Update: Kompass für Modernisierer

Wechsel von Öl zu Gas: Ganz einfach Heizkosten und CO2 sparen

Öffentliche und private Gebäude in Deutschland verbuchen fast 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs für sich. Viele dieser Objekte wurden vor der Einführung der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet und müssen energetisch saniert werden, um den Energiebedarf deutlich zu reduzieren. Dieses Potenzial gilt es zu erschließen.

Hauseigentümer stehen bei den Sanierungsmaßnahmen vor der Frage: Welche neue Heizungsanlage kommt in Frage und welche rechnet sich am ehesten? Wie hoch sind die Fördermöglichkeiten für innovative gasbasierte Heiztechnologien? Auch vor dem Hintergrund der CO2-Bepreisung?

Ein Kosten-Nutzen-Vergleich für Modernisierer

Der Modernisierungskompass gibt Auskunft über den Wechsel von einer alten Öl- oder alten Gas-Heizung hin zu moderner gasbasierter Heiztechnologie. Die Studie vergleicht anlagenseitige Sanierungsoptionen und bewertet diese anhand von Kenngrößen wie den Investitionskosten, der Amortisationsdauer, der Energie- und der CO2-Einsparung und berücksichtigt bundesweite Förderprogramme von BAFA und KfW. Die genannten Zahlen beziehen sich auf ein freistehendes Einfamilienhaus mit 150 m2 dessen baulicher Wärmeschutz dem Standard von vor 20 bis 25 Jahren entspricht. Zur Wärmeerzeugung in diesem Gebäude ist ein alter Öl-NT-Kessel von 1995 installiert. Bei den Sanierungsvarianten wird neben dem Heizungstausch auch immer ein hydraulischer Abgleich durchgeführt.