, Design, Sicherheit und Komfort. Auf der Hallenfläche von mehr als 100.000 m2 und dem Freigelände mit rund 20.000 m2 des Genfer Autosalon präsentieren die Hersteller fast aller Auto-Marken ihre Neuheiten und innovative Fahrantriebe. 

Die Hersteller fast aller Auto-Marken präsentieren auf dem Genfer Autosalon ihre Neuheiten und zeigen Autos, die Sie morgen auf den Straßen sehen. Der Automobilsalon Genf gehört zu den 5 wichtigsten Automessen weltweit und ist die einzige Automesse in Europa, die alljährlich im Frühling stattfindet.

Fahrzeuge mit Elektro- oder Alternativantrieb, aber auch Zubehör und Dienstleistungen in Verbindung mit der Automobilbranche gehören zur Messepräsentation.

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news-318 Tue, 26 Feb 2019 10:36:00 +0100 Zukunft Gas-Mobilität 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/zukunft-gas-mobilitaet-2019 CNG, LNG und erneuerbare Gase

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums "Zukunft Gas-Mobilität 2019" möchte die DVGW Kongress GmbH im Namen des DVGW e.V. und Zukunft Erdgas e.V. vom 26.-27. Februar 2019 in Berlin die führenden Branchenköpfe vereinen und neue Chancen und Wege der Gas-Mobilität beleuchten.

Ziel des Symposiums ist es, die Experten der Branche zusammenzuführen, ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu bieten und einen Überblick der aktuellen Entwicklungen der Mobilität mit Fokus auf CNG, LNG und Erneuerbare Gase zu eröffnen.

Das Symposium bietet eine ausgewogene Mischung aus technischen, politischen und wirtschaftlichen Aspekten und genügend Raum für die Diskussion mit den Experten. 

Rabatt für Mitglieder von Zukunft ERDGAS

Als Mitglied des Zukunft ERDGAS e.V. profitieren Sie von einem Rabatt bei der Teilnahmegebühr: 980 € statt 1.150 €. Bitte beachten Sie dabei, dass eine Anmeldung nur durch Zusendung per E-Mail unter: anmeldung@dvgw-kongress.de oder alternativ durch das Ausfüllen des Anmeldeformulars auf der letzten Seite des Programm-Flyers möglich ist (nicht aber über die Homepage).

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news-342 Tue, 12 Feb 2019 17:02:48 +0100 Deutschland braucht ein eigenes LNG-Terminal https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/deutschland-braucht-ein-eigenes-lng-terminal Mitteilung für die Presse: Kommentar von Dr. Timm Kehler anlässlich der LNG-Konferenz des BMWi

Berlin, 12. Februar 2019. Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute zur deutsch-amerikanischen LNG-Konferenz nach Berlin eingeladen. Dabei wurden unter anderem die derzeit in Deutschland diskutierten LNG-Infrastrukturprojekte vorgestellt. Im Rahmen der Konferenz hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zudem ein Eckpunktepapier vorgelegt, das den Rechtsrahmen für LNG-Terminals neu ausrichten soll. Die Entwicklungen kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS:

"Die Bedeutung von ERDGAS für eine jederzeit sichere und bezahlbare Energieversorgung wächst stetig. Zusätzlich befeuert wird sie durch den Kohleausstieg mehrerer europäischer Länder. In Zukunft benötigen Deutschland und seine europäischen Nachbarn mehr ERDGAS – zunächst in der Form von konventionellem Gas, bald schon in der Form von grünem Gas. Schon heute müssen wir daher klären, wie wir diesen Mehrbedarf an günstigem, emissionsarmem Gas künftig decken wollen und die dafür notwendigen Weichen stellen.

Der absolute ‚game changer‘ im Gasmarkt ist flüssiges ERDGAS, kurz LNG. Die Einführung von LNG hat den Markt massiv erweitert, auf einst regionalen Märkten wird nun global gehandelt. Dadurch ist die Zahl der Produzenten deutlich gestiegen, mit Ländern wie Australien und USA haben sich gänzlich neue Player am Weltmarkt etabliert. Sie alle wollen Europa – den größten Gasmarkt der Welt – mit günstigem Gas bedienen. Die LNG-Infrastruktur ist bereits gut ausgebaut: Europäische LNG-Terminals können über 200 Mrd. Kubikmeter ERDGAS jährlich importieren, was etwa 45 Prozent des EU-Gasbedarfs entspricht.

Auch hierzulande soll ein Terminal errichtet werden, um die Gasbezugsquellen weiter zu diversifizieren. Endlich, denn wir brauchen dringend ein eigenes Importterminal, um großen LNG-Frachtern eine Anlaufstelle zu bieten und so aktiv am Markt teilzunehmen. Denn auch im Schiffsverkehr und bei LKWs zeichnen sich Wachstumsmärkte für LNG mit großem Potenzial ab. Wichtig ist jetzt, dass die Standortentscheidung mit Weitsicht getroffen wird: Nötig sind flexible Lösungen, die sich schnell und kostengünstig realisieren lassen. 

Mit den geplanten rechtlichen Anpassungen schreitet das Wirtschaftsministerium entschieden voran und stellt Importe von flüssigem und gasförmigem ERDGAS auf eine Stufe, allein der Preis entscheidet. Damit ist es künftig egal, ob ERDGAS per Pipeline oder Schiff nach Deutschland kommt. Die Politik legt so den Grundstein für noch mehr Wettbewerb im Markt. Und das kommt vor allem den Verbrauchern zugute, denn mehr Wettbewerb bedeutet mehr Versorgungssicherheit. Auch gut für den Wettbewerb ist, dass die LNG-Terminalbetreiber an den Anschlusskosten beteiligt werden. So wird sichergestellt, dass nur solche Anbindungsleitungen gebaut werden, die auch wirklich gebraucht werden."

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news-341 Mon, 11 Feb 2019 11:20:51 +0100 Im Trend: Absatz emissionsarmer Erdgasheizungen steigt https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/im-trend-absatz-emissionsarmer-erdgasheizungen-steigt 2018 waren drei von vier neu installierten Heizungen Erdgassysteme

Berlin, 11. Februar 2019. Auch im Jahr 2018 konnte ERDGAS seine Stellung als gefragteste Heizenergie in Deutschland behaupten. Über 75 Prozent der Modernisierer und Bauherren setzten bei der Wahl eines neuen Heizgeräts auf Gastechnologien, wie aktuelle Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) belegen.

732.000 Wärmeerzeuger wurden 2018 in Deutschland abgesetzt. Drei von vier Geräten entfielen dabei auf neue Gasheizsysteme. Die beliebteste Heizung war mit über 67 Prozent der neu installierten Geräte auch im letzten Jahr wieder die Gasbrennwerttechnik. Sie verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4 Prozent und erreichte so ein neues Rekordhoch. 

Effiziente Gasheizungen mit Brennwerttechnik bieten deutliche Klima- und Kostenvorteile. Durch ihren hohen Wirkungsgrad lassen sich Energieverbrauch und Heizkosten merklich senken, im Vergleich zu alten Ölheizgeräten um bis zu 33 Prozent. Die Technologie nutzt die Kondensationswärme des Abgases auch für die Wärmeerzeugung, wodurch Brennstoffnutzungsgrade von rund 108 Prozent erreicht werden. Der niedrigere Energieverbrauch reduziert außerdem den CO2-Ausstoß um etwa ein Drittel. Langfristig ist sogar klimaneutrales Heizen möglich, da Gas durch Biomethan, synthetisches ERDGAS und Wasserstoff selbst immer grüner wird. Diese effiziente Technologie ist aber noch nicht flächendeckend eingeführt: Aktuell laufen in Deutschland insgesamt etwa 44 Prozent der Gas- und nur 12 Prozent der Ölheizungen mit Brennwerttechnik.

"Beim Thema Klimaschutz stehen Energieerzeugung und Verkehr häufig im Fokus. Dabei besteht auch im Wärmemarkt dringender Handlungsbedarf", erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. "Millionen ineffizienter Heizungen blasen in Deutschland aktuell unnötig viel CO2 in die Luft. Ein Wechsel zu gasbetriebenen Brennwertgeräten kann die Emissionen des Sektors drastisch senken – und zwar zu sozial verträglichen Preisen."

Die derzeit effizienteste verfügbare Art der Wärmeerzeugung ist die stromerzeugende Brennstoffzellenheizung. Mit ihr hat die Branche ein High-Tech-Produkt auf den Markt gebracht, das den CO2-Ausstoß maßgeblich reduzieren kann. Gleichzeitig bietet sie gegenüber anderen Heiztechnologien die geringsten Energiekosten. Knapp 3.500 Brennstoffzellengeräte wurden 2018 bundesweit auch dank des Technologieeinführungsprogramms installiert. Zunehmend betrieben mit Wasserstoff ebnet die Technik zudem den Weg in die Welt des grünen Gases. 

Kehler: "Die Zahlen zeigen einen klaren Positivtrend bei Gasheizungen. Damit ist der erste Schritt in Richtung Wärmewende gemacht. Die Zuwächse sind aber in erster Linie auf den Neubau zurückzuführen, der Bestand altert weiter. Dabei bedarf der Markt dringend einer Frischzellenkur in Form eines breitflächigen Heizungstauschs. Diese kann nur von allen Akteuren gemeinsam verabreicht werden. Die Politik sollte ihren Teil dazu beitragen und den klimaschonenden Effekt des Heizungstauschs durch eine verlängerte Förderung weiter belohnen."

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Allgemein
news-340 Wed, 06 Feb 2019 10:36:06 +0100 Kohlekompromiss: ERDGAS steigt zur zweitwichtigsten Säule der Stromerzeugung auf https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/kohlekompromiss-erdgas-steigt-zur-zweitwichtigsten-saeule-der-stromerzeugung-auf Gasinfrastruktur kann steigenden Gasbedarf verkraften

Essen, 6. Februar 2019. Deutschland verfügt über ausreichend Gaskraftwerkskapazitäten für einen geordneten Kohleausstieg im Sinne der Kohlekommission. Das zeigt eine Kurzstudie von Aurora Energy Research im Auftrag von Zukunft ERDGAS. Die Vorschläge der Kommission stützen die Ergebnisse der Studie, wie die Brancheninitiative heute auf der E-world in Essen gezeigt hat.

Abzüglich der ohnehin erwarteten Rückbauten an Kohlekraftwerken würden laut Kommissionsbericht bis 2022 rund 7 Gigawatt Kohlekraftwerksleistung zusätzlich vom Netz gehen. Die Analyse von Aurora zeigt, dass durch eine höhere Auslastung der Gas- und Steinkohlekraftwerke bis 2023 sogar bis zu 9 Gigawatt Braunkohle stillgelegt werden könnten. "Der bestehende Gaskraftwerkspark ermöglicht somit den Einstieg in den Kohleausstieg", kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS, das Ergebnis.

Würde die Stromerzeugung der von der Kommission zur Stilllegung angezeigten Kohlekraftwerke durch Steinkohle- und Gaskraftwerke übernommen, würde ein zusätzlicher Gasbedarf von 30 bis 50 Terawattstunden entstehen. Das zeigen erste Berechnungen von Zukunft ERDGAS. Ein vollständiger Ersatz durch Gas würde den Zusatzbedarf auf rund 81 Terawattstunden erhöhen. Der Gasbedarf in Deutschland würde dadurch bis 2022 um bis zu 8 Prozent ansteigen. Die bestehende Gasinfrastruktur ist bereits heute dafür ausgelegt. Neue LNG-Terminals, die Vollendung der Integration des europäischen Gasmarkts sowie neue Pipelines werden die Versorgung in Zukunft noch weiter absichern.

"Mit diesen Ergebnissen liefern wir eine erste Einschätzung, wie sich die Empfehlungen der Kohlekommission auswirken könnten. Klar ist: Die Bedeutung der Gaskraftwerke wird erheblich steigen. Durch die Vorschläge der Kommission wird Gas neben den erneuerbaren Energien zur zweiten Säule des Energiesystems. Das wurde bereits durch die dena-Leitstudie vorgezeichnet. Dafür muss allerdings der Gaskraftwerksbestand vor weiteren Stilllegungen bewahrt werden. Nur so kann das hohe Niveau der Versorgungssicherheit in Deutschland garantiert bleiben", so Kehler.

In der Stromerzeugung stehen derzeit rund 30 Gigawatt als gesicherte Gaskraftwerksleistung zur Verfügung. 2018 waren die deutschen Gaskraftwerke im Schnitt jedoch nur zu 38 Prozent ausgelastet, wie die Kurzstudie von Aurora Energy zeigt. Emissionsintensive Braunkohlekraftwerke waren hingegen zu über 80 Prozent im Einsatz, Steinkohlekraftwerke zu 40 Prozent.

"Die Diagnose steht fest: Die Energieerzeugung ist der größte CO2-Verursacher in Deutschland. Mit dem Bericht der Kommission hält die Politik jetzt das Rezept für bezahlbaren Klimaschutz in der Stromerzeugung in den Händen. Um ein weiteres Verschleppen zu vermeiden, muss die Bundesregierung die darin formulierten Empfehlungen jetzt zügig in Gesetze überführen. Priorität haben Maßnahmen, die den Gaskraftwerksbestand sichern und den Neubau von emissionsarmen Kraftwerken anreizen. Eine Erweiterung der KWK-Förderung und ein qualifizierter Kapazitätsmarkt sind gute Lösungsansätze, um den Kraftwerkspark fit für die Zukunft zu machen. Zudem sollte die Bundesregierung ein verlässliches Monitoring zur regelmäßigen Überprüfung der Ergebnisse sicherstellen", betont Stephan Kohler, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Zukunft ERDGAS.

Factsheet ERDGAS

Summary Aurora Studie

Folien Aurora Studie

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news-325 Tue, 05 Feb 2019 01:01:00 +0100 E-World 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/e-world-2019 Essen, 05. - 07.02.2019

Die Leitmesse der internationalen Energiewirtschaft öffnet ihre Tore: Aussteller und Besucher aus über 70 Nationen kommen in Essen zusammen, um sich über die neuesten Marktentwicklungen auszutauschen. Im Fokus der Messe stehen Produkte und Technologien aus den Bereichen Energiedienstleistungen, Informationstechnologie und Energiehandel. 

Zur Messe

Zukunft ERDGAS auf der E-world

Zukunft ERDGAS ist am Stand der VNG AG in Halle 1 vertreten. Zudem veranstalten wir am Mittwoch, den 6. Februar 2019 unsere Pressekonferenz "Endspurt Klimaziel 2020: Welche Rolle spielt ERDGAS in der Energieerzeugung?" 

Denn 2019 hat gerade erst begonnen oder anders: Noch etwas mehr als 300 Tage bis zum Jahr 2020. Die Bundesregierung hat sich für die Jahrzehntwende ein ambitioniertes Klimaziel gesteckt – minus 40 Prozent CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990. Wo steht Deutschland kurz vor der ersten Zielmarke beim Klimaschutz? Und wie können die Anstrengungen auf den letzten Metern vor allem in der derzeit im Fokus stehenden Energieerzeugung maximiert werden, ohne dabei die Verbraucher beim Strompreis übermäßig zu belasten? Die Gaswirtschaft stellt sich diesen Fragen und gibt Antworten. 

Als Referenten dürfen wir begrüßen:

  • Stephan Kohler, Aufsichtsratsvorsitzender, Zukunft ERDGAS
  • Gundolf Schweppe, Vorsitzender der Geschäftsführung, Uniper Energy Sales
  • Hanns Koenig, Projektleiter, Aurora Energy Research
  • Dr. Timm Kehler, Vorstand, Zukunft ERDGAS 

Im Rahmen der Pressekonferenz stellen wir auch die Ergebnisse der Aurora Energy Kurzstudie "Auswirkungen der Schließung von Braunkohlekraftwerken auf den deutschen Strommarkt" vor. Darüber hinaus präsentieren wir die Bilanz von ERDGAS in Deutschland im Jahr 2018.

Mittwoch, 6. Februar 2019
10:30 - 11:30 Uhr
Saal Mailand
Congress Center West, Messe Essen
Ecke Norbertstraße und Lührmannstraße, 45131 Essen

Um eine Anmeldung wird bis zum 30. Januar 2019 gebeten.

Jetzt anmelden

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news-339 Mon, 28 Jan 2019 11:34:15 +0100 Kohleausstieg: Klarer Fahrplan, fairer Kompromiss https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/kohleausstieg-klarer-fahrplan-fairer-kompromiss Mitteilung für die Presse: Dr. Timm Kehler zum Ergebnisbericht der Kohlekommission

Berlin, 28. Januar 2019. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission hat am Samstag ihren Abschlussbericht vorgelegt. Darin wird ein schrittweiser Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 empfohlen. Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, zu den Ergebnissen:

"Der Bericht markiert eine entscheidende Zäsur in der deutschen Klimapolitik. Mit ihm wurde der Weg nach vorn in Richtung einer klimaschonenden Energieerzeugung geebnet. Die Branche hat jetzt einen klaren Fahrplan, der von allen Interessensgruppen mitgetragen wird, und so Planungs- und Investitionssicherheit für Kraftwerksbetreiber liefert. 

Besonders erfreulich ist, dass die Kommission die Rolle von Gas als Backup und Speichersystem stärken will. Die geplante Verlängerung der KWK-Förderung und die zusätzlichen Investitionsanreize zur Erweiterung des Gaskraftwerksparks sind wichtige Schritte, um diesen Umwandlungsprozess zu beschleunigen und die Emissionen in der Stromerzeugung zügig zu senken. Auch, dass die Kopplung der Strom- und Gasinfrastrukturen durch die Innovationstechnologie Power-to-Gas vorangetrieben werden soll, ist ein gutes Signal. Jetzt gilt es, dieses noch vage Vorhaben mit einem Ausbauziel für grünes Gas zu konkretisieren. 

Klar ist: Der jetzt vorliegende Kompromiss ist der lang ersehnte Durchbruch am Ende eines teils steinigen Diskussionsprozesses. Wir appellieren daher an die Bundesregierung, die Empfehlungen des Expertengremiums anzunehmen und rasch in konkrete Gesetze umzusetzen. Die Gasbranche steht bereit, um die erforderlichen Investitionen zu tätigen."

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news-320 Mon, 28 Jan 2019 09:08:00 +0100 European Gas Conference 2019 https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/european-gas-conference-2019 Promoting dialogue between Europe and its main suppliers Von 28. bis 30. Januar findet die "European Gas Conference" (EGC2019) zum 12. Mal in Wien statt, erneut mit Unterstützung durch den Gastgeber OMV. Auch 2019 unterstützt Zukunft ERDGAS die Veranstaltung als Partnerverband. 

Bei Interesse an einem exklusiven Rabatt für Zukunft ERDGAS Mitglieder von 10 % auf den Standardticketpreis kontaktieren Sie bitte unsere Kollegin Frau Friedl.

Die 2019 Ausgabe der Konferenz nimmt die immer bedeutsamere Rolle von LNG, Erneuerbaren, Fortschritte bei den wichtigen europäischen Pipeline-Projekten sowie die zukünftige Bedeutung von Gas im Rahmen der Energiewende-Transformation in den Fokus. In diesem Zusammenhang stellt die European Gas Conference die ideale Plattform für EU Institutionen, EU Mitgliedsstaaten sowie führende Unternehmen und Lieferländer zur Diskussion entscheidender Fragen zur Zukunft der Energieversorgung Europas dar. Neben der starken Präsenz des Eventpartners OMV, bringt die European Gas Conference die größte Gazprom-Delegation nach Wien und zielt auf das Etablieren & Festigen von wichtigen Geschäftsbeziehungen und das Zusammenbringen der östlichen und westlichen europäischen Gasmärkte ab.

Mehr Infos zur Veranstaltung sowie das aktuelle Programm finden Sie auf der Webseite der EGC2019.

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news-330 Thu, 24 Jan 2019 08:10:00 +0100 Kohlekommission: Ohne Klima-Fahrplan droht der Jo-Jo-Effekt https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/kohlekommission-ohne-klima-fahrplan-droht-der-jo-jo-effekt Kraftwerksbetreiber in Deutschland sollen Anreize für den Wechsel von Kohle auf ERDGAS erhalten. Das gehe nach Medienberichten aus dem Entwurf des Abschlussberichts der Kohlekommission hervor. Auf seiner nächsten Sitzung am 25. Januar soll das Gremium über den Bericht beraten. Dabei soll auch über den Ausstiegspfad und das Enddatum für das letzte Kraftwerk entschieden werden. Hierzu Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS:

"Über die notwendigen Maßnahmen scheint sich die Kommission einig geworden zu sein. Das zeigt, dass ein solches Gremium Ergebnisse erzielen kann, die für alle beteiligten Interessengruppen zufriedenstellend sind. Jetzt gilt es, den Einsatz dieser Maßnahmen in einem konkreten Ausstiegspfad festzulegen, sonst bleibt es bei vagen Versprechen ohne wirksamen Klimaschutz.

Besonders erfreulich ist, dass die Kommission die Bedeutung von ERDGAS zur weiteren Umsetzung der Energiewende erkannt hat. Der Wechsel von Braunkohle zu ERDGAS spart erhebliche Mengen CO2, nach aktuellen Zahlen des Umweltbundesamtes etwa 70 Prozent. Pro erzeugter Kilowattstunde Strom entstehen in deutschen Gaskraftwerken durchschnittlich 382 Gramm CO2. Mit 1.148 Gramm emittieren unsere Braunkohlekraftwerke hingegen dreimal mehr.

Deutschlands Gaskraftwerkspark ist groß: 30 Gigawatt Leistung stehen bundesweit bereit, um den Kohleausstieg abzufedern und eine sichere und emissionsarme Energieversorgung zu gewährleisten. Leider wurden diese Kapazitäten im Jahr 2018 aufgrund der schwierigen Marktlage nur zu rund einem Drittel genutzt, weshalb viele Betreiber aktuell die Stilllegung ihrer Kraftwerke prüfen. Dabei wächst die Rolle von ERDGAS mit zunehmendem Anteil an erneuerbaren Energien. Denn wenn das Wetter nicht mitspielt, braucht es ein Backup, das flexibel einspringt. Auch hier sieht die Kommission Gaskraftwerke als erste Wahl.

Entscheidend wird jetzt, die bestehenden Gaskraftwerke vor einer drohenden Schließung zu bewahren. Um auch nach dem Atomausstieg die erreichten CO2-Einsparungen stabil zu halten, ist außerdem ein schneller Ausbau der Gaskraftwerksflotte dringend erforderlich. Nur so können wir einen Jo-Jo-Effekt beim Klimaschutz vermeiden. Denn die Kommission bleibt immer noch die Antwort auf die Frage schuldig, welche Klimaziele kurzfristig erreicht werden sollen. Hierzu ist ein schneller Einstieg in den Braunkohleausstieg erforderlich, sonst schrumpft das verbleibende CO2-Budget weiter im Eiltempo. Wir hoffen, dass die Kommission auch in dieser Frage bald Einigkeit erzielt."

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news-324 Tue, 22 Jan 2019 01:01:00 +0100 Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/handelsblatt-jahrestagung-energiewirtschaft Berlin, 22. - 24. Januar 2019

Noch immer hinkt Deutschland im Klimaschutz hinterher. Der Netzausbau kommt nicht voran. Eine Verständigung auf die vom Koalitionsvertrag in Aussicht gestellten Sonderausschreibungen für je vier Gigawatt Onshore-Windenergie und Photovoltaik ist, mit reichlich Verzögerung, nun bis Ende Oktober geplant. Und ob und welche Ergebnisse von der "Strukturwandelkommission" bis Ende dieses Jahres noch zu erwarten sind, ist nach den jüngsten Querelen über mögliche Vorfestlegungen durchaus fraglich. Zudem: Statt auf Wettbewerb und Digitalisierung zu setzen, hält die Politik an überholungsbedürftigen Konzepten wie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und einer komplizierten Strompreisregulierung fest.

All diese Entwicklungen bremsen die Weiterentwicklung der Branche in einer Zeit, in der Europa stärker unter geopolitischen Druck gerät. Staatliche Symbolpolitik hilft da nicht – sie hindert. Doch es gibt auch einen positiven Trend: Technologie und veränderte Kundenbedürfnisse lösen Politik als wesentlichen Motor von Veränderungen zunehmend ab. Dank datengetriebener Geschäftsmodelle können Unternehmen heute Nachfrage und Angebot in nie dagewesener Weise zusammenbringen. Nun ist es an den Anbietern zu handeln.

Daher konzentriert sich der Handelsblatt Energie-Gipfel auf die Chancen, die sich aus den Entwicklungen bei Technologien und Kundenbedürfnissen ergeben. Wir wollen den politischen Aspekt aus der Perspektive diskutieren, wie regulatorische Hemmnisse sinnvoll und sozialverträglich abgebaut werden können, damit noch mehr Dynamik in der Branche entsteht. Wir freuen uns auf spannende und kontroverse Diskussionen hierzu mit Ihnen auf dem Handelsblatt Energie-Gipfel.

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news-323 Mon, 21 Jan 2019 01:00:00 +0100 Internationaler Fachkongress für erneuerbare Mobilität https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/internationaler-fachkongress-fuer-erneuerbare-mobilitaet Berlin, 21. - 22.01.2019

Auf dem 16. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität werden zahlreiche Parallelforen den verschiedenen technischen und ökonomischen Themen der Antriebe von morgen und den großen Herausforderungen durch ambitionierte Klimaschutzziele gewidmet sein. Alternative Biokraftstoffe stehen am zweiten Tag des Fachkongresses, am 22. Januar 2019 um 11.30 Uhr, im Mittelpunkt eines Parallelforums mit Experten aus Deutschland, Finnland und England.

Die Verhandlungen über das weltweite Klimaabkommen in Katowice im Dezember 2018 (COP24) sind ein weiterer Meilenstein, um die ambitionierten Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung und Verringerung der Treibhausgasemissionen zu erreichen. Wie kann der Verkehr, unter Nutzung sämtlicher technologischer und bezahlbarer Entwicklungen, zur Realisierung der Klimaschutzziele beitragen? Im Hinblick auf eine nachhaltige erneuerbare Mobilität ist die zunehmende Diversifizierung der Antriebstechnologien sowie die Produktion und Verwendung erneuerbarer Kraftstoffe eine Herausforderung, aber auch zugleich der Schlüssel für die Zielerreichung. Das Thema der Antriebstechnologien findet sich, neben einer Ausdifferenzierung der Kraftstoffoptionen, verstärkt im Kongressprogramm wieder.

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news-331 Mon, 14 Jan 2019 08:29:00 +0100 Investitionen in die Gasinfrastruktur stärken die Versorgungssicherheit https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/investitionen-in-die-gasinfrastruktur-staerken-die-versorgungssicherheit "Europäische Gasunternehmen müssen souverän über ihre Investitionen entscheiden können", betont Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS und reagiert damit auf die neuesten Äußerungen des US-Botschafters zum Pipelineprojekt Nord Stream 2.

Das Infrastrukturprojekt ist bereits in Bau und soll 2019 fertiggestellt werden. Künftig soll es Erdgas aus Russland über die Ostsee nach Deutschland transportieren. An dem Projekt sind mehrere deutsche Unternehmen beteiligt.

Die Rolle von ERDGAS für eine klimaschonende Energieversorgung wächst stetig. Allein in Deutschland wird der Erdgasbedarf bis 2030 auf 804 TWh ansteigen, wie die Leitstudie der Deutschen Energie-Agentur prognostiziert. Durch die rückläufige Gasförderung in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien ist Europa zukünftig auf neue Importkapazitäten angewiesen. Auch die zunehmend auf erneuerbaren, wetterabhängigen Energien basierende Stromerzeugung trägt dazu bei, dass die Bedeutung von Gas als flexibles und sicheres Backup im Zuge des Atom- und Braunkohleausstiegs wächst. 

Bereits seit einigen Jahren befindet sich der Gasmarkt im Wandel: Das Gasnetz in Europa ist stark zusammengewachsen. So wurden Kapazitäten von rund 150 Mrd. Kubikmeter pro Jahr geschaffen, um Gas von Westen nach Osten zu leiten. Diese Integration wird in den kommenden Jahren mit erheblichen Investitionen weiter vorangetrieben. 

Auf einst regional geprägten Märkten wird nun global gehandelt. Durch das Aufkommen von flüssigem ERDGAS (LNG) ist die Zahl der Produzenten deutlich gestiegen. Europäische LNG-Terminals können bereits heute über 200 Mrd. Kubikmeter ERDGAS jährlich importieren, was rund 45 Prozent des EU-Gasbedarfs entspricht. Auch in Deutschland soll ein LNG Terminal errichtet werden, um die Bezugsquellen weiter zu diversifizieren. 

"Grundsätzlich gilt: Jede Investition in die Gasinfrastruktur stärkt die Versorgungssicherheit von Deutschland und Europa. Durch die Vielfalt der Importwege sichern wir uns den Zugang zu den günstigsten Anbietern. Sanktionen gegen einzelne Energieinfrastrukturen beschneiden nicht nur die Souveränität Europas. Sie gefährden auch die Energiewende in Deutschland, da sie im Widerspruch zum wachsenden Bedarf an ERDGAS als günstiger, CO2-armer Energie stehen", so Kehler abschließend. 

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news-332 Thu, 10 Jan 2019 08:42:00 +0100 Verbraucherhinweis nach Unfall mit CNG-Fahrzeug https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/verbraucherhinweis-nach-unfall-mit-cng-fahrzeug Am 24. Dezember ist es beim Betanken eines Audi A3 g-tron im baden-württembergischen Achern zu einem Unfall gekommen, bei dem der Erdgastank des Fahrzeuges geborsten ist. Der Fahrer des Audi wurde dabei verletzt. Das Kraftfahrt-Bundesamt und der Fahrzeughersteller sind bemüht, die Ursache des Unglücks schnellstmöglich aufzuklären. Nach Informationen von Zukunft ERDGAS ist dieser sehr bedauerliche Vorfall auf eine Vorschädigung des Gastanks durch einen vorausgegangenen Unfall zurückzuführen, die im Vorfeld bekannt war.

Folgende Hinweise gibt Zukunft ERDGAS Verbrauchern:

  • Das Fahren und Betanken von Erdgasfahrzeugen stellt grundsätzlich kein Risiko dar. Fahrer von unbeschadeten Fahrzeugen müssen daher keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen treffen.
  • Fahrzeuge, die mit einer Gasanlage ausgerüstet sind, unterliegen höchsten Sicherheitsstandards. Sie werden bei der sog. "Gasanlagenprüfung" im Rahmen der alle zwei Jahre fälligen Hauptuntersuchung auf Sicherheit und Funktion getestet.
  • Die Gasanlagenprüfung wird außerdem durchgeführt, wenn die Gasanlage repariert wurde oder das Fahrzeug beispielsweise durch einen Unfall beschädigt wurde.
  • Druckbehälter von Serienfahrzeugen mit Erdgasantrieb werden nach der internationalen Regelung ECE-R110 genehmigt. Dabei werden die Behälter verschiedenen Druck-, Berst- und Bruchprüfungen sowie einer Feuerschutzprüfung unterzogen.
  • Der Betriebsdruck eines Erdgastanks liegt bei 200 bar. Die Tanks werden in der Fertigung mit Drücken von mindestens 450 bar geprüft und halten einem Vielfachen des Betriebsdrucks stand. Das Tanken ist somit bei einwandfreiem Zustand des Fahrzeugs und der Druckbehälter absolut ungefährlich.
  • Wir appellieren an Fahrer von Erdgasfahrzeugen, Schäden an der Kraftstoffanlage immer fachkundig und ohne Verzug beheben zu lassen, um eine Gefährdung von Personen auszuschließen.
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news-338 Fri, 21 Dec 2018 10:34:00 +0100 CO2-Richtlinie für LKW: "Pragmatischer Kompromiss für wirksamen Klimaschutz" https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/co2-richtlinie-fuer-lkw-pragmatischer-kompromiss-fuer-wirksamen-klimaschutz Mitteilung für die Presse: Dr. Timm Kehler zu den Beschlüssen der europäischen Umweltminister über CO2-Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge

Berlin, 21. Dezember 2018. Gestern haben die europäischen Umweltminister eine Einigung über die erstmalige Einführung einer CO2-Regulation für schwere Nutzfahrzeuge erzielt. Demnach soll der Kohlendioxidausstoß neuer Lastwagen und Busse bis 2030 um 30 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 sinken. Die Potenziale von erneuerbaren und synthetischen Kraftstoffen und damit Biomethan und Power-to-Gas sollen Einzug in die Regulation nehmen. Auch wird flüssiges ERDGAS (LNG) als emissionsarme Alternative zu Diesel besonders hervorgehoben. 

Der Europäische Rat fordert, dass der nun gefasste Beschluss im Jahr 2022 grundlegend überprüft werden soll und hat dabei die Rolle von synthetischen und erneuerbaren Gasen besonders hervorgehoben. Konkret sollen die Beiträge zur Emissionssenkung von synthetischen und fortschrittlichen gasförmigen erneuerbaren Kraftstoffen, die nachhaltig produziert werden, besonders betrachtet werden. Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze hat sich in der Abstimmung enthalten.

Des Weiteren erkennt der Rat die besondere Rolle von LNG als verfügbare Alternative zu Diesel an, um nicht nur die Stickoxid- und Feinstaubemissionen zu senken, sondern um auch kurz- und mittelfristig die Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen. Deutschland ist hier bereits auf einem guten Weg: In diesem Jahr wurde die Mautbefreiung für Erdgas-LKW beschlossen sowie ein Förderprogramm zur Beschaffung von LNG- und CNG-LKW aufgesetzt. Das Förderprogramm wurde für dieses Jahr bereits voll ausgeschöpft, insgesamt wurden Anträge zur Förderung von 393 LKW gestellt.

Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, erklärt dazu: "Die europäischen Umweltminister haben Pragmatismus bewiesen und den Vorschlag der Kommission an entscheidenden Stellen angepasst. Die Rolle von Gas-LKW wird klar anerkannt.

Denn auch mit Verbrennungsmotoren ist klimaneutrale Mobilität möglich. Biogas und synthetische Kraftstoffe garantieren größtmögliche CO2-Einsparungen zu geringen Kosten und ohne Strukturbrüche. Davon profitiert nicht nur das Klima. Ebenso werden in Deutschland gute Arbeitsplätze und kostengünstige Logistik für Industrie und Handel gesichert. 

Vor diesem Hintergrund wirkt es umso bedauerlicher, dass die Koalition in Berlin bislang keine klare Haltung zu alternativen Kraftstoffen entwickelt hat und sich die Umweltministerin bei der Abstimmung in Brüssel enthalten musste."

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news-337 Wed, 19 Dec 2018 10:19:00 +0100 Leinen los für saubere Kreuzschifffahrt mit LNG https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/leinen-los-fuer-saubere-kreuzschifffahrt-mit-lng Mit flüssigem ERDGAS betriebene AIDAnova sticht zur ersten Fahrt in See

Berlin, 19. Dezember 2018. Die AIDAnova, das weltweit erste Kreuzfahrtschiff, das vollständig mit flüssigem ERDGAS betrieben werden kann, bricht heute in Teneriffa zu ihrer ersten großen Fahrt auf. "Durch den Betrieb mit umweltschonendem LNG ist die AIDAnova ein Wegbereiter für die gesamte Kreuzschifffahrtbranche. Mit dem alternativen Kraftstoff Flüssigerdgas sinken die Emissionen deutlich. Damit leistet die Reederei AIDA Cruises echte Pionierarbeit für die Verbesserung der Luftqualität sowie für den Klimaschutz", kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, den Beginn regelmäßiger Kreuzfahrten der AIDAnova.  

Hafenstädte wie Hamburg sehen sich zunehmend mit Überschreitungen der Grenzwerte für die Luftqualität konfrontiert. Schwefel, Stickoxide und weitere Schadstoffe wie Ruß belasten Mensch und Umwelt gleichermaßen. Vor diesem Hintergrund hat die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) neue Grenzwerte für die Schadstoffemissionen von Schiffen festgelegt, die den erlaubten Schwefelanteil auf hoher See ab 2020 von 3,5 auf 0,5 Prozent senken. Aktuell liegt der Schwefelgrenzwert für Schiffstreibstoff aber selbst in den Emissionssondergebieten der Nord- und Ostsee mit 0,1 Prozent noch um das 100-fache über dem Grenzwert für den Straßenverkehr.

Eine Alternative zur kostenintensiven Nachrüstung mit Abgasreinigungssystemen bietet der Umstieg auf den Treibstoff LNG (liquefied natural gas), denn flüssiges ERDGAS verursacht nahezu keine Schwefelemissionen und zudem fast keinen Feinstaub. Auch die freigesetzten Stickoxide sinken um bis zu 85 Prozent. Darüber hinaus werden bis zu 21 Prozent weniger Treibhausgase gegenüber üblichen Schiffskraftstoffen ausgestoßen. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag von NGVA Europe erstellten Studie des Beratungsunternehmens Thinkstep, in der die Emissionen von flüssigem ERDGAS entlang der gesamten Wertschöpfungskette untersucht wurden.

Als erstes Kreuzfahrtschiff weltweit kann die heute auslaufende AIDAnova sowohl auf See als auch während der Liegezeit im Hafen mit LNG betrieben werden. Die Reederei AIDA Cruises ist daher erst im vergangenen Monat mit dem Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft ausgezeichnet worden. Hierzu erklärt Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability von AIDA Cruises: "Die Nutzung von Flüssigerdgas (LNG) stellt aktuell die umweltfreundlichste Lösung im Schiffsbetrieb dar. Wir sind sehr stolz darauf, diesen wegweisenden Schritt mit AIDAnova gegangen zu sein. Aber damit nicht genug: 2021 und 2023 werden zwei weitere Schiffe dieser neuen AIDA-Generation die Flotte von AIDA verstärken. In weniger als fünf Jahren werden somit mehr als die Hälfte aller AIDA-Gäste an Bord von Schiffen reisen, die entweder ganz oder teilweise mit emissionsarmem Flüssigerdgas betrieben werden können."

Und auch die Politik hat das Potenzial des Treibstoffs für mehr Umweltschutz in der Schifffahrt erkannt, wie Norbert Brackmann, Mitglied des deutschen Bundestages und Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, erklärt: "Um die international vereinbarten Klimaziele zu erreichen, müssen wir heute den Energiewandel aktiv angehen. Das heißt aber auch, einen Schritt nach dem anderen zu machen. LNG ist ein erster richtiger Schritt, um den Ausstoß an Emissionen deutlich zu reduzieren. An den weiteren Schritten arbeiten und forschen wir, aber bis wir den nächsten Schritt machen können, bietet LNG die nötige Investitionssicherheit für die Unternehmen. Das Beispiel AIDAnova zeigt einmal mehr, dass die maritime Branche bereit ist, zusammen mit der Politik in Richtung Zukunft zu gehen."

Die Thinkstep-Studie "Greenhouse Gas Intensity of Natural Gas" aus dem Jahr 2018 ist unter http://ngvemissionsstudy.eu/ online abrufbar.

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news-336 Wed, 19 Dec 2018 10:08:00 +0100 "CO2-Richtlinie für LKW: Kein Effekt beim Klima, aber Preise werden steigen." https://zukunft.erdgas.info/news/artikel/co2-richtlinie-fuer-lkw-kein-effekt-beim-klima-aber-preise-werden-steigen Mitteilung für die Presse: Dr. Timm Kehler zu EU-Verhandlungen über CO2-Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge

Berlin, 19. Dezember 2018. Nachdem sich am Montag die EU-Kommission, das Europäische Parlament sowie die Mitgliedsstaaten auf neue Grenzwerte für PKW und leichte Nutzfahrzeuge geeinigt haben, soll nun am morgigen Donnerstag eine Einigung über die Einführung einer CO2-Regulation für schwere Nutzfahrzeuge erzielt werden. Der aktuell vorliegende Entwurf berücksichtigt die Potenziale von erneuerbaren und synthetischen Kraftstoffen und damit Biomethan und Power-to-Gas nicht. Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, kommentiert den Entwurf: 

"Der aktuell vorliegende Entwurf, der morgen verhandelt werden soll, erkennt die Potenziale von erneuerbaren und synthetischen Kraftstoffen für bezahlbaren Klimaschutz nicht an. Stattdessen erfolgt eine einseitige Vorfestlegung auf teure Elektroantriebe. Damit setzt Brüssel beim Klimaschutz alles auf eine Karte, obwohl mit Biomethan und Power-to-Gas ebenfalls CO2-neutraler Güterverkehr möglich ist. Und dies zu deutlich geringeren Kosten.

Brüssel betreibt mit der Festlegung, dass Elektroantriebe per Definition keine CO2-Emissionen haben, Augenwischerei. Schließlich gelingt wirksamer Klimaschutz nur, wenn die gesamte Bilanz der Fahrzeuge betrachtet wird. Zwar emittieren Elektroantriebe kein CO2 auf der Straße. Das ignoriert aber gänzlich den Kohlendioxidausstoß, der durch die Stromerzeugung verursacht wird. Und der ist in Deutschland nach wie vor hoch, da die Braunkohle weiterhin einen hohen Anteil im Strommix hat. Mit den aktuellen Vorschlägen würden die Emissionen somit lediglich verlagert, statt sie wirksam zu senken. Das Problem stetig steigender CO2-Emissionen im Verkehr wird so nicht gelöst. Und gleichzeitig würden Logistik und Warentransport schmerzhaft verteuert.

Auch mit Verbrennungsmotoren ist klimaneutrale Mobilität möglich. Biomethan und synthetische Kraftstoffe, die unter anderem durch das Power-to-Gas-Verfahren erzeugt werden, garantieren größtmögliche CO2-Einsparungen zu geringen Kosten und ohne Strukturbrüche. Davon profitiert nicht nur das Klima. Ebenso werden in Deutschland gute Arbeitsplätze und kostengünstige Logistik für Industrie und Handel gesichert."

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