Zwei Sprecher für die Brennstoffzelle

Sprecher der IBZ – Dr. Kehler und Herr Lücke

Die IBZ wird künftig von zwei Sprechern nach außen vertreten: für die Kommunikation im politischen Raum ist Andreas Lücke (BDH) erster Ansprechpartner, die Marktkommunikation liegt in den Händen von Dr. Timm Kehler (Zukunft ERDGAS).

Mit der Einführung des Technologieeinführungsprogramms im Jahr 2016 bzw. dessen Erweiterung auf Nichtwohngebäude im Juli 2017 wurde das Kernziel der IBZ zunächst erreicht. Vor dem Hintergrund der nun weiterführenden Aufgaben, beispielsweise einer effizienten Kommunikationsoffensive für eine koordinierte Markteinführung, entschieden sich die IBZ-Mitglieder im Frühjahr 2017 für eine Fortführung der IBZ-Plattform in einer neuen Organisations- und Verantwortungsstruktur. Zukunft ERDGAS und BDH wird mit Unterstützung von DVGW und NOW gemäß ihrer jeweiligen Kompetenzen die Verantwortung für die inhaltliche und organisatorische Fortführung der IBZ-Plattform übertragen, um über die etablierten Strukturen der Verbände eine effiziente Einbindung möglichst vieler Akteure der Gaswirtschaft und der Geräteindustrie zu erreichen.

Zu den wesentlichen Aufgabenschwerpunkten in den kommenden Jahren zählen die Fortführung des TEP nach 2018 sowie die Stärkung der Wahrnehmung der Brennstoffzellen-Heizung gegenüber Verbrauchern, Handwerk, Wissenschaft und Politik. Darüber hinaus ist die Fortführung der Normungsaktivitäten erforderlich.

  • Die zukünftigen Sprecher der IBZ werden durch Zukunft ERDGAS (Vorstand) und BDH (Hauptgeschäftsführer) gestellt. Die Sprecher geben Erklärungen der IBZ gegenüber der Öffentlichkeit ab und vertreten deren Positionen gegenüber Politik und Meinungsbildnern. 

  • Das Projektmanagementoffice für die Steuerung und Koordination der IBZ verantwortet weiterhin Zukunft ERDGAS. 

  • Übergeordnet wird ein Entscheidungsgremium regelmäßig in Form eines Steuerkreises die aktuellen Marktentwicklungen und Handlungsempfehlungen in die IBZ bzw. gegenüber den beiden Sprechern einbringen. Dieser Lenkungskreis wird von den Geräteherstellern und aktiven Gasversorgungsunternehmen gestellt. Der Steuerkreis überprüft regelmäßig die in dieser Vereinbarung getroffenen Regelungen. Die Kooperationspartner sind zur Teilnahme an den Sitzungen des Steuerkreises berechtigt.

  • Die aktuellen Aktivitäten und Ergebnisse der IBZ werden zweimal jährlich in einer Vollversammlung präsentiert. An dieser Versammlung können alle interessierten Gasversorger und Gerätehersteller teilnehmen. Die Leitung der Vollversammlung erfolgt durch die beiden IBZ-Sprecher. 

  • Mitgliedern des BDH ermöglicht der DVGW im Cluster "KWK/Anwendungstechnik" die Definition von Forschungsthemen, die für die Weiterentwicklung der Brennstoffzellensysteme für die gesamte Branche relevant sind und die in die weitere Ausgestaltung und Entwicklung entsprechender Programme der öffentlichen Hand eingebracht werden (z. B. NIP).

  • Zwei Vertreter der IBZ – aus den Bereichen Netzanbindung bzw. Hausenergie – sind gemäß Satzung des NOW-Beirates zur Teilnahme an demselben berechtigt. 

  • Die NOW ist als Kooperationspartner zur Teilnahme an dem Gremiensitzungen der IBZ berechtigt und begleitet die Arbeit der IBZ an der Schnittstelle zur Politik und entsprechenden Programmen des Bundes. Weitere Schnittstellen der Aufgaben der NOW ergeben sich für die IBZ in den Bereichen Normungsaktivitäten auf internationaler Ebene. Darüber hinaus wird die NOW bei der Organisation und den Inhalten von politischen Veranstaltungen unterstützen. 

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