Initiative Brennstoffzelle

Initiative Brennstoffzelle

Innovationsforum Brennstoffzelle 2019

Am 29. Oktober findet zum zweiten Mal das Innovationsforum Brennstoffzelle statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Heizgeräteindustrie, Energiewirtschaft und Fachhandwerk über den aktuellen politischen Rahmen, die neuesten Technologieentwicklungen wie die Möglichkeiten der Einbindung von Brennstoffzellen in Smart-Living-Systeme sowie das Zusammenspiel und die Bedeutung von Brennstoffzellen in der künftigen Welt der "Grünen Gase" auszutauschen.

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Aktuelle Forderung ans BMWi


Dringender Handlungsbedarf zur schnellstmöglichen Wiedereinführung des elektronischen Meldeverfahrens zur Zulassungserteilung von Mini-KWK-Anlagen bis 20 kWel durch das BAFA

"Das KWK-Gesetz wurde mit dem Energiesammelgesetz zum 17.12.2018 verändert. KWK-Anlagen bis 20 kWel können nun weiterhin Investitionszuschüsse kumulieren, allerdings muss der Zuschussgeber nachweisen, dass eine Überförderung ausgeschlossen ist. 

Aufgrund dieser Änderungen wurde die Allgemeinverfügung zur Erteilung der Zulassung vom 14.01.2016 und die dazugehörige Typenliste seitens der BAFA ersatzlos aufgehoben und auf Papierform umgestellt. Dies bedeutet in der Praxis, dass seit dem 01.01.2019 das elektronische Anzeigeverfahren für KWK-Anlagen nicht mehr möglich ist. Es ist nun erforderlich, einen schriftlichen Antrag auf Zulassung einzureichen, der für Anlagen bis 50 kWel mit einer Gebühr in Höhe von 150 € verbunden ist. Zudem kann die Ausstellung des Zulassungsbescheids laut Auskunft des BAFA nun bis zu 8 Monate dauern, während der Bescheid vorher kostenfrei und innerhalb weniger Minuten nach Antragstellung vorlag. Ohne gültigen Zulassungsbescheid bekommt der Betreiber einer Mini-KWK-Anlage jedoch keine Zuschlagszahlungen nach dem KWKG. Der damit verbundene Aufwand und Zeitverlust (Verzögerungen bei der weiteren Bearbeitung durch Netzbetreiber, Installateure und Betreiber) sind immens und stehen in keinem Verhältnis zum Zuschuss. Dadurch werden die weitere Akzeptanz und Verbreitung der Mini-KWK-Anlagen inklusive der stationären Brennstoffzelle massiv behindert. 

Es ist nicht nachvollziehbar, warum Mini-KWK-Anlagen noch einmal einer beihilferechtlichen Prüfung unterzogen werden müssen. In dem vom BMWi in Auftrag gegebenen Bericht 'Evaluierung der Kraft-Wärme-Kopplung – Analysen zur Entwicklung der Kraft-Wärme-Kopplung in einem Energiesystem mit hohem Anteil erneuerbarer Energien' wird bestätigt, dass keine Überförderung nach EU-Beihilferecht für Mini-KWK-Anlagen vorliegt. Zudem handelt es sich beim KWKG ebenso wie beim EEG (siehe EUGH-Urteil vom 28.03.2019) nach unserer Meinung nicht um eine Beihilfe. 

Wir fordern daher, das elektronische Anmeldeverfahren schnellstmöglich wieder einzuführen, indem die Allgemeinverfügung zur Zulassungserteilung für KWK-Anlagen bis 20 kWel beim BAFA wieder aktiviert wird. Hierdurch werden ca. 90 Prozent der Anlagen abgedeckt und die Bearbeitungszeiten deutlich reduziert. Dem bereits stagnierenden Ausbau von Mini-KWK-Anlagen aufgrund steigender Bürokratisierung wird so stark entgegengewirkt."

Mehr zum Hintergrund berichtete das BHKW-Forum.


Wir bringen die Zukunft zu Ihnen nach Hause

Strom und Wärme direkt im Haus effizient und umweltschonend erzeugen: Diese kosteneffiziente Option eröffnen kleine, mit ERDGAS betriebene Brennstoffzellen-Heizungen. Für diese Effizienztechnologie machen wir uns stark und bringen alle relevanten Marktpartner zusammen, gehen in den Dialog mit Politik und Öffentlichkeit und stellen alle wichtigen Informationen zur Verfügung.

Die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) ist das Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen-Heizgeräte in der Hausenergieversorgung. Das Kernziel der IBZ besteht darin, die Brennstoffzellen-Heizung als wichtige Säule zum Gelingen der Energiewende nachhaltig im Wärmemarkt zu verankern. Als effiziente Schlüsseltechnologie leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz bei der dezentralen Energieversorgung.

Als Sprecher der IBZ fungieren gemeinsam der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) Andreas Lücke, und Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS.

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Partner der Initiative Brennstoffzelle

Getragen wird die Initiative durch den Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. Gemeinsam engagieren sich führende Unternehmen der Energiewirtschaft und namhafte Gerätehersteller. Als Kooperationspartner unterstützen der Deutsche Verein des Gas-und Wasserfaches (DVGW) sowie die Nationale Organisation Wasserstoff-und Brennstoffzellentechnologie (NOW). Die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte sind Aktivitäten zur Marktkommunikation, die Politikansprache zur Fortführung bestehender Förderprogramme sowie die Weiterentwicklung technischer Regelwerke.

John Werner

Leiter Unternehmensentwicklung & Strategie
Tel.: 030 460 6015-60

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